Unser Sonntag: Die Nachfolge Jesu ist fordernd!
Pater Walter Gampenrieder nimmt in seiner Betrachtung Bezug auf die Lesungen und das Evangelium. Sein weiter Bogen spannt sich über die Notwendigkeit einer Entscheidung, die Rolle von Mann und Frau bis hin zur eigentlichen Frage der Nachfolge

Quelle
Tageslesung – Evangelium
Theologie des Leibes
Wer sich auf den Weg begibt, muss sich entscheiden welchen Weg er geht!
Jeder Wanderer weiss das, und bevor er eine Wanderung unternimmt, wählt er eine sichere Route. Wer sicher und heil ans Ziel kommen will, sollte seine Route planen.
Jósua versammelte heute alle Stämme Israels und stellte sie vor eine Entscheidung! Auch werden wir versucht von falschen “Göttern” und Ideologien, die uns Glück und Wohlstand versprechen. Erinnern wir uns an die Israeliten, die murrten und die “Fleischtöpfe und Brot bevorzugten”, als die geschenkte Freiheit der Kinder Gottes.
Jesus, das Brot vom Himmel, stärkt auch uns
Jesus, das Brot vom Himmel, stärkt auch uns – 19. Sonntag im Jahreskreis B (08.08.2021)
Quelle
Elija
Der Prophet Elija
300 Jahre eucharistische Anbetung in Münchner Herzogspitalkirche
L1: 1 Kön 19,4-8; L2: Eph 4,30-5,2; Ev: Joh 6,41-51
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Machtvoll ist im Alten Testament der Prophet Elija aufgetreten. Gott hatte ihn erwählt und zu den Mächtigen des Landes gesandt, um das Volk Israel wieder zum Glauben an den einen wahren Gott zurückzuführen. Es hatte sich nämlich unter dem Einfluss des Königs Ahab und seiner heidnischen Frau Isebel der Baals-Kult in grossem Umfang wieder im Land verbreitet. Umgekehrt war die Verehrung des wahren Gottes Jahwe zurückgedrängt und teilweise gewaltsam unterbunden worden.
Elija erreichte hier eine Trendwende; letztlich setzte sich der Glaube an den einzigen Gott Jahwe wieder durch. Freilich: der Prophet musste im Nachhinein erkennen, dass er selber auch schwere Fehler begangen hatte. Er hatte ja die falschen Propheten des Baal gewaltsam töten lassen. In der Lesung heisst es daher, dass sich Elija verzagt und resigniert zurückziehen wollte: Er wollte am liebsten sterben, denn, wie er zu Gott sagte: “Ich bin nicht besser als meine Väter.” (1 Kön 19,4c).
‘Staunen über das Geschenk der Eucharistie’
Papst Franziskus: Staunen über das Geschenk der Eucharistie
Quelle
Vatikan – Lesungen/Evangelium
Eucharistie (548)
Von der CNA Deutsch Redaktion
Vatikanstadt, 8. August 2021 (CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat am heutigen Sonntag gesagt, dass Jesu Aussage, er sei das “Brot des Lebens”, “unser Staunen über das Geschenk der Eucharistie” erneuert.
In seiner Angelus-Ansprache zum 8. August betrachtete der Papst die Bedeutung der Aussage Jesu im Johannes-Evangelium.
“Diese Worte des Herrn wecken in uns erneut das Staunen über das Geschenk der Eucharistie. Niemand auf dieser Welt, so sehr er einen anderen Menschen auch lieben mag, kann sich selbst zur Nahrung für ihn machen. Gott tat und tut dies für uns”, sagte er.
“Lasst uns dieses Staunen erneuern. Lasst uns das tun, indem wir das Brot des Lebens anbeten, denn die Anbetung erfüllt das Leben mit Staunen.
“Mit der Wahrheit des Evangeliums kann man nicht verhandeln”
Papst Franziskus: “Mit der Wahrheit des Evangeliums kann man nicht verhandeln”
Von der CNA Deutsch Redaktion
Vatikanstadt, 4. August 2021 (CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat am Mittwoch gesagt, dass Christen die Wahrheit des Evangeliums “so annehmen müssen, wie sie verkündet wurde”, ohne zu versuchen, mit ihr zu “verhandeln”. In seiner Rede bei der Generalaudienz in der Paul-VI-Halle des Vatikans am 3. August sagte der Papst, dass es keinen Raum für Kompromisse bezüglich des Evangeliums gebe.
“Mit der Wahrheit des Evangeliums kann man nicht verhandeln. Entweder man nimmt das Evangelium so an, wie es ist, wie es verkündet wurde, oder man nimmt etwas anderes an. Aber mit dem Evangelium kann man nicht verhandeln”, sagte er.
“Man kann keine Kompromisse eingehen. Mit dem Glauben an Jesus kann man nicht verhandeln: Er ist Rettung, er ist Begegnung, er ist Erlösung. Er lässt sich nicht unter Wert verschachern.” Die Audienz fand in der Aula Paul VI. statt, weil es dort kühler ist als im Innenhof von San Damaso, wo der Papst seit seiner Wiederaufnahme der Generalaudienz mit der Öffentlichkeit am 12. Mai die Mittwochsversammlungen abhält.
Unser Sonntag
Unser Sonntag: geistlich-heilende Kraft der Eucharistie
Quelle
Unser Sonntag im August mit Pater Walter Gampenrieder LC
44 Legionäre Christi zu Priestern geweiht
Hymnus, ‘Adoro te devote’
Unser Sonntag: geistlich-heilende Kraft der Eucharistie
In seiner ersten Betrachtung geht Pater Walter Gampenrieder auch auf die Lesungen ein. Es geht um die Fürsorge, die Begleitung Gottes, der sein Volk führt. Gott will unser Bestes – und die Antwort ist Murren oder auch Routine.
P. Walter Gampenrieder LC
Joh 6,24-35
Lesejahr B
Eines der schönsten Zeichen der Liebe ist die Fürsorge. In ihr zeigt sich die wahre, selbstlos aufopfernde Tat, dem Nächsten zu dienen. Wie das Wort selbst uns sagt – die Sorge FÜR unsere Mitmenschen. Genauso ist es auch mit Gott. Gott begleitet sein Volk. Er begleitet Israel durch die Wüste und kümmert sich fürsorglich um sein Volk und beschenkt es mit Gaben für Leib und Seele.
Kommt mit und ruht ein wenig aus!
Kommt mit und ruht ein wenig aus! – Predigt 16. Sonntag im Jahreskreis B (18.07.2021)
Quelle
Evangelium/Lesungen
Evangelium Tag für Tag
L1: Jer 23,1-6; L2: Eph 2,13-18; Ev: Mk 6,30-34
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
In diesen Sommertagen haben viele Menschen etwas Zeit für Urlaub und Erholung, während andere weiterhin arbeiten müssen. Die Worte Jesu im Evangelium dieses Sonntags klingen wie eine Einladung zur nötigen Erholung, denn tatsächlich brauchen wir manchmal etwas Ruhe, um wieder Kraft zu sammeln. Jesus sagt nämlich zu den Aposteln, die erschöpft und ermüdet von ihrer Predigttour zurückgekehrt waren: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus!“ (Mk 6,31)
“Eine gute Form der Erholung, ein Urlaub, kann ja so manches Gute mit sich bringen:




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