Vatikan: Parolin begrüßt Demos gegen Aufrüstung
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat sich hinter den europäischen Protest gegen eine Aufrüstungsspirale gestellt. „Es ist gut, dass es eine allgemeine Mobilisierung gibt, um das Wettrüsten zu verhindern“, sagte er am Samstag am Rande eines politischen Treffens in Rom
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Spes non confundit – Verkündigungsbulle des ordentlichen Jubiläums des Jahres 2025 (9. Mai 2024) | Franziskus
„Das passt zu dem Appell, den Papst Franziskus in Spes non confundit gemacht hat“, so der Kardinal mit Blick auf die Aufforderung, „die Mittel, die für Waffen verwendet werden, für die Lösung der Hungerprobleme zu verwenden“. In Rom und auch Berlin fanden am Wochenende Großdemonstrationen mit zehntausenden von Menschen gegen Krieg, Gewalt und Aufrüstung statt.
Für eine neue Finanzarchitektur
Parolin bekräftigte das Engagement des Heiligen Stuhles für eine neue Finanzarchitektur zugunsten der ärmsten Länder und die päpstlichen Appelle zu einem Schuldenerlass. „Wir müssen diese Themen weiterverfolgen und dürfen uns nicht nur in besonderen Momenten wie dem Heiligen Jahr darauf konzentrieren“, sagte er. Für Rückzahlungen vorgesehene Mittel sollen laut Vatikan in Aufbau und Entwicklung investiert werden. Außerdem brauche es bei Fragen der Verschuldung Klauseln, die den Klimawandel berücksichtigen, unter dem arme Regionen besonders leiden.
Kardinal im Iran: „Krieg löst keine Probleme“
Der lateinische Erzbischof von Teheran und Isfahan beklagt die Todesopfer auf beiden Seiten im Krieg zwischen Israel und dem Iran

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Mathieu Card. Dominique Joseph, O.F.M. Conv.
„In beiden Ländern gibt es viele zivile Opfer, sowohl gewollte als auch ungewollte“, so Kardinal Dominique Joseph Mathieu in einer Stellungnahme gegenüber den vatikanischen Medien. Der Krieg bringe viele „Kollateralopfer“ mit sich: „Vertriebene, Verwundete, Tote“.
Im elften Stadtbezirk von Teheran, in dem er wohnt, sei am sechsten Tag des Krieges scheinbar Normalität eingekehrt, berichtet Mathieu: „Die Internetverbindung wurde vor kurzem wiederhergestellt, die Sonne scheint und die Vögel singen, die Temperaturen sind angenehm.“ Aber das sei nur Schein, denn in der Nacht „ist die Luftabwehr aktiver denn je“. Es gebe in seiner Nähe „keine Schutzräume, in denen man sich verstecken kann, und keine Sirenen, die vor der Gefahr durch Raketen warnen“.
Der Papst als ehrlicher Makler
Leo XIV. setzt die Friedensdiplomatie seiner Vorgänger fort: Das Risiko, dass der Kreml sein Telefonat mit Wladimir Putin propagandistisch instrumentalisiert, nimmt er dafür in Kauf

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Papst telefoniert mit Putin und fordert Zeichen des Friedens | Die Tagespost
05.06.2025
Russland und die Päpste: Das ist schon lange eine von trügerischen Hoffnungen und enttäuschten Erwartungen geprägte Beziehung. Papst Johannes Paul II. sehnte sich danach, Russland zu besuchen und mit dem Moskauer Patriarchat einen Weg der ökumenischen Annäherung zu wagen, doch das politische wie das kirchliche Russland zeigte ihm und seinem Nachfolger die kalte Schulter.
Papst Franziskus eilte zu Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 zum russischen Botschafter, überschüttete die russische Zivilisation mit Komplimenten und äußerte öffentlich den Wunsch, als Friedensvermittler zunächst Russland zu besuchen. Außer einem Telefonat mit Patriarch Kyrill im März 2022, das von Moskauer Seite hemmungslos verdreht und instrumentalisiert wurde, kam wenig dabei heraus.

Syrien: Selbstmord-Anschlag auf Kirche – Vatican News

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