Evangelium

Unser Sonntag: Das Opfer Christi

In seinem Kommentar zum Sonntagsevangelium erläutert Kaplan Leonard Skorczyk, wie der Opferkult zu Zeiten Jesu aussah – und was für ein echtes Opfer notwendig ist

Quelle
Evangelium/Lesungen
Gemeinschaft – Teilhabe – Sendung

Kaplan Leonard Skorczyk, Regensburg

Mk 10, 35–45

Ich freue mich, dass wir einen weiteren Sonntag das Wort Gottes hören können und dadurch Jesus Christus besser kennenlernen. Wenn wir die Texte der Bibel hören, kommt bei manchen von uns ein Problem auf, das vor Kurzem eine junge Christin mir gegenüber eindeutig formuliert hat: Was interessiert mich das Leben dieses einen alten Heiligen? Oder was interessiert mich das Leben irgendeines Apostels ausserhalb der Bibel? Warum sollte mich das interessieren: mir geht es nur um meine Beziehung mit Christus!

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Unser Sonntag: Der allgemeine Ruf zur Heiligkeit

In diesem Kommentar zum Evangelium geht es, so Leonard Skorczyk, um die wohl traurigste Geschichte des Evangeliums. Der junge Mann setzt im entscheidenden Moment die falschen Prioritäten. Wie antworten wir auf den Ruf Jesu?

Quelle
Unser Sonntag: Im Oktober mit Leonard Skorczyk

Leonard Skorczyk

Mk 10,17–30

Ich würde so gerne einen Seniorenkreis mit meiner Nachbarin gründen, weil ich weiss, dass sie einsam ist, und so etwas braucht. Damit würde ich aber auch zugeben, dass ich einsam bin, und diese Blösse will ich mir nicht geben.
Ich würde so gerne ein Freiwilliges Soziales Jahr in Afrika machen, und dort meine Lieblingshilfsorganisation unterstützen. Aber die Unterbringung wird schlecht sein – in diese Situation möchte ich mich nicht begeben.

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6. Oktober 2021 – Evangelium

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 11,1-4

Quelle
Vatikan

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – 11,1-4

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat.

Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht:
Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist.

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27. Sonntag im Jahreskreis B (03.10.2021)

Was bedeutet Erntedank für uns? – 27. Sonntag im Jahreskreis B (03.10.2021)

Quelle
Tagesheiliger – Hl. Candida Märtyrerin
Tageslesung/Evangelium
L1: Joel 2,21-24.26-27 (Lektionar VIII, Erntedank); L 2: Hebr 2,9-11 (vom 27. So. i. Jkr. B); Ev: 7,7-11 (Lektionar VIII, In jeder Not)

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Wir alle sind zusammengekommen, Gross und Klein, um ein grosses Fest zu feiern: Erntedank. Gemeinsam wollen wir darüber nachdenken: Was bedeutet Erntedank für uns?

Wir danken Gott, wir loben ihn und preisen ihn, denn er ist gut. Gott ist der Schöpfer und Geber aller guten Gaben, die wir aus seiner Hand empfangen dürfen.

Wir werden uns aufs Neue dessen bewusst, dass wir immer Beschenkte sind. Unser Dasein, unsere Gesundheit, alle Gaben des Leibes und der Seele, die Welt um uns, also die Gemeinschaft der Mitmenschen sowie die belebte und unbelebte Natur: all das haben wir empfangen.

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Von der Radikalität des Evangeliums

26. Sonntag im Jahreskreis B (26.09.2021)

Quelle
Tagesheilige: Hll. Kosmas und Damian
L1: Num 11,25-29; L2: Jak 5,1-6; Ev: Mk 9,38-43.45.47-48

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Das Tagesgebet dieses 26. Sonntags im Jahreskreis erinnert uns an “unseren Lauf” hier auf Erden, den wir einst vollenden mögen, um “zur Herrlichkeit des Himmels [zu] gelangen.” Es tut gut, sich des Zieles unseres Lebens immer wieder neu bewusst zu werden!

Als Menschen handeln wir normalerweise planmässig und zielbewusst. Jedenfalls ist ein geordnetes Leben ohne vernünftige Überlegung und ein entsprechendes Handeln auf Ziele hin nicht denkbar. Wenn dies aber für den Alltag gilt, und zwar für die kleinen und grossen Dinge, dann ist auch das Leben insgesamt etwas, das wir in guter Weise ordnen und auf ein Ziel hin beziehen sollen. Dieses Ziel ist Gott selber in seiner Liebe. Er ist bei uns und schenkt uns seine Gnade. Er hat uns seinen Sohn Jesus Christus gesandt, in dem wir das ewige Leben finden.

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26. September 2021 Evangelium/Lesung

Tageslesung – Lesung aus dem Buch Numeri

Quelle

Tageslesung – Lesung aus dem Buch Numeri

In jenen Tagen kam der Herr in der Wolke herab und redete mit Mose. Er nahm etwas von dem Geist, der auf ihm ruhte, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Sobald der Geist auf ihnen ruhte, redeten sie prophetisch. Danach aber nicht mehr.
Zwei Männer aber waren im Lager geblieben; der eine hiess Eldad, der andere Medad. Auch über sie kam der Geist. Sie gehörten zu den Aufgezeichneten, waren aber nicht zum Offenbarungszelt hinausgegangen. Auch sie redeten prophetisch im Lager.
Ein junger Mann lief zu Mose und berichtete ihm: Eldad und Medad sind im Lager zu Propheten geworden.
Da ergriff Jósua, der Sohn Nuns, der von Jugend an der Diener des Mose gewesen war, das Wort und sagte: Mose, mein Herr, hindere sie daran!
Doch Mose sagte zu ihm: Willst du dich für mich ereifern? Wenn nur das ganze Volk des Herrn zu Propheten würde, wenn nur der Herr seinen Geist auf sie alle legte!

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Hl. Josef von Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt

Hochfest des Hl. Josefs – Bräutigam der Gottesmutter Maria   *UPDATE

Josef Ikone*21. September – Hl. Matthäus Apostel
Matthäus das ‘Geschenk Gottes’

Der hl. Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Ab­stammung: das Bindeglied zwischen dem davidischen Königs­haus und dem Messias. Die Stationen seines Lebens sind be­kannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mit­wisser göttlicher Geheimnisse, ein grosser Schweiger.

Als liebe­voller Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten. Wie lange Josef gelebt hat, wissen wir nicht; das letzte Mal wird er bei der Osterwallfahrt mit dem zwölfjäh­rigen Jesus erwähnt. Die öffentliche Verehrung des hl. Josef beginnt im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römi­schen Kalender steht sein Fest seit 1621. Pius IX. erklärte ihn zum Schutzpatron der Kirche. Der Mann, der dient.

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