Franziskus im Hl. Land

Fliegende Pressekonferenz

Papst spricht über Missbrauch, Nahost und Reisepläne

Volltext: Papst im Flugzeug
KathTube: Ein Halleluja für Papst Franziskus – Israel – 26. Mai 2014

Papst Franziskus ist von seinem dreitägigen Besuch im Nahen Osten nach Rom zurückgekehrt. Am späten Montagabend kurz vor 23.00 Uhr landete er mit einer Sondermaschine der israelischen Fluggesellschaft El Al auf dem römischen Flughafen Ciampino. Damit endet die zweite Auslandsreise von Papst Franziskus.

Nach seiner dreitägigen Nahost-Reise hat Franziskus während des Rückflugs von Tel Aviv am Montagabend vor mitreisenden Journalisten zu verschiedenen Themen Stellung bezogen. Dabei ging er u.a. auf die Themen Kindesmissbrauch durch Geistliche, den Zölibat, den Rücktritt seines Vorgängers Benedikt XVI. und Reisepläne für 2015 ein.

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Vatikan-Homepage geht Arabisch online

Die Vatikan-Homepage vatican.va ist auch auf Arabisch online

Die neue Internetseite wurde am Montag freigeschaltet. Der neue Dienst sei im Hinblick auf die Papstreise ins Heilige Land erstellt worden, teilte der vatikanische Medienrat mit. Damit wolle der Vatikan die arabische Bevölkerung auf die Bedeutung der Nahost-Reise aufmerksam machen, so die Note des Medienrates.

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Gebetsinitiative für Frieden

Gebetsinitiative für Frieden: „Gebet ermöglicht mutige Entscheidungen“

by hopenetMit der Einladung zum Friedensgebet im Vatikan und dem Gang zur Trennmauer in Bethlehem hat Papst Franziskus abweichend vom Programm deutliche Signale für den Frieden gesetzt. Dabei hat er aber nicht den Charakter der Pilgerreise in einen politischen Besuch geändert. Das betont Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Ende des zweiten Tages der Papstreise. Im Gespräch mit Radio Vatikan zieht er die Verbindung zwischen dem spirituellen Gehalt und dem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, wie der Papst sie auch ziehe.

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Der Horizont des Abendmahlsaals

Papst Franziskus und woran der Abendmahlsaal erinnert

Quelle: VIDEOS
KathTube: Papst Franziskus – Abendmahlsaal – GESAMTE LITURGIEFEIER – 26. Mai 2014
Papst Franziskus verabschiedet sich aus Israel

Rom, kath.net, 26. Mai 2014

Zum Abschluss seiner Apostolischen Reise ins Heilige Land feierte Papst Franziskus die heilige Messe im Abendmahlsaal zu Jerusalem zusammen mit den Ordinarien des Heiligen Landes und dem Päpstlichen Gefolge.

In seiner Predigt leuchtete der Papst den Horizont des Abendmahlsaals aus:

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Jordanien empfing den Papst mit Sonnenschein

„Die christlichen Gemeinschaften sind ein integraler Bestandteil des Nahen Ostens“

Die Tagespost, 26. Mai 2014

In Jordanien lobt der Papst das interreligiöse Engagement des Königs. Vor Flüchtlingen verurteilt er die Waffenlieferungen nach Syrien – und ist in seinem Element. Von Oliver Maksan

Jordanien empfing den Papst mit Sonnenschein. Als vierter Pontifex innerhalb von fünfzig Jahren landete Franziskus am Samstagmittag in Amman – pünktlich und nach Plan. Prinz Ghazi, Vetter des Monarchen und dessen Berater in interreligiösen Dingen, erwartete das Kirchenoberhaupt am Flughafen im traditionellen Gewand des Landes. Vor dem königlichen Palast von Amman wurde der Papst dann vom jordanischen Königspaar mit allen Ehren willkommen geheissen.
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Nach der Papstreise

Nach der Papstreise: Die Welt etwas besser machen

Papst Franziskus ist wieder auf dem Weg zurück nach Rom, an diesem Montag endete seine dreitägige Pilgerreise ins Heilige Land. Pater Bernd Hagenkord ist unser Korrespondent vor Ort. Was für einen Gesamteindruck macht diese Reise?

„Es war eine Pilgerreise. Manchmal hatten wir hier in Jerusalem den Eindruck, das Thema würde sich drehen und das Ganze würde politisch werden, etwa an der Mauer in Bethlehem oder bei der Friedensinitiative mit den Präsidenten. Aber je länger man darüber nachdenkt, hat der Papst eigentlich nie den Raum des Geistlichen verlassen. Nur bedeutet das bei ihm immer, dass das Wirkungen hat weit über das Religiöse hinaus. Wir kennen das aus Rom ja auch, wenn er über arme Kirche spricht oder die ausschliessende Wirtschaft, die tötet, dann meint er das nicht fromm, sondern will, dass wir aus den geistlichen Einsichten heraus die Welt ändern. Davon haben wir ein wenig gesehen bei dieser Reise.“

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„In allen Beziehungen Frieden“

„In allen Beziehungen Frieden“: Die Bedeutung der Ökumene in der Papstreise

Dank für die Vergangenheit und ein weiterer Schritt in die Zukunft: So bezeichnet der Ökumene-Verantwortliche des Vatikan, Kardinal Kurt Koch, die Begegnung von Jerusalem. Papst Franziskus hatte sich am Sonntag mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchen getroffen. Die persönliche Unterhaltung der beiden dauerte länger als vorgesehen – ein Zeichen der Herzlichkeit und dafür, dass sich beide viel zu sagen haben. Im Gespräch mit unserem Korrespondenten Pater Bernd Hagenkord schätzt Kardinal Koch die Wirkungen ein, welche die Begegnung von Jerusalem für die Ökumene hat.

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