Papst Paul VI. und der Glaube
Durch seinen Verzicht auf traditionelle Statussymbole (Baldachin, Pfauenwedel, Thronassistenten, Nobelgarde) und durch sein Ernstnehmen des Menschen und seiner Probleme zählt er zu den modernsten Päpsten des 20. Jahrhunderts
Papst Paul VI. wurde 1963 zum 262. Papst der katholischen Kirche gewählt. Er führte das von Papst Johannes XXIII. einberufene Zweite Vatikanische Konzil zu Ende. Durch seinen Verzicht auf traditionelle Statussymbole (Baldachin, Pfauenwedel, Thronassistenten, Nobelgarde) und durch sein Ernstnehmen des Menschen und seiner Probleme zählt er zu den modernsten Päpsten des 20. Jahrhunderts. Er verfügte viele Reformen, ohne davon viel Aufhebens zu machen, und setzte eine Neuordnung der kirchlichen Gesetzgebung durch. Papst Paul VI. starb am 6.8.1978 in Castel Gandolfo. In diesem Buch sind seine Aussagen festgehalten, die er zum Glauben und zum Glaubensbekenntnis geäussert und niedergeschrieben hat. Ein kleiner biografischer Abriss deutet auf die Grösse dieses Theologenpapstes hin.
Papst: Wenn mich jemand kritisiert, soll er das mit der Wahrheit tun
Leo XIV. hat auch an diesem Dienstagabend in Castel Gandolfo auf Fragen von Journalisten geantwortet. Dabei äußerte er sich zu den jüngsten kritischen Äußerungen des US-Präsidenten Trump: „Die Kirche spricht sich seit Jahren gegen jegliche Atomwaffen aus. Ich hoffe, dass man mir wegen des Wertes von Gottes Wort Gehör schenkt.“ Mit Blick auf das geplante Treffen mit US-Außenminister Rubio äußerte der Papst die Hoffnung auf einen „guten Dialog“ für ein „gutes Verständnis“
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Kardinal Parolin: Der Papst geht seinen Weg und predigt Frieden – Vatican News
„Die Mission der Kirche ist es, das Evangelium zu verkünden, den Frieden zu predigen. Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er dies mit der Wahrheit tun“: Mit diesen Worten meldete sich Papst Leo XIV. selbst zu den jüngsten Äußerungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu Wort. Kardinal Pietro Parolin hatte bereits an diesem Dienstagnachmittag Stellung zu den Worten von Donald Trump bezogen, der erneut harsche Kritik am Papst geübt hat.
Zum 150. Geburtstag Pacellis
Zum 150. Geburtstag Pacellis: Studientag beleuchtet Fall Mundelein
Quelle
Biographie: George Cardinal Mundelein
Zu den bedeutendsten Episoden aus der Zeit, in der Eugenio Pacelli, der spätere Papst Pius XII., noch als Kardinalstaatssekretär an der Seite von Pius XI. wirkte, gehört zweifellos jene, die die Verteidigung des Kardinals und Erzbischofs von Chicago, George William Mundelein, betrifft. Dieser hatte harte Worte gegen Adolf Hitler geäußert. Der Chefredakteur der vatikanischen Medien, Andrea Tornielli, hat sich mit dem Fall Mundelein befasst.
Pius XII.: Der letzte mittelalterliche Papst
Hundertfünfzig Jahre nach seiner Geburt bleibt Pius XII. missverstanden. Die Wissenschaft rehabilitiert ihn – doch die schwarze Legende bleibt bestehen
Quelle/Übersetzung
Papst Pius XII. (182)
06. April 2026
Von Marco Gallina
Hundertfünfzig Jahre sind seit der Geburt von Eugenio Pacelli vergangen – und die deutsche Forschung bleibt auf eine einzige Frage fixiert. Viele Artikel, die in diesem Jubiläumsjahr veröffentlicht wurden, schlugen denselben Ton an: den Papst, der angesichts des Holocausts schwieg. Rolf Hochhuths Theaterstück Der Vertreter hat – und prägt es weiterhin – nicht nur den wissenschaftlichen Diskurs, sondern auch die Erinnerung an diesen Nachfolger Peters, der von deutschen Beobachtern stets mit Misstrauen wegen seiner ausgeprägten Sympathie für Deutschland und sein Volk betrachtet wurde.
Papst lanciert Friedensappell
Leo XIV. ruft mit Blick auf die internationale Lage zu einem „Waffenstillstand“ und zu Dialog auf, „indem man wirklich nach einer Lösung für alle sucht“
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Papst Leo verbringt Sommerferien traditionell in Castel Gandolfo – Tagesschau – Play SRF
Das sagte er gegenüber Journalisten am Dienstagabend in Castel Gandolfo. Es gelte, „für den Frieden zu arbeiten, aber nicht mit Waffen“, so der Papst nach einem Ruhetag in dem Städtchen in den Albaner Bergen. Er sei besorgt darüber, dass in der Welt der Hass zunehme, die Gewalt immer schlimmer werde und viele Tote zu verzeichnen seien.
„Wir wollen für den Frieden beten“, so Leo XIV. vor seiner Rückfahrt nach Rom wörtlich. „Ich fordere alle Verantwortlichen auf, wirklich im Dialog zu arbeiten, um die Probleme zu lösen.“
Papst Leo: Gewalt gegen Frauen stoppen, ohne Angst anzeigen
Um das Thema „Gewalt gegen Frauen“ dreht sich in dieser März-Ausgabe der Zeitschrift Piazza San Pietro die Frage, die eine Leserin an den Papst stellt. Der antwortet mit einer klaren Verurteilung des Phänomens – und würdigt den „Genius der Frau“, welcher von einer „gefährlichen Mentalität“ bekämpft werde, „die die Beziehungen vergiftet und nur Egoismus, Vorurteile, Diskriminierung und den Willen zur Vorherrschaft“ hervorbringe
Christine Seuss – Vatikanstadt
Es sei traurig, so die Leserin Giovanna aus Rom, dass sie sich als Ehefrau eines respekt- und liebevollen Ehemannes als „glücklich“ betrachten müsste – schließlich handele es sich bei der Gewalt gegen Frauen, deren einzige „Schuld“ es sei, ihren Partner nicht mehr zu lieben, um ein gesellschaftsübergreifendes und weit verbreitetes Phänomen.
Auch Papst Leo sieht dies als „großes Problem“, für ihn selbst eine „Quelle großen Leids“: „Die Gewalt in Beziehungen, und vor allem die Gewalt gegen Frauen“. In seiner Antwort auf die Leserfrage in der aktuellen März-Ausgabe der Zeitschrift Piazza San Pietro, die zum Weltfrauentag am 8. März verbreitet wurde, ruft das Kirchenoberhaupt ohne Wenn und Aber dazu auf, keine Form der Gewalt zu dulden und eventuelle Episoden weder zu unterschätzen noch zu zögern, diese anzuzeigen. Übertitelt ist das Stück: „Schaffen wir spezielle Projekte der Prävention und Ausbildung, um die Gewalt gegen Frauen zu stoppen“.




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