China/Asien Osteuropa

Bischof nach Shanghai versetzt – Hl. Stuhl: Kürzlich informiert

Der Geistliche war aus der Diözese Haimen versetzt worden. Der Leiter des vatikanischen Presseamts, Matteo Bruni, erklärte am Dienstag (4.4.), der Heilige Stuhl habe aus den Medien vom Vollzug erfahren. Mehr habe er im Moment nicht dazu zu sagen

Quelle
Vom Papst bestätigte Bischöfe führen Chinas Kirche – DOMRADIO.DE
Katholische Kirche – China übergeht Vatikan bei Bischofsernennung in Schanghai | deutschlandfunk.de
China Zentrum e.V.: 10. Nationalversammlung der katholischen Kirche wählt neue Leitung der offiziellen Kirche in China (china-zentrum.de)

Bischof Shen Bin, bisher Pfarrer von Haimen, hat am Dienstagmorgen sein Amt in der Diözese Shanghai in China angetreten. Der Heilige Stuhl sei “bereits vor einigen Tagen über die Entscheidung der chinesischen Behörden”, den Bischof zu versetzen, informiert worden und habe “heute Morgen aus den Medien von der erfolgten Einsetzung erfahren”, berichtete Bruni in einer Mitteilung an Journalisten.

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Kardinal Zen: “Mein Benedetto”

Der emeritierte Erzbischof von HongKong, Kardinal Joseph Zen, der zum Requiem des verstorbenen Papstes Benedikt XVI nach Rom gereist war, hat auf seiner website bei seine Erinnerungen an Papst Benedikt XVI  und über korazym.org veröffentlicht
Hier geht´s zum Original:  klicken

Quelle
Kardinal Zen: Benedikt XVI. wird ein “mächtiger Fürsprecher im Himmel” für China sein (catholicnewsagency.com)
Dikasterium für die Evangelisierung (vatican.va)

1. Der Papst Benedikt, an den ich mich erinnere

Ich erinnere mich nicht mehr, wann ich Papst Benedikt zum ersten mal begegnet bin. Ich erinnere mich aber gut daran, daß als ich ihn zum ersten mal traf, ich sofort wußte, daß er genau das Gegenteil von dem war, als wie er von jemanden beschrieben wurde- als “Rottweiler” Gottes. Ich habe sofort gefühlt, daß er der freundlichste Mensch war, den ich je kennengelernt habe.

Offensichtlich mußte er als Verantwortlicher der Glaubenskongregation in all jenen Jahren auch gewisse Theologen wegen ihrer umstrittenen Standpunkte und Lehren befragen. Aber ich weiß, daß auch diese Theologen immer mit Respekt, Höflichkeit sogar mit Freundlichkeit behandelt worden sind.

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Myanmar: Erneuter Junta-Angriff in Katholikendorf

Die Junta haben in der Region Sagaing in Myanmar erneut Dörfer angegriffen. Das berichtet die Presseagentur der italienischen Bischofskonferenz (SIR). Tausende Katholiken und Buddhisten sind demnach aus ihren Dörfern geflohen

Quelle
Myanmar: Neue Pfarrei in den Bergen – Vatican News
Myanmar: Christen sehen sich strengen Beschränkungen ausgesetzt – Vatican News
Myanmar – Fastenzeit: Katholiken spenden für Binnenflüchtlinge – Agenzia Fides
Myanmar: Immer mehr religiöse Stätten zerstört – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)

Angaben von Anwohnern zufolge sollen es mindestens 8.000 Dorfbewohner sein, die aus ihren Häusern flüchten mussten. Außerdem habe eine Granate des Junta-Militärs ein achtjähriges Kind getötet.

Nach dem Sturz der zivilen Regierung im Februar 2021 hatten die Junta die Macht in Myanmar übernommen. Seit dem März 2022 haben sie das katholische Dorf Mon Hla wiederholt angegriffen. Gegen die Herrschaft der Armee kämpfen bewaffnete Rebellengruppen, zu denen auch Christen gehören. Der Konflikt hat einen neuen Bürgerkrieg im Land ausgelöst. Daraufhin nahm das Militär noch weitere katholische Dörfer – Chan Thar und Chaung Yoe – ins Visier. Die Katholiken in diesen Dörfern behaupten von sich, Nachkommen portugiesischer Abenteurer zu sein, die im 16. und 17. Jahrhundert nach Myanmar gekommen waren.

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Was wurde aus den Müllkindern von Cebu?

 

Armenier danken Franziskus für klare Worte zum Genozid

Bischof von Gourgak: Papst sprach historische Wahrheit aus  *UPDATE

La Salette Tränen der Königin der ProphetenPapst Johannes Paul II.
Pastoralbesuch in Kasachstan und Apostolische Reise nach Armenien, 2001 | Johannes Paul II. (vatican.va)
Türkischer Protest
Genozid

Türkei muss Schmerz der Armenier sehen und sich Wahrheit des Genozids stellen

Ankara-Rom, kath.net/KAP, 11. Juni 2013

Der armenisch-apostolische Bischof von Gougark in Nordarmenien, Sebouh Chouldjian, hat in einem Interview mit der türkischen Zeitung “Hürriyet” Papst Franziskus für seine klaren Worte zum Genozid der Jahre 1915-1919  gedankt. Der Papst habe eine historische Wahrheit ausgesprochen, die Türkei müsse den Schmerz der Armenier sehen und sich der Wahrheit des Genozids stellen, so der Bischof am Montag, wie die Stiftung Pro Oriente berichtet. Chouldjian erinnerte, dass in den vatikanischen Archiven zweifellos aus den Berichten der päpstlichen Diplomaten und katholischen Bischöfe jener Zeit viel zu erfahren sei.

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Asian Continental Assembly on Synodalitiy

Südkorea: “Recht auf Mobilität” für Behinderte – Vatican News

Orientalium Dignitas – Die Würde der Ostkirchen

Zur Katho­li­schen Kir­che gehö­ren auch die 23 ori­en­ta­li­schen Teil­kir­chen, die in vol­ler Gemein­schaft mit Rom ste­hen, jedoch ihre eige­nen Riten pfle­gen. Papst Leo XIII. hat 1894 in sei­ner Enzy­klika «Ori­en­ta­lium Digni­tas» nach­drück­lich den Wert und die Gül­tig­keit die­ser öst­li­chen Aus­drucks­for­men des einen katho­li­schen Glau­bens betont

Quelle
Orientalium Dignitas – Papal Encyclicals
Orientalium dignitas – Wikipedia
Allatae sunt – Wikipedia
Orientalium ecclesiarium (vatican.va)
Syro-Malankara Katholische Kirche – Wikipedia

Im Dokument “Orientalium Ecclesiarum” des 2. Vatikanischen Konzils wurde diese Wertschätzung weiter ausformuliert. In der Gemeinschaft aller Teilkirchen im geteilten Glauben und unter der Leitung des römischen Bischofs findet eine kirchliche Struktur zu ihrem Ausdruck, die nicht durch Uniformität, sondern durch eine Einheit in der Vielgestaltigkeit besticht. Die liturgischen Wurzeln der Ostkirchen reichen weit zurück bis in die Wiege des Christentums im Nahen Osten. Sie bereichern die Kirche durch die Pflege ihrer Traditionen, die in vielgestaltiger kultureller Prägung gelebt werden. In einer Zeit der liturgischen Konfusion, in der viele Laien und sogar Priester die lebendige Beziehung zur heiligen Messe verloren haben, mag uns der Blick nach Osten bestärken, dass ein tiefes, sich aus dem Überlieferungsschatz der Kirche speisendes sakramentales Leben auch heute möglich ist. Wir beginnen unsere Reihe über die mit Rom verbundenen Ostkirchen mit einem Beitrag über die Syro-Malankarische Kirche Indiens. Weiterlesen

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