Ich sorge für Recht zwischen Schaf und Schaf
Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen und er wird die Menschen voneinander scheiden
Zur 1. Lesung
Quelle
Die Hirten Israels, das heisst seine Könige und die ganze Führungsschicht, haben versagt. Sie haben für sich selbst gesorgt und das Volk ausgebeutet, anstatt für Recht und Ordnung zu sorgen. Jetzt aber will Gott selbst für sein Volk der gute Hirt sein. Er wird die Verirrten, die in fremde Länder Zerstreuten wieder sammeln und heimführen, dem Unrecht und der Ausbeutung für immer ein Ende machen und den Schwachen zu ihrem Recht verhelfen.
Erste Lesung Ez 34 11–12.15–17
Ihr, meine Herde, ich sorge für Recht zwischen Schaf und Schaf
Lesung aus dem Buch Ezechiel
Der Menschensohn wird sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen und er wird die Menschen voneinander scheiden
11 So spricht Gott, der Herr:
22.11.2020 – Christkönigsonntag
Christus, der König und Hirte, ist der Richter der Lebenden und der Toten
Christus, der König und Hirte, ist der Richter der Lebenden und der Toten
Christkönigssonntag A (22.11.2020)
L1: Ez 34,11-12.15-17; L2: 1 Kor 15,20-26.28; Ev: Mt 25,31-46 – Evangelium/Lesungen
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Der Christkönigssonntag ist der letzte Sonntag im kirchlichen Jahreskreis. Der Gedanke der Vollendung der Welt, des Menschen und aller Geschöpfe steht im Vordergrund.
Unser katholischer Glaube sagt uns: Gott als Schöpfer ist der Ursprung von allem; er lenkt in seiner Vorsehung den Lauf der Dinge und beruft uns Menschen zum Heil in Christus. Gott ist auch unsere Vollendung, denn die biblische und kirchliche Lehre von den „Letzten Dingen“ bedeutet, dass wir Hoffnung haben über den Tod hinaus. Gott lässt all das Wunderbare, das er geschaffen hat, nicht zurückfallen ins Nichts, sondern er ist ein Gott des Lebens. Er möchte uns in himmlische Reich heimführen, denn Gott ist wie ein guter Hirte, der sich um die Herde seiner Weide sorgt und ihr nachgeht und sie begleitet.
Unser Sonntag: Das Weltgericht
Zum Ende des Kirchenjahres betont Pfarrer Stephan Rüssel das Gericht Gottes, das unweigerlich kommen wird und meint, die Menschheit und auch ihre Geschichte „schreien“ geradezu nach einem Richter, der die fehlende Gerechtigkeit in dieser Welt wieder herstellt
Evangelium Kommentar
Unser Sonntag im November: Pfarrer Stephan Rüssel
Zum Ende des Kirchenjahres betont Pfarrer Stephan Rüssel das Gericht Gottes, das unweigerlich kommen wird und meint, die Menschheit und auch ihre Geschichte „schreien“ geradezu nach einem Richter, der die fehlende Gerechtigkeit in dieser Welt wieder herstellt. Aber: Das Evangelium zeigt uns das richtige Handeln, wenn wir die Vollendung erreichen wollen.
Pfarrer Stephan Rüssel – Christkönigssonntag, Lesejahr A
Mt 25, 31-46
Als die heilige Elisabeth einmal gefragt wurde, warum sie so viel für die Armen tue, da gab sie zur Antwort: „Ich bereite mich auf das Jüngste Gericht vor, damit ich zu meinem Richter, der von mir Rechenschaft fordern wird, sagen kann: ‘Siehe, Herr, du warst hungrig und ich habe dich gespeist, du warst durstig und ich habe dich getränkt, du warst fremd und obdachlos und ich habe dich aufgenommen, du warst nackt und ich habe dich bekleidet, du warst krank und ich habe dich gepflegt, du warst gefangen und ich habe dich getröstet. Erfülle nun an mir, was du verheissen hast und sei mir barmherzig!“
Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter
Hochfest des heiligen Leopold, Markgraf von Österreich A (15.11.2020) – Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter
L1: Spr 3,13-20; L2: Röm 8,26-30; Lk 19,12-26
Lesungen/Evangelium – Von der Menschenwürde und den Talenten
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
An diesem 33. Sonntag im Jahreskreis wird das Hochfest des hl. Leopold gefeiert. Der heilige Leopold ist der Landespatron von Niederösterreich sowie der zweite Patron von Oberösterreich (neben dem hl. Florian) und Wien (neben dem hl. Klemens Maria Hofbauer).
Leopold III. von Österreich lebte von 1075–1136 und lenkte 41 Jahre lang die Geschicke seines Landes, der „marcha orientalis“ („Ostarrichi“). Leopold heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau, deren Namen nicht bekannt ist, nochmals, und zwar hiess diese zweite Frau Agnes. Sie war die Schwester Kaiser Heinrichs V. und war selber bereits Witwe geworden. Mehr als elf Kinder hatte sie ihrem ersten Mann, dem Herzog Friedrich von Schwaben geboren. Mit Leopold hatte Agnes dann noch zehn weitere Kinder, darunter die beiden Herzöge Heinrich II. Jasomirgott und Leopold IV. sowie die berühmten Bischöfe Otto von Freising und Konrad von Passau, später von Salzburg. Leopold wurde am Dreikönigstag des Jahres 1485 von Papst Innozenz VIII. heiliggesprochen.
32. Sonntag im Jahreskreis A (08.11.2020)
Wir haben Hoffnung aus dem Glauben an den Auferstandenen
Quelle
Auferstehung
Arme Seelen
Wir haben Hoffnung aus dem Glauben an den Auferstandenen
32. Sonntag im Jahreskreis A (08.11.2020)
L1: Weish 6,12-16; L2: 1 Thess 4,13-18; Ev: Mt 25,1-13
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Die neutestamentliche Lesung dieses Sonntags aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde von Thessalonich klingt so, als wäre sie für uns geschrieben.
Es geht um das Schicksal der Entschlafenen und um die gläubige Sicht auf den Tod und das Los der Verstorbenen. Denn, wie der Apostel ausführt, es gibt eine Art der Trauer, die ohne Hoffnung ist, weil man meint, mit dem Tod wäre alles aus. Das ist der Standpunkt jener, die nicht an Gott glauben können oder wollen.
Genau hier setzt die Lesung einen Kontrapunkt: Der Glaube an Jesu Tod und Auferstehung vermittelt uns die Gewissheit, „dass Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen“ wird (1 Thess 4,14).
Beschenkt von Gottes einzigartiger Liebe
30. Sonntag im Jahreskreis A (25.10.2020)
Quelle/Lesungen/Evangelium
L1: Ex 22,20-26; L2: 1 Thess 1,5c-10; Ev: Mt 22,34-40
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
In diesen Tagen, wo so viele Menschen aufgrund der Corona-Krise verunsichert sind, tut es gut, auf das Wort Gottes zu hören. Der Glaube an den dreifaltigen Gott, der uns liebt, stärkt uns und richtet uns auf. Im Leben und im Sterben, ja auch über den Tod hinaus haben wir Hoffnung, denn Gott ist gut und er schenkt uns Anteil an seinem göttlichen Leben, das ewig währt!
Die Fürsorge für die notleidenden Mitmenschen steht im Mittelpunkt der alttestamentlichen Lesung aus dem Buch Exodus. Weil das Volk Israel die rettende Tat der Befreiung durch Gott aus der Knechtschaft der Ägypter erfahren hat, sollen die Menschen sich durch Wohltätigkeit gegenüber ihren Nächsten auszeichnen. Die Not des Mitmenschen darf nicht ausgenutzt werden, daher das Verbot des Wucherzinses oder die besondere Rücksichtnahme auf Witwen und Waisen. Gott wird alles Gute vergelten, und er hört auf die Klagen und Schreie der Armen.
Unser Sonntag: Höre Israel
Im Evangelium dieses Sonntags will ein Pharisäer Jesus versuchen und seine mangelnden Schriftkenntnisse entlarven
Quelle
Unser Sonntag: Gib Gott, was Gott gehört
Im Evangelium dieses Sonntags will ein Pharisäer Jesus versuchen und seine mangelnden Schriftkenntnisse entlarven. Doch Jesu Antwort ist umfassend und er zitiert Gebote aus der Heiligen Schrift. Uns macht Pater Buholzer deutlich, dass wir uns zuallererst Gott in Liebe öffnen müssen, dann aber auch dem Nächsten.
Pater Josef Buholzer
Mt 22,34-40
Im heutigen Evangelium versuchen es die Pharisäer nochmals, Jesus zum Schweigen zu bringen. Die Pharisäer waren eine Art eifrige ‚Bibelexperten‘, die die Schrift und Tradition streng befolgten und auch versuchten, sie in die Reichweite der einfachen Menschen zu bringen, indem sie die Gebote praktisch und in allen möglichen Einzelheiten und Aspekten auslegten. In der Absicht, sie richtig und präzise zu interpretieren, wurden die ZEHN GEBOTE in 248 Gebote und 365 Verbote für die verschiedenen Bereiche des Lebens entfaltet. Also 613 Lebensregeln, die sagen, wie wir mit Gott und miteinander umgehen sollen… Du musst und: Du darfst nicht…




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