China/Asien Osteuropa

Museum in Rom erinnert an neue Märtyrer

Am 2. März 2011 wurde Shahbaz Bhatti, Pakistans Minister für Minderheiten, im Alter von 42 Jahren mitten in Islamabad ermordet. Er hatte sich bis zuletzt für den Schutz aller und nicht nur der eigenen Minderheiten und für die Förderung des Dialogs eingesetzt

Quelle
Shahbaz Bhatti

Am 2. März 2011 wurde Shahbaz Bhatti, Pakistans Minister für Minderheiten, im Alter von 42 Jahren mitten in Islamabad ermordet. Er hatte sich bis zuletzt für den Schutz aller und nicht nur der eigenen Minderheiten und für die Förderung des Dialogs eingesetzt. Im Gegensatz zu seinen Mördern glaubte er an ein vereintes Pakistan und an ein Land, in dem ethnische und religiöse Gruppen zusammenleben. Und er gab sein Leben hin für dieses Ideal.

Als Opfer eines Anschlags, der weltweit Entsetzen und Empörung auslöste, ist Shahbaz Bhatti heute ein Vorbild für die Minderheiten in Pakistan, nicht nur für Christen, sondern auch für Hindus, Sikhs, Ahmadis und eine große Zahl von Muslimen in diesem großen Land, das 1947 aus der Teilung mit Indien hervorging. In regelmäßigen Abständen finden Demonstrationen zu seinem Gedenken statt. Es wurden auch Lieder zu seinen Ehren komponiert und Ausschüsse für sein politisches, soziales und religiöses Engagement gegründet. Aber im Respekt gegenüber seinem Vermächtnis hat sein Tod sozusagen nicht zu Widerstand und Gewalt geführt. Im Gegenteil, Shahbaz ist in Pakistan und in der ganzen Welt zu einem Symbol für alle geworden, die an friedliche Kämpfe zur Verteidigung von Minderheiten und einer pluralistischen Gesellschaft glauben.

Weiterlesen

Velankanni Church

 

Bergkarabach “wichtig für die gesamte christliche Welt” *UPDATE

Bergkarabach “ist wichtig für die gesamte christliche Welt”: Staatsminister fordert Dialog – Aserbaidschan muss Blockade der Enklave aufheben, sagt Ruben Wardanjan im Interview mit CNA Deutsch

Quelle
Bergkarabach
*Der Preis des Schweigens: Christen in Berg-Karabach droht die Auslöschung: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)

Von AC Wimmer

CNA Newsroom, 29. Dezember 2022 (CNA Deutsch)

Papst Franziskus sagte kurz vor Weihnachten, er sei “besorgt über die Situation, die im Latschin-Korridor im Südkaukasus entstanden ist”. Rund 120.000 Armenier, darunter 30.000 Kinder, leben in der von ihnen als Republik Arzach bezeichneten Enklave Bergkarabach, die von Aserbaidschan seit dem 12. Dezember blockiert wird: Von der Außenwelt abgeschnitten, fehlen den Menschen Lebensmittel, Medikamente und andere lebensnotwendige Güter.

“Ich bin besorgt über die prekären humanitären Bedingungen der Menschen, die sich während der Wintersaison weiter zu verschlechtern drohen”, sagte Papst Franziskus am 18. Dezember.

Weiterlesen

Indien: Explosive Gemengelage in Manipur

Im nordostindischen Bundesstaat Manipur kam es nach Forderungen einer ansässigen Volksgruppe nach rechtlicher Begünstigung zu Auseinandersetzungen, in die auch Christen involviert sind. Der Indien-Referent von Misereor, Anselm Meyer-Antz, spricht im Interview mit Radio Vatikan über die Hintergründe

Quelle
Indien: Zusammenstöße in Manipur – Vatican News
Erstes EU-Treffen von Hindus und Christen: Brauchen diesen Dialog – Vatican News
Manipur – Wikipedia
Brandschatzung in Manipur – Hindu-nationalistische Politik schürt Unruhen in Indien – News – SRF
Warum ist der indische Bundesstaat Manipur in ethnischer Gewalt explodiert? (lomazoma.com)

Anne Preckel – Vatikanstadt

Auslöser des in der vergangenen Woche explodierten Konfliktes zwischen den ethnischen Gruppen Metei, Naga und Kuki ist die Forderung der überwiegend hinduistischen und muslimischen Metei, in die Kategorie der “scheduled tribes” aufgenommen zu werden, denen laut indischem Recht bestimmte Vergünstigungen zugestanden werden. Als der Oberste Gerichtshof am 19. April die örtliche Regierung aufforderte, dem nachzukommen, sorgte dies für Spannungen, die in der letzten Woche in einen offenen Konflikt mündeten. Dazu Meyer-Antz:

Weiterlesen

Generalvikar von chinesischer Diözese seit zwei Jahren in Haft

Der Generalvikar der chinesischen Diözese Xuanhua, Weihbischof Simone Zhang Jianlin, befindet sich seit zwei Jahren in Haft, nachdem er Kritik an von Rom nicht erlaubten Priester- und Diakonenweihen geübt hatte

Quelle

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Xuanhua – Dienstag, 9. Mai 2023

Der Generalvikar der chinesischen Diözese Xuanhua, Weihbischof Simone Zhang Jianlin, befindet sich seit zwei Jahren in Haft, nachdem er Kritik an von Rom nicht erlaubten Priester- und Diakonenweihen geübt hatte. Das berichtet AsiaNews, das vom Päpstlichen Institut für die auswärtigen Missionen getragene Nachrichtenportal.

“Am 11. Mai 2021 hat Bischof Guo Jincai aus der Diözese Chengde ohne die Zustimmung der Bischöfe der Diözesen Xuanhua und Xiwanzi gegen die Kirchendisziplin verstoßen und sich in die katholische Kirche in Qujiazhuang, Diözese Xuanhua, begeben, um drei Priester und einen Diakon für die Diözese Zhangjiakou zu weihen”, so AsiaNews. “Diese Diözese existiert jedoch nicht für den Heiligen Stuhl, sondern nur für die Regierung, und das Gebiet ist zwischen den Diözesen Xuanhua und Xiwanzi aufgeteilt.”

Weiterlesen

China: Pilgernde Marienstatuen

In der Provinz Jiangxi werden Marienstatuen im Marienmonat Mai in alle Dekanate gebracht. Zuvor wurden die Statuen im Marienwallfahrtsort Lushan gesegnet

Quelle
China: Marienheiligtümer nach Coronapause wieder offen – Vatican News
China – Marienmonat Mai: Marienheiligtümer nach drei Jahren wieder geöffnet – Agenzia Fides

Das Marienheiligtum Housangyu am Stadtrand von Peking ist für die dortigen Katholiken ein beliebter Ort der Marienverehrung. Während des gesamten Marienmonats Mai wird ein großer Pilgerzustrom erwartet.

Auch in Shanghai bereitet man sich darauf vor, die vielen Pilger und Gläubigen zu empfangen, die die Basilika Unsere Liebe Frau von Sheshan besuchen wollen. In dem Nationalheiligtum wird die selige Jungfrau Maria unter dem Titel Maria, Hilfe der Christen als Patronin der Basilika verehrt.

Weiterlesen

China: Marienheiligtümer nach Coronapause wieder offen

Peking bereitet sich auf den Marienmonat Mai vor. Nachdem die Pforten von Heiligtümern, Kirchen und Kapellen coronabedingt jahrelang geschlossen waren, stehen sie den Gläubigen nun wieder offen. Im Zeichen der Marienfrömmigkeit werden Pilgerfahrten, Rosenkranzgebete, Andachten, Prozessionen und Wohltätigkeitswerke organisiert

Quelle
China – Marienmonat Mai: Marienheiligtümer nach drei Jahren wieder geöffnet – Agenzia Fides

Das Marienheiligtum Housangyu am Stadtrand von Peking ist für die dortigen Katholiken ein beliebter Ort der Marienverehrung. Während des gesamten Marienmonats Mai wird ein großer Pilgerzustrom erwartet.

Auch in Shanghai bereitet man sich darauf vor, die vielen Pilger und Gläubigen zu empfangen, die die Basilika Unsere Liebe Frau von Sheshan besuchen wollen. In dem Nationalheiligtum wird die selige Jungfrau Maria unter dem Titel Maria, Hilfe der Christen als Patronin der Basilika verehrt.

Weiterlesen

Archiv

[Not a valid template]

Empfehlung

Ausgewählte Artikel

  • Christliches Menschenbild

    Christliches Menschenbild: Zugänge zum Werk von Josef Pieper Quelle Die oftmals nur rein deklamatorische Berufung […]

  • Syrien – Wiederaufbau

    Syrien: Die 300 Christen aus dem zerstörten Weltkulturerbe Krak des Chevaliers Quelle Weltkulturerbe in Syrien […]

  • Auch 2018 unterwegs für das Recht auf Leben!

    «Lasst uns Lebensretter sein» Quelle Mit einem Lebenszeugnis, Musik und vielen Gebetsmomenten fand am heutigen […]

  • Theologisches ABC

    Ein Lesebuch von Abba bis Zweifel Kurzbeschreibung Zum Jahr des Glaubens, das Benedikt XVI. zum […]

  • “Wir leben noch”

    Jeder einzelne Syrer ist von dem Krieg im Land auf irgendeine Weise betroffen Syrien: Kirche […]