Italien
Italien – XXV. Gedenktag der als Märtyrer gestorbenen Missionare: “Habt keine Angst”
Roma, Fides-Dienst, 22. März 2017
‘Habt keine Angst’ …ist der Satz, den der auferstanden Jesus immer dann sagt, wenn er seinen Jüngern erscheint. Diese Ermutigung hilft in dunklen und schweren Momenten und bei Verfolgung, im Bewusstsein, dass der Herr immer bei uns ist…Und wenn wir an einen Märtyrer kurz vor dessen Tod denken, dann stellen wir uns vor, dass dies die Aufforderung ist, mit denen Jesus sie bis zum Äussersten begleitet“, heisst es in der Präsenz zum Thema des XXV. Gedenktag der als Märtyrer gestorbenen Missionare, am 24. März.
Mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein
Hilfe im Syrienkrieg – Ein Kommentar von Tobias Lehner (KIRCHE IN NOT)
Über sechs Jahre dauert der Krieg in Syrien nun an, länger als der Zweite Weltkrieg. Zahlen lassen das Leid erahnen, fassbar machen sie es nicht: mehr als 400 000 Tote, zwölf Millionen Flüchtlinge.
Krieg und Terror treffen alle, Christen wie Muslime. Uneingeschränkt muss der Satz des Apostels Paulus gelten: “Darum lasst uns … allen Menschen Gutes tun, besonders aber den Glaubensgenossen“ (Gal 6,10).
Die Christen Syriens stehen mit dem Rücken zur Wand. Der Krieg des Regimes gegen das eigene Volk und der Terror der Islamisten nehmen ihnen jeden Lebensraum.
Lage in Nahost
Papst berät mit Libanons Präsidenten über Lage in Nahost
Libanons Präsident Michel Aoun war an diesem Donnerstag in Audienz bei Papst Franziskus. Für den Präsidenten war es der erste Besuch in Europa nach seinem Amtsantritt im vergangenen November, die eine zweieinhalbjährige Vakanz im wichtigsten Amt des Staates beendet hatte.
Thema des zwanzigminütigen Gesprächs war nach Vatikan-Angaben unter anderem das Nachbarland Syrien, wo der blutige Bürgerkrieg seit sechs Jahren andauert. Aoun sprach mit dem Papst über die internationalen Bemühungen zur politischen Beilegung des Konflikts, wie aus der Mitteilung des vatikanischen Pressesaals hervorgeht.
Syrischer Priester in Zürich
Pater Georges Aboud aus der syrischen Hauptstadt Damaskus besucht am Wochenende des 18. /19. März 2017 die Stadt Zürich
Pater Georges Aboud aus der syrischen Hauptstadt Damaskus besucht am Wochenende des 18. /19. März 2017 die Stadt Zürich. Er feiert heilige Messen und berichtet in den Predigten über die aktuelle Situation in seinem Land. Pater Georges wirkt in Damaskus als Vikar in der Pfarrei St. Cyrill und ist Oberrichter des Patriarchates in Damaskus. Er spricht gut Deutsch.
Gottesdienste in Zürich (Termine)
Tele Top über Pater Georges Aboud (2013)
Mehr Christen kehren zurück in die Ninive-Ebene
Irak: Mehr Christen kehren zurück in die Ninive-Ebene
Immer mehr Christen machen sich auf den Weg in ihre vom IS befreiten Heimatdörfer. Darauf hat der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphael Sako gegenüber “Kathpress” hingewiesen. In die Kleinstadt Telskof, rund 25 Kilometer von Mossul entfernt, seien inzwischen bis zu 250 christliche Familien zurückgekehrt, erste Geschäfte seien wieder eröffnet worden. Bevor die IS-Terrormiliz im Sommer 2014 die Ninive-Ebene weitgehend überrannte, hatte die Stadt 8.000 Einwohner. Die Situation in der Ninive-Ebene stellt sich sehr unterschiedlich dar:
Syrien: Entsetzen über Missachtung der Menschenrechte
Hilfswerke sind erschüttert über die völlige Missachtung des humanitären Völkerrechts in Syrien
Quelle
Diakonie Katastrophenhilfe
Do.
Hilfswerke sind erschüttert über die völlige Missachtung des humanitären Völkerrechts in Syrien. Das teilt das christliche Hilfswerk Diakonie Katastrophenhilfe anlässlich des nunmehr sechs Jahre andauernden kriegerischen Konflikts in Syrien mit. Besonders gravierend: Gerade Hilfsorganisationen seien immer wieder Ziel von Angriffen und Sabotage in dem Land. Michael Frischmuth ist Kontinentleiter für Asien bei der Diakonie Katastrophenhilfe und war vergangene Woche in Damaskus. Im Gespräch mit Radio Vatikan betont er, dass es nicht nur darum gehe, zu noch mehr Hilfe und Spenden für Syrien aufzurufen, sondern dass das Land jetzt den Wiederaufbau dringend nötig habe. “Unser Appell ist natürlich, dass ein dauerhafter Waffenstillstand herrschen muss. Es braucht einen Friedensplan, denn nur ein dauerhafter Frieden kann Syrien helfen.“
Aleppo: “Tief entmutigt“
“Europa hat uns vergessen“
Aleppo ist im Dezember nach langer Belagerung in die Hände der Regierungstruppen gefallen – und seitdem ist aus der zweitgrössten Stadt Syriens nicht mehr viel zu hören. Dabei gehen die Kämpfe rund um Aleppo weiter. Allein an diesem Donnerstag haben nach Angaben des syrischen Observatoriums für Menschenrechte 26 Rebellen bei Luftangriffen der syrischen Armee und Russlands ihr Leben verloren.
Auch in humanitärer Hinsicht bleibt die Lage in Aleppo ausgesprochen verzweifelt. Erst seit dem 7. März gibt es wieder Trinkwasser, nach Monaten der Blockade des entsprechenden Wasserwerks durch die Terrorgruppe „Islamischer Staat“.









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