Evangelium

Jeder Getaufte ist für die Evangelisierung der Welt mitverantwortlich

Rumänien – Weltmissionssonntag 2020: “Jeder Getaufte ist für die Evangelisierung der Welt mitverantwortlich” *UPDATE

Quelle
*Weltmissionssonntag 2020 – „Hier bin ich, sende mich“ (Jes 6,8)
Den Glauben mit Freude bezeugen (Weltmissionssonntag)

Pauline Marie Jaricot

Bukarest, Fidesdienst, 3. Oktober 2020

“In der ersten Oktoberwoche haben wir alle Gläubigen Rumäniens eingeladen, auch zuhause eine Novene für die Seligsprechung von Pauline Marie Jaricot zu feiern, womit wir den missionarischen Eifer in den Herzen der Christen neu beleben wollen”, so Pfarrer Eugene Blaj, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Rumänien, über das Programm, die Initiativen in der Ortskirche für den Monat der Weltmission Oktober 2020 und den Weltmissionssonntag in diesem Jahr, der dort, wie in den meisten Kirchen der Welt, am 18. Oktober gefeiert wird. „Am 17. Oktober“, fügt der Direktor hinzu „wird der Missionsrosenkranz in den Gemeinden gebetet und landesweit über Radio Maria in verschiedenen Kirchen in Rumänien ausgestrahlt. Es wird auch öffentliche Initiativen geben, die sich besonders an junge Menschen richten, um das Evangelium zu verkünden: Gebetsanliegen, gute Werke und kleine Opfergaben, koordiniert von den Kindern der Kindermissionswerke, die Intuition ihres Gründers Bischof Charles de Forbin Janson heute widerspiegeln“.

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13. Oktober 2020 – Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 11,37-41

Quelle
Hl. Lukas

In jener Zeit lud ein Pharisäer Jesus zum Essen ein. Jesus ging zu ihm und setzte sich zu Tisch.
Als der Pharisäer sah, dass er sich vor dem Essen nicht die Hände wusch, war er verwundert.
Da sagte der Herr zu ihm: O ihr Pharisäer! Ihr haltet zwar Becher und Teller aussen sauber, innen aber seid ihr voll Raubgier und Bosheit.
Ihr Unverständigen! Hat nicht der, der das Äussere schuf, auch das Innere geschaffen?
Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein.
Lektionar. Rechte: staeko.net

Hl. Rafael Arnáiz Barón (1911-1938) Spanischer Zisterzienser

Geistliche Schriften, 04.03.1938 (trad. A. Rodriguez, o.p., éds. Cerf 2008, p. 374–375, rev.; ins Dt. trad. © Evangelizo)

„Gebt lieber, was in den Schüsseln ist, den Armen, dann ist für euch alles rein“

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Das Tun des Guten ist entscheidend

26. Sonntag im Jahreskreis A (27.09.2020)

Quelle
L1: Ez 18,25-28; L2: Phil 2,1-11; Ev: Mt 21,28-32

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Was ist wichtiger: Schön zu reden oder gut und richtig zu handeln?

Zweifellos werden wir das zweite bevorzugen. Und doch kennen wir im Leben Situationen, in welchen gerade dies nicht verwirklicht ist. Ein Beispiel sind jene Politiker, die vor den Wahlen viel versprechen und zugleich wissen, dass sie es nicht halten werden können. Aber auch im zwischenmenschlichen Leben kann es vorkommen, dass wir selber oder jemand anderer etwas Grosses und Wichtiges ankündigt, es aber dann doch nicht in die Tat umsetzt. Irgendetwas kommt dazwischen: Es mögen äussere Umstände und Faktoren sein, aber es kann sich auch das zeigen, was man als Willensschwäche bezeichnet: Wir haben zwar gute Ziele, wählen aber nicht die richtigen Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Wir sind anfangs voll guten Mutes und halten doch nicht durch.

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Die Arbeiter der ersten und der letzten Stunde

25. Sonntag im Jahreskreis A (20.09.2020)

Quelle
L1: Jes 55,6-9; L2: Phil 1,20ad-24.27a; Ev: Mt 20,1-16a Lesungen/Evangelium

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Lebt als Gemeinde so, wie es dem Evangelium Christi entspricht!“ Diese Aufforderung hat der Apostel Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Philippi formuliert; wir haben sie in der 2. Lesung gehört.

Das Wort „Evangelium“ bedeutet „gute Nachricht“, „frohe Botschaft“. Der wesentliche Inhalt dieser guten Nachricht aber lautet: Gott hat uns in Jesus Christus von aller Sünde und allem Bösen erlöst und uns in der heiligen Taufe zu Kindern Gottes und Erben des Himmels gemacht. Dementsprechend sollen wir auch leben.

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23. Sonntag im Jahreskreis – Evangelium/Lesungen

Die fürbittende Macht des gemeinsamen Gebets

Quelle

23. Sonntag im Jahreskreis A (06.09.2020)

L1: Ez 33,7-9; L2: Röm 13,8-10; Ev: Mt 18,15-20

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Wie gross ist doch die Macht des gemeinsamen Gebetes! Unser Herr Jesus Christus sagt im Evangelium dieses Sonntags: „Was auch immer zwei von euch auf Erden einmütig erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.“ (Mt 18,19)

Trifft das nicht zuallererst für christliche Ehepaare und Familien zu? Denn wie Jesus im Anschluss daran ausführt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20)

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Wer glaubt, ist nie allein!

Wer glaubt, ist nie allein! -. 21. Sonntag im Jahreskreis A (23.08.2020)

Quelle

L1: Jes 22,19-23; L2: Röm 11,33-36; Ev: Mt 16,13-20

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

„Wer glaubt, ist nie allein.“ Dies war ein wichtiges Leitwort des vormaligen Papstes Benedikt XVI., das er des Öfteren ausgesprochen und kundgetan hat. So schon bei seiner Amtseinführung am 24. April 2005 und dann auch als Motto bei seinem Besuch in Bayern vom 9.-14. September 2006. Aus diesem Anlass wurde ein Lied komponiert, das sich im „Gotteslob“ findet (Nr. 927) und welches wir in der Pfarre Mühldorf regelmässig singen.[1]

Dieses Motto und dieses Lied bringen sehr gut all das zum Ausdruck, was wir mit den Lesungen dieses Sonntags und mit dem heutigen Evangelium verbinden.

Als Glaubende brauchen wir einander, denn wir stützen uns gegenseitig, und der Glaube wird von Person zu Person weitergegeben in der Gemeinschaft der Kirche. Wenn wir an die Liebe Gottes glauben, dann sind wir nie allein: Gott ist bei uns durch seinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist, und wir alle gehören zur Gemeinschaft der Glaubenden, zur heiligen Versammlung der Kirche.

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Predigt: 17. Sonntag im Jahreskreis A (26.07.2020)

17. Sonntag im Jahreskreis A (26.07.2020) – Der Ganzeinsatz des Lebens für das Reich Gottes

Quelle – Evangelium/Lesungen
L1: 1 Kön 3,5.7-12; L2: Röm 8,28-30; Ev: Mt 13,44-52

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Strategisch zu denken und zu handeln ist im Leben oft wichtig. Jesus greift im Evangelium Beispiele aus dem Alltag auf, um in Gleichnissen die Wahrheit des Himmelreiches darzulegen.

Zwei dieser Gleichnisse Jesu sind dem Handels- und Geschäftswesen entnommen. Es geht um kostbare Dinge, die jemand erwerben will, und um den angemessenen Preis, den man dafür bezahlt. In der tieferen Bedeutung des Gleichnisses ist das Himmelreich das Thema, denn es ist der Inbegriff alles Kostbaren und Wertvollen. Um daran Anteil zu gewinnen, sollen wir planmässig handeln und so wie der Kaufmann im Evangelium alles Übrige einsetzen.

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