„Leo XIV. betont mit Gewaltfreiheit zentralen Aspekt des Friedens“
Auf Papst Leo XIV. ruhen viele Hoffnungen, er möge zu mehr Frieden in der Welt beitragen können. Sein Start als Friedenspapst war vielversprechend, sagte uns Marie Dennis von der katholischen Friedensinitiative von Pax Christi International. Die US-Amerikanerin erklärt in unserem Interview, warum sie insbesondere Leos Aufruf zu einer Entwaffnung der Sprache für grundlegend hält
Quelle
pax christi – Internationale Katholische Friedensbewegung – Deutsche Sektion
Justita et Pax: Organisierte Kriminalität gesamteuropäische Herausforderung – Vatican News
Missionar in Kenia: „Entwaffnender Frieden statt endloser Gewalt“ – Vatican News
Kardinal Parolin fordert koordinierte, friedliche Abrüstung – Vatican News
Mit seinem ersten öffentlichen Satz als Papst: „Der Friede sei mit euch allen“ hat Leo XIV. im Kern ein christliches Programm der Gewaltfreiheit ausgegeben. „Es war faszinierend, wie Papst Leo so direkt über einen entwaffneten und entwaffnenden Frieden sprach, und dann über einen Frieden, der uns auffordert, Worte und die Welt zu entwaffnen“, so Marie Dennis, die Leiterin der Catholic Nonviolence Initiative bei Pax Christi International. Vor Medienschaffenden und auch vor Diplomaten führte der Papst wenige Tage später aus, zunächst brauche die Sprache selbst Entwaffnung. Gewaltfreie Kommunikation – das ist für Marie Dennis die Praxis der Stunde.
Kein vatikanischer Frieden
Russisch-ukrainische Waffenstillstandsverhandlungen im Vatikan? Eine überaus verlockende Idee, doch der Kreml sagt bereits „Njet!“

Quelle
Diskussion um Vatikan als Verhandlungsort geht weiter – Domradio.de
Der Heilige Stuhl
26.05.2025
Donald Trump kündigte sie bereits öffentlich an, der Vatikan war dazu bereit, Italiens Regierungschefin begeistert und die Ukraine freudig einverstanden:
Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine hätten durchaus auf vatikanischem Boden stattfinden können. Doch wieder einmal sagte der Kreml sein übliches „Njet!“. Diesmal war es der russische Außenminister Sergej Lawrow, der diese Friedensinitiative als „unrealistisch“ vom Tisch wischte.
2. Mai 2025 12.00 Uhr – Angelus/Hl. Rosenkranz
From the Holy House in Loreto, recitation of the Regina Caeli prayer and Rosary
In memoriam Papst Franziskus: Der Jesuit
Mit Jorge Mario Bergoglio wurde erstmals ein Jesuit Papst. Und damit ein Mitglied des katholischen Männerordens, der dem Papst Treue schwört – und dessen Ordensgründer, Ignatius von Loyola, hohe kirchliche Leitungsämter untersagt hatte. Wie hat das Jesuit-sein Bergoglios das Papstamt geprägt und wie war es für den Jesuitenorden, die „Societas Jesu“ (SJ), plötzlich einen Jesuiten als Papst zu haben? Nach dem Tod von Papst Franziskus äußerte sich der Jesuiten-Generalobere Pater Arturo Sosa dazu
Quelle
Franziskus – Der Papst vom anderen Ende der Welt – Sternstunde Religion – Play SRF
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Dass Bergoglio auch als Papst Franziskus der Kontakt zu seinem Orden weiter wichtig war, wurde schon dadurch deutlich, dass sich das katholische Kirchenoberhaupt bei seinen Reisen immer auch – hinter verschlossenen Türen – mit den örtlichen Mitbrüdern treffen wollte. Doch dies war nur ein Beispiel dafür, wie sich das Jesuit-Sein von Papst Franziskus äußerte. Seine Wahl zum Papst 2013 habe unter den Mitbrüdern zunächst für Überraschung und seine Namenswahl auch für Verwirrung gesorgt, berichtete der Generalobere der Jesuiten, Arturo Sosa, bei einer Pressekonferenz in der Generalkurie der Jesuiten:
Reisepapst im Dienst des Friedens
Der interreligiöse Dialog und die friedensfördernde Kraft der Religionen waren Papst Franziskus bei seinen Auslandsreisen ein besonderes Anliegen

Quelle
„Er scheute sich nicht, unbequeme Wahrheiten auszusprechen“ | Die Tagespost
26.04.2025
Die erste Auslandsreise führte Papst Franziskus – wie schon seinen Vorgänger – zum Weltjugendtag (WJT). War Benedikt XVI. knapp vier Monate nach seiner Wahl zum WJT nach Köln gereist, so flog Franziskus gut vier Monate nach seiner Wahl am 13. März 2013 zum WJT nach Rio de Janeiro.
Damit enden allerdings die Gemeinsamkeiten. Denn trotz einiger Ausnahmen – von Angola über Jordanien bis Zypern – wählte Papst Benedikt für seine Auslandsreisen große europäische Länder mit christlicher Tradition. Frankreich, Deutschland, Spanien und Polen wurden von ihm am häufigsten besucht.


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