Communiqué Bistum Chur
120 Jugendliche am Talk mit Bischof Huonder und Jugendbischof Eleganti
Sie waren ein Herz und eine Seele Apg 4.32 (Spaltpilz Vitus) UPDATE
Anmerkung Redaktion: Wer spaltet hier?
Zum Glauben stehen sei nicht immer leicht, aber man wolle nicht bei jedem Gegenwind einknicken, sondern gegen den Strom schwimmen: so lautete ein Satz auf dem Einladungsflyer zur Jugendmesse mit Bischof Vitus Huonder und Jugendbischof Marian Eleganti vom 24. März 2013 in Zürich. Rund 300 Menschen folgten der Einladung und wohnten der Heiligen Messe in der Liebfrauenkirche bei, begleitet von der beeindruckenden, seelenwarmen Musik der Jugendlichen.
“Reform der Kirche”
Einleitende Worte von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Sitzung des Priesterrats
20. März 2013 im Priesterseminar St. Luzi, Chur, zum Thema “Reform der Kirche”
Liebe Ratsmitglieder,
am vergangen Mittwoch, am 13. März 2013, tagte der Rat der Laientheologen, Laientheologinnen und Diakone. Im Rahmen der Diskussion über die Pfarrei-Initiative war die Rede von den Reformen der Kirche. Reformen wären meistens von unten gekommen. Als Beispiel wurde der heilige Franziskus genannt. Noch waren wir alle auf den Ausgang der Wahl des neuen Papstes gespannt. Kaum jemand hätte gedacht, dass der neu gewählte Heilige Vater den Namen Franziskus tragen würde. Nun, ich war über die Nennung des heiligen Franziskus als Reformer von unten her etwas überrascht, weil unter Reform von unten heute etwas anderes verstanden wird.
Christsein hat mit Patchwork-Religion nichts zu tun
Erzbischof Schick kritisiert diffuse religiöse Vorstellungen
Die Hl. Eucharistie: Zeichen der Einheit
Buddhismus und christliche Nächstenliebe, Räucherstäbchen, Weltverbesserung, Wohlfühlen werden miteinander vermischt.
Bamberg, kath.net/bbk, 27. Oktober 2004
Christsein hat mit Patchwork- oder Mosaikreligion nichts zu tun. Christ wird der Mensch durch das Geschenk des Glaubens und die Berufung zur Kirche, betonte Erzbischof Ludwig Schick bei der 400-Jahr-Feier der Kirche St. Bartholomäus in Rothenkirchen (Dekanat Teuschnitz). Christ sei der Mensch, der Jesus im Denken, Reden und Tun nacheifere. In der Sonntagseucharistie werde die Beziehung zu Christus immer wieder erneuert.
Amtliche Mitteilung Bistum Chur zu “gloria.tv”
“gloria.tv” – Ergänzende Stellungnahme des Bischöflichen Ordinariats
1. Am 20. Februar 2013 forderte Bischof Vitus Huonder von Herrn Pfr.-Adm. Reto Nay, dass das Video auf “gloria.tv” vom 18. Februar 2013, in welchem Bischöfe mit Hakenkreuzen gezeigt werden, sofort gelöscht und vom Server genommen wird (vgl. Stellungsnahme vom 10. März 2013). Reto Nay hatte darauf erklärt, für das Video nicht verantwortlich zu sein.
Stellungnahme zu “gloria.tv”
Bistum Chur, Amtliche Mitteilungen: Stellungnahme zu “gloria.tv”
Das private Portal “gloria.tv” veröffentlichte auf seiner englischsprachigen Seite in einer Nachrichtensendung zur Debatte über die sogenannte “Pille danach” am 18. Februar 2013 die Bilder mehrerer deutscher Diözesanbischöfe mit Hakenkreuzen.
Da es sich bei einem der Teilzeitmitarbeiter von “gloria.tv” um einen Priester des Bistums Chur handelt, forderte Bischof Vitus Huonder diesen am 20. Februar 2013 auf, das entsprechende Video zu löschen und sich schriftlich davon zu distanzieren. In der Folge versicherte der Priester dem Bischof, keine Verantwortung für die englischsprachigen Seiten des Portals zu tragen und das beanstandete Video auch nicht löschen lassen zu können (der rechtliche Sitz des Portals ist in Moldawien). Aufgrund dieser Sachlage sieht sich der Bischof von Chur nicht berechtigt, weitere Schritte einzuleiten.
Der private Reformstau
Brauchen wir eine zeitgemässere Kirche
………mit der Fähigkeit, die kleinen, schnellen Gerichtsverfahren unserer mündigen Zeitgenossen besser zu überstehen? Ein Gastkommentar von Giuseppe Gracia
Chur, kath.net, 6. März 2013
Da der Stuhl Petri jetzt leer ist und der neue Papst noch fehlt, werden viele Erwartungen wach. Diese kreisen meist um die Frage, wie man die katholische Kirche zeitgemässer machen kann. Damit sie sich besser ins Konzert der restlichen Gesellschaft einfügt. Damit sie die Fähigkeit erlangt, die kleinen, schnellen Gerichtsverfahren unserer mündigen Zeitgenossen besser zu überstehen.
Ich habe keine solchen Erwartungen an den Papst und gehe davon aus, dass ich für ein gelungenes Christsein von der Kirche nichts fordern muss. Ich denke zum Beispiel an die Selige Mutter Teresa, die vor über 20 Jahren einem Journalisten auf die Frage, was sich in der Kirche ändern müsse, geantwortet hat: “Sie und ich.”
Entweltlichung des Petrusdienstes
Neue Formen der Darstellung und Wertschätzung des Petrusamts
Vatikan, kath.net, 28. Februar 2013, von Martin Grichting
In meinen römischen Studienjahren hatte ich ein strategisch günstig gelegenes Zimmer. Es befand sich im Collegio Teutonico neben dem Petersdom. Von dort aus hatte ich direkte Sicht auf den Eingang der Audienzhalle, wo der Papst die Bischöfe und die Gläubigen empfing. Als einmal am Ende eines Bischofstreffens mit Papst Johannes Paul II. die Teilnehmer in voller Bischofsmontur herausströmten, fiel mir der damalige Kardinal Ratzinger auf. Kaum zur Tür herausgekommen, “demontierte” er seine Kardinalsinsignien. Sein rotes Käppchen, den Pileolus, ersetzte er durch eine schwarze Baskenmütze. Das goldene Brustkreuz verstaute er ebenso in seiner Aktentasche wie die knallrote Schärpe.



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