Brauchtum

Timkat

Timkat (amharisch: ጥምቀት; [t’ɨmk’ət] – “Taufe”) ist das äthiopisch-orthodoxe Fest der Taufe Jesu im Jordan und der Epiphanie

Quelle
Ein Fest für alle Sinne

Timkat (amharisch: ጥምቀት; [t’ɨmk’ət] – “Taufe”) ist das äthiopisch-orthodoxe Fest der Taufe Jesu im Jordan und der Epiphanie. Das Fest findet am 19. Januar (20. Januar in Schaltjahren) statt, d. h. am 10. Tag des äthiopischen Ṭərr-Monats. Das Fest ist bekannt für seine Reinszenierungen der Taufe (ähnlich wie bei christlichen Pilgern im Heiligen Land, die die Taufe im Jordan nachstellten). Diese wurden von frühen europäischen Reisenden häufig als tatsächliche Taufen missinterpretiert, die (als Wiedertaufe) nach dem Bekenntnis von Nicäa-Konstantinopel ungültig wären, da sich Christen nur zur einen Taufe zur Vergebung der Sünden bekennen.

Während der Timkat-Zeremonie werden Tabot-Tafeln – Nachbildungen der Bundeslade, die in jedem äthiopischen Altar zu finden sind (vergleichbar mit westlichen Altarsteinen) – in kunstvoll verzierte Tücher gewickelt und von Priestern in Prozessionen auf dem Kopf getragen.

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Weihnachten Hochfest der Geburt Jesu

9 Tipps der Kirche zur Feier eines gelungenen Weihnachtsfestes

Quelle
Direktorium über Liturgie und Volksfrömmigkeit
Vatikan – Programm – Weihnachten 2019 – Liturgische Feiern in der Weihnachtszeit

Von Susanne Finner

Vatikanstadt, 20. Dezember 2019 (CNA Deutsch)

Weihnachten ist das Hochfest der Geburt Jesu, des um unseres Heiles willen menschgewordenen Gottes. Um es recht zu begehen und seine Bedeutung zu vertiefen, gibt die Kirche einige Empfehlungen.

Diese finden sich im IV. Kapitel des Direktoriums über Liturgie und Volksfrömmigkeit der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, das 2002 veröffentlicht wurde. ACI Prensa, die spanische Schwesternagentur von CNA Deutsch, fasst diese Empfehlungen zusammen.

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5 praktische Tipps für die letzten Adventstage

“Machet dem Herrn den Weg bereit”: Die Vorweihnachtszeit, der Advent, ist die Zeit die Vorbereitung auf den Herrn

Quelle

Von CNA Deutsch / National Catholic Register, 14. Dezember 2019

“Machet dem Herrn den Weg bereit”: Die Vorweihnachtszeit, der Advent, ist die Zeit die Vorbereitung auf den Herrn.

Es ist eine Zeit voll schöner, alter und einzigartiger Traditionen des Christentums – voller Bräuche, die Eltern mit ihren Kindern in der Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest teilen können.

Hier sind 5 praktische Tipps aus dem National Catholic Register, um gemeinsam in der Adventszeit als Christen und christliche Familie zu wachsen.

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Weihnachtsmuffel schieben Muslime vor

Einzelne Schweizer Schulen beschränken Weihnachtslieder. Was als Rücksichtsnahme auf Muslime getarnt wird, ist in Wahrheit ein Krieg gegen das Christentum, der an totalitäre Staaten erinnert

Quelle
OIDAC – Observatory on Intolerance and Discrimination

Giuseppe Gracia – Sprecher Bistum Chur
Dezember 2019

Thomas Buchwalder

Giuseppe Gracia, Schriftsteller und Medienbeauftragter des Bistums Chur.

Statt «Fröhliche Weihnachten» oder «Merry Christmas» wünscht man sich heute vermehrt «Schöne Feiertage – Happy Holidays». Nach Terroranschlägen gegen Christen, wie letzten April in Sri Lanka, sprechen Politiker wie Obama oder Clinton lieber von getöteten «Easter Worshippers» (Oster-Feiernden) als von Christen. Als wolle man das Christentum nur schon als Begriff aus dem öffentlichen Gedächtnis löschen. Gemäss dem in Wien ansässigen «Observatory on Intolerance and Discrimination» (OIDAC) gibt es in Europa jedes Jahr mehrere Hundert Vorfälle gegen christliche Einrichtungen und Gläubige.

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Weihnachtskrippe in der Sixtinischen Kapelle

Eine geistliche Betrachtung zu Allerseelen

“Bist mich suchend müd gegangen …” – Eine geistliche Betrachtung zu Allerseelen

Quelle
Notre Dame de Montligeon

Von Thorsten Paprotny, 2. November 2019

Mit der pompösen, dramatischen und bisweilen ohrenbetäubenden Klangwucht erinnert Giuseppe Verdis “Requiem” eher an eine grosse italienische Oper als an eine stille Totenmesse. Mancher Konzertbesucher atmet buchstäblich auf, wenn die letzten Töne verhallt sind. Auch nach dem Requiem wird, in öffentlicher Aufführung, ob in Kirchen oder andernorts, gern – nach einem Moment der Sammlung – applaudiert, eine Art menschlich verständliche, weltliche Katharsis. “In Commemoratione Omnium Fidelium Defunctorum” ist aber ein ganz leiser, stiller Tag. Auf das christliche Familienfest, also Allerheiligen, folgt heute, am 2. November, Allerseelen. Der heilige Johannes Paul II. empfing übrigens Allerheiligen die Priesterweihe und feierte Allerseelen seine Primiz. Mit tiefer innerer Bewegung war er, auch von seiner priesterlichen Spiritualität her, förmlich eingewurzelt in das Geheimnis dieser Tage Geheimnis dieser Tage. In seinen Erinnerungen spricht er von der Gemeinschaft derer, die auf die Auferstehung warten. Wir alle sehen und gehen dem Gericht entgegen.

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Allerseelen – Feiertag im Vatikan

Allerseelen seit 998

Vatikan: Ablässe
Gebet – verlorene Zeit
Bittrosenkranz für die Armen Seelen

Es war der Abt Odilo von Cluny, der Allerseelen im Jahr 998 einführte: als Gedächtnistag aller verstorbenen Gläubigen. Der Gedenktag breitete sich unter dem Einfluss der Reformbewegung von Cluny aus und wurde auch in Rom ab dem 14. Jahrhundert gefeiert. Im Vatikan ist Allerseelen ein Feiertag.

Dass Christen für ihre Verstorbenen beten und die Eucharistie feiern, ist schon seit dem 2. Jahrhundert bezeugt. Nicht zuletzt römische Katakomben und auch die Ausgrabungen rund um das Petrusgrab unter dem Vatikanhügel legen beredtes Zeugnis davon ab. Der Besuch auf dem Friedhof, das Schmücken der Gräber und die Kerzen sind österliche Zeichen des Lebens. Die Verbundenheit mit den Verstorbenen kommt in dem Wunsch zum Ausdruck, dass die Toten das ewige Leben bei Gott erlangen und in ihm die ewige Ruhe und den Frieden finden, die Christus schenkt.

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