Evangelium

Sechs Ratschläge der Kirche für eine gute Adventszeit

Der Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, der Feier der Geburt Jesu Christi

Quelle
Das zweifache Kommen Christi
Direktorium über die Volksfrömmigkeit
und die Liturgie

Kathpedia: Vatikan – Direktorium über die Volksfrömmigkeit und die Liturgie
Advent – Ältere Beiträge

Von María Ximena Rondón

Vatikanstadt, 28. November 2020 (CNA Deutsch)

Der Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, der Feier der Geburt Jesu Christi. Um diese wichtige Phase gut und richtig zu leben, hat der Vatikan eine Reihe von Empfehlungen veröffentlicht.

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‘Il Vangelo piu antico del Mondo’

Quelle

Ich sorge für Recht zwischen Schaf und Schaf

Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen und er wird die Menschen voneinander scheiden

Zur 1. Lesung
Quelle

Die Hirten Israels, das heisst seine Könige und die ganze Führungsschicht, haben versagt. Sie haben für sich selbst gesorgt und das Volk ausgebeutet, anstatt für Recht und Ordnung zu sorgen. Jetzt aber will Gott selbst für sein Volk der gute Hirt sein. Er wird die Verirrten, die in fremde Länder Zerstreuten wieder sammeln und heimführen, dem Unrecht und der Ausbeutung für immer ein Ende machen und den Schwachen zu ihrem Recht verhelfen.

Erste Lesung Ez 34 11–12.15–17

Ihr, meine Herde, ich sorge für Recht zwischen Schaf und Schaf

Lesung aus dem Buch Ezechiel

Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen und er wird die Menschen voneinander scheiden

11 So spricht Gott, der Herr:

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22.11.2020 – Christkönigsonntag

Christus, der König und Hirte, ist der Richter der Lebenden und der Toten

Quelle
Christkönig

Christus, der König und Hirte, ist der Richter der Lebenden und der Toten

Christkönigssonntag A (22.11.2020)

L1: Ez 34,11-12.15-17; L2: 1 Kor 15,20-26.28; Ev: Mt 25,31-46Evangelium/Lesungen

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Der Christkönigssonntag ist der letzte Sonntag im kirchlichen Jahreskreis. Der Gedanke der Vollendung der Welt, des Menschen und aller Geschöpfe steht im Vordergrund.

Unser katholischer Glaube sagt uns: Gott als Schöpfer ist der Ursprung von allem; er lenkt in seiner Vorsehung den Lauf der Dinge und beruft uns Menschen zum Heil in Christus. Gott ist auch unsere Vollendung, denn die biblische und kirchliche Lehre von den „Letzten Dingen“ bedeutet, dass wir Hoffnung haben über den Tod hinaus. Gott lässt all das Wunderbare, das er geschaffen hat, nicht zurückfallen ins Nichts, sondern er ist ein Gott des Lebens. Er möchte uns in himmlische Reich heimführen, denn Gott ist wie ein guter Hirte, der sich um die Herde seiner Weide sorgt und ihr nachgeht und sie begleitet.

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Unser Sonntag: Das Weltgericht

Zum Ende des Kirchenjahres betont Pfarrer Stephan Rüssel das Gericht Gottes, das unweigerlich kommen wird und meint, die Menschheit und auch ihre Geschichte „schreien“ geradezu nach einem Richter, der die fehlende Gerechtigkeit in dieser Welt wieder herstellt

Evangelium Kommentar
Unser Sonntag im November: Pfarrer Stephan Rüssel

Zum Ende des Kirchenjahres betont Pfarrer Stephan Rüssel das Gericht Gottes, das unweigerlich kommen wird und meint, die Menschheit und auch ihre Geschichte „schreien“ geradezu nach einem Richter, der die fehlende Gerechtigkeit in dieser Welt wieder herstellt. Aber: Das Evangelium zeigt uns das richtige Handeln, wenn wir die Vollendung erreichen wollen.

Pfarrer Stephan Rüssel – Christkönigssonntag, Lesejahr A

Mt 25, 31-46

Als die heilige Elisabeth einmal gefragt wurde, warum sie so viel für die Armen tue, da gab sie zur Antwort: „Ich bereite mich auf das Jüngste Gericht vor, damit ich zu meinem Richter, der von mir Rechenschaft fordern wird, sagen kann: ‘Siehe, Herr, du warst hungrig und ich habe dich gespeist, du warst durstig und ich habe dich getränkt, du warst fremd und obdachlos und ich habe dich aufgenommen, du warst nackt und ich habe dich bekleidet, du warst krank und ich habe dich gepflegt, du warst gefangen und ich habe dich getröstet. Erfülle nun an mir, was du verheissen hast und sei mir barmherzig!“

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Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter

Hochfest des heiligen Leopold, Markgraf von Österreich A (15.11.2020) – Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter

Quelle
Hl. Leopold

L1: Spr 3,13-20; L2: Röm 8,26-30; Lk 19,12-26
Lesungen/Evangelium – Von der Menschenwürde und den Talenten

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

An diesem 33. Sonntag im Jahreskreis wird das Hochfest des hl. Leopold gefeiert. Der heilige Leopold ist der Landespatron von Niederösterreich sowie der zweite Patron von Oberösterreich (neben dem hl. Florian) und Wien (neben dem hl. Klemens Maria Hofbauer).

Leopold III. von Österreich lebte von 1075–1136 und lenkte 41 Jahre lang die Geschicke seines Landes, der „marcha orientalis“ („Ostarrichi“). Leopold heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau, deren Namen nicht bekannt ist, nochmals, und zwar hiess diese zweite Frau Agnes. Sie war die Schwester Kaiser Heinrichs V. und war selber bereits Witwe geworden. Mehr als elf Kinder hatte sie ihrem ersten Mann, dem Herzog Friedrich von Schwaben geboren. Mit Leopold hatte Agnes dann noch zehn weitere Kinder, darunter die beiden Herzöge Heinrich II. Jasomirgott und Leopold IV. sowie die berühmten Bischöfe Otto von Freising und Konrad von Passau, später von Salzburg. Leopold wurde am Dreikönigstag des Jahres 1485 von Papst Innozenz VIII. heiliggesprochen.

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32. Sonntag im Jahreskreis A (08.11.2020)

Wir haben Hoffnung aus dem Glauben an den Auferstandenen

Quelle
Auferstehung
Arme Seelen

Wir haben Hoffnung aus dem Glauben an den Auferstandenen

32. Sonntag im Jahreskreis A (08.11.2020)

L1: Weish 6,12-16; L2: 1 Thess 4,13-18; Ev: Mt 25,1-13

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Die neutestamentliche Lesung dieses Sonntags aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde von Thessalonich klingt so, als wäre sie für uns geschrieben.

Es geht um das Schicksal der Entschlafenen und um die gläubige Sicht auf den Tod und das Los der Verstorbenen. Denn, wie der Apostel ausführt, es gibt eine Art der Trauer, die ohne Hoffnung ist, weil man meint, mit dem Tod wäre alles aus. Das ist der Standpunkt jener, die nicht an Gott glauben können oder wollen.

Genau hier setzt die Lesung einen Kontrapunkt: Der Glaube an Jesu Tod und Auferstehung vermittelt uns die Gewissheit, „dass Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen“ wird (1 Thess 4,14).

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