Evangelium

Von der Radikalität des Evangeliums

Von der Radikalität des Evangeliums – 26. Sonntag im Jahreskreis B (26.09.2021)

Quelle
L1: Num 11,25-29; L2: Jak 5,1-6; Ev: Mk 9,38-43.45.47-48 – Lesungen/Evangelium

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Das Tagesgebet dieses 26. Sonntags im Jahreskreis erinnert uns an “unseren Lauf” hier auf Erden, den wir einst vollenden mögen, um “zur Herrlichkeit des Himmels [zu] gelangen.” Es tut gut, sich des Zieles unseres Lebens immer wieder neu bewusst zu werden!

Als Menschen handeln wir normalerweise planmässig und zielbewusst. Jedenfalls ist ein geordnetes Leben ohne vernünftige Überlegung und ein entsprechendes Handeln auf Ziele hin nicht denkbar. Wenn dies aber für den Alltag gilt, und zwar für die kleinen und grossen Dinge, dann ist auch das Leben insgesamt etwas, das wir in guter Weise ordnen und auf ein Ziel hin beziehen sollen. Dieses Ziel ist Gott selber in seiner Liebe. Er ist bei uns und schenkt uns seine Gnade. Er hat uns seinen Sohn Jesus Christus gesandt, in dem wir das ewige Leben finden.

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Unser Sonntag: Innerer Friede

In diesem Kommentar zum Evangelium fragt Prior Mauritius Wilde, welche Dämonen die Jünger wohl geritten haben – und er stellt klar, dass wir uns fragen müssen, ob wir zufrieden sind – oder den Unfrieden zu den anderen tragen

Quelle/Video
Lesung/Evangelium
Unser Sonntag: Gott will unser Heil
Päpstliches Athenaeum Sant’Anselmo

Pater Mauritius Wilde OSB – Mk 9, 30-37

Als Jesus die Jünger fragt, worüber sie unterwegs geredet haben, schweigen sie. Warum eigentlich? Wahrscheinlich, weil es ihnen peinlich ist zuzugeben, worüber sie geredet haben.

Vielleicht schämen sie sich sogar ein wenig. Das ist typisch für Situationen, in denen “Leidenschaften” am Werk sind, typisch auch dafür, wie die Dämonen arbeiten: Das Böse versteckt sich gerne vor Gott, es will nicht ans Tageslicht, es wirkt am besten, wenn es im Dunkeln bleibt. Welche Dämonen haben die Jünger hier geritten? Es waren Ruhmsucht und Stolz (Wer ist der Grösste?)

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Unser Sonntag: Das Kreuz umarmen

Freimütig und mutig sollen wir das Kreuz annehmen, das Gott uns schickt, so Prior Mauritius Wilde. Er ruft uns zu: “Wenn Du Dein Kreuz annimmst, umarmst, dann geschieht alles recht, dann wird alles letztlich so, wie es gut ist für Dich”

Quelle/Video
Tageslesung/Evangelium
Die Botschaft Christi rettet uns und verändert die Welt

Pater Mauritius Wilde OSB

Mk 8,27-35

Liebe Schwestern und Brüder,

die erste Lesung aus dem Propheten Jesaja kennen wir vom Karfreitag her, sie geht unter die Haut. Und im Evangelium kündet Jesus sein eigenes Leiden und Sterben an: “Der Menschensohn muss vieles erleiden”. “Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach”.

Wir tun heute alles, um Schmerzen und Leid zu vermeiden. Die Schmerztherapie hat enorme Fortschritte gemacht in den letzten Jahren. Ihr Ziel ist es, jeden Schmerz zu eliminieren. Das ist gut aus christlicher Sicht, weil Jesus gekommen ist, um uns zu heilen.
Und trotzdem gibt es Leid in unserem Leben, das erst einmal nicht “weggemacht” werden kann. So scheint es in Jesu Leben gewesen zu sein, und so kündigt er es auch für uns alle an, die ihm nachfolgen wollen.

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Herr öffne uns die Ohren und den Mund

Herr öffne uns die Ohren und den Mund – 23. Sonntag im Jahreskreis B (05.09.2021)

Quelle/Lesungen/Evangelium
Jesus im Heidenland

L1: Jes 35,4-7a; L2: Jak 2,1-5; Ev: Mk 7,31-37

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Mit dem Kommen Jesu Christi in diese Welt – also mit der Menschwerdung Gottes – ist etwas unerhört Neues eingetreten. Das Alte ist vergangen, ein neues Zeitalter der Liebe und des Friedens hat begonnen. Als Glaubende freuen wir uns, dass wir auch dazu gehören!

Die Lesung aus dem Buch Jesaja lässt uns die Worte des Propheten vernehmen, der eine Wende in der Geschichte ankündigt. Nicht Menschen werden dies bewirken, sondern Gott selber. Der Gott des Bundes schenkt Heil und Rettung. Was hier für die messianische Zeit verheissen ist, stellt alles Bisherige in den Schatten. Denn nicht ein irdisches Reich wird den Glaubenden geschenkt, das vergänglich und angefochten ist durch Unruhen und Krieg. Das himmlische Reich wird durch die Propheten des Alten Bundes angekündigt, und in Jesus Christus, dem Erlöser, erfüllt sich alles! So sagt der Prophet Jesaja ausdrücklich: “Fürchtet euch nicht! Seht, euer Gott! … Er selbst kommt und wird euch retten.* (Jes 35,4).

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Papst Franziskus: Bitten wir Jesus…..

Papst Franziskus: “Bitten wir Jesus, die Taubheit des Herzens zu heilen”

Quelle

Von Marco Mancini

Vatikanstadt, 5. September 2021 (CNA Deutsch).

In Anlehnung an das heutige Evangelium, in dem erzählt wird, wie Jesus einen Taubstummen heilt, hat der Papst bei der Einstimmung auf das Angelusgebet festgestellt, dass “wir alle Ohren haben, aber oft nicht in der Lage sind, zu hören. Es gibt eine innere Taubheit, die wir heute Jesus bitten können, zu berühren und zu heilen. Sie ist schlimmer als die körperliche, sie ist die Taubheit des Herzens”.

“Wenn wir nicht zuhören”, fügte er hinzu, “riskieren wir, für alles undurchlässig zu werden und denen keinen Raum zu geben, die es nötig haben, dass man ihnen zuhört: Ich denke da an Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, viele, die nicht so sehr Worte und Predigten brauchen, sondern dass man ihnen zuhört”.

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2. September Tagesevangelium/Lesungen

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 5, 1-11

Quelle

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas
Lk 5, 1-11

In jener Zeit,

als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören.
Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.
Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.

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Der Glaube an Gott soll lebendig sein in unseren Herzen!

Der Glaube an Gott soll lebendig sein in unseren Herzen! – 21. Sonntag im Jahreskreis B (22.08.2021)

Quelle/Lesungen/Evangelium
Der barocke Kreuzweg Heiligenkreuz
Kreuzweg

L1: Jos 24,1-2a.15-17.18b; L2: Eph 5,21-32; Ev: Joh 6,60-69

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn

So wie jedes Jahr sind wir auch heuer wieder bei der Kapelle am Kalvarienberg in Mühldorf, Unterranna, versammelt. Diese imposante Anlage aus der Zeit von 1675–1680 wurde von engagierten Mitgliedern des Verkehrsvereins Mühldorf und mit der Hilfe vieler Spenderinnen und Spender aus Nah und Fern in den Jahren von 1985–1993 revitalisiert. Es handelt sich um ein Glaubensdenkmal, und eben deshalb feiern wir die heilige Messe, also die Eucharistie als Danksagung an Gott und die lebendige Vergegenwärtigung des Todes und der Auferstehung Christi.

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