Priestertag in Einsiedeln
Predigt von Bischof Vitus Huonder anlässlich des Priestertages in Einsiedeln
Quelle
Montag, 9. September 2013
Liebe Mitbrüder,
wir brauchen immer wieder Worte der Ermutigung, um im Dienst des Herrn zu stehen und auszuharren. Wir brauchen Worte, die uns sagen, dass wir bei der Erfüllung unseres Dienstes, unseres priesterlichen Auftrages, nicht umsonst Leiden und Bedrängnis auf uns nehmen.
Ein solches Wort der Ermutigung ist die heutige Lesung. Dieses Wort ist für uns besonders kostbar, weil es die Erfahrung des Apostels wiedergibt. Es ist in diesem Sinn nicht nur eine Belehrung, sondern ein Zeugnis, eine erlebte Wirklichkeit: “Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt” (Kol 1,24).
Religionsfreiheit statt Intoleranz
Religionsfreiheit statt Intoleranz
Martin Grichting über das Vademecum der Schweizer Bischofskonferenz
Die Römisch-katholische Kirche ist eine global tätige Religionsgemeinschaft, der 1,2 Milliarden Gläubige angehören. Die drei Millionen Katholiken in der Schweiz machen somit 2,5 Promille aus.
Die Katholische Kirche hat seit 2000 Jahren eine in ihrem theologischen Selbstverständnis begründete bischöfliche Struktur. Diese ist Teil des Glaubensbekenntnisses, was heute auch das Bundesgericht anerkennt.
Die Einheit der Kirche zu wahren,ist ein hohes Gut. Diese Einheit ist darin begründet,dass die Weltkirche aus den Teilkirchen (Diözesen) und in den Teilkirchen besteht.
Folgen eines theologischen Irrtums
Von Prälat Dr. Martin Grichting Generalvikar des Bistums Chur
Quelle: Katholische Wochenzeitung, 6. September 2013/36
Warum sind in der katholischen Kirche die Bischöfe und Priester für die Verwaltung der materiellen Güter verantwortlich?
-Der Grund liegt letztlich in der Menschwerdung Gottes. Jesus Christus ist nicht einfach Geist, sondern wahrer Gott und wahrer Mensch. Und so trägt auch der Leib Christi, die Kirche, seine Züge: “Die sichtbare Versammlung und die geistliche Gemeinschaft, die irdische Kirche und die mit Himmlischen Gaben beschenkte Kirche sind nicht als zwei verschiedene Grössen zu betrachten, sondern bilden eine einzige komplexe Wirklichkeit, die aus menschlichem und göttlichem Element zusammenwächst” (II. Vatikanum, “Lumen Gentium”, 8).
Bündner Regierung weist Bischof Huonder in die Schranken
Die Religionsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht (Red.)
Quelle
Die Schweiz am Sonntag, 8. September 2013
Die Bündner Regierung will den Churer Bischof Vitus Huonder das Verhältnis zwischen Bistum und Landeskirchen nicht in Eigenregie neu ordnen lassen. Massgebend seien Bundes- und Kantonsverfassung, hat sie Huonder mitgeteilt. Churer Bischof Vitus Huonder wird laut der Regierung bei seinen Forderungen nicht um eine Volksabstimmung herumkommen.
Papst-Initiative zum Gebetssturm für den Weltfrieden
Deutsche, italienische und französische Bischofkonferenz dabei
Die deutsche, die italienische und die französische Bischofskonferenz greifen bereits den Aufruf von Papst Franziskus auf, am 7. September eine Tag des Fastens und Betens für Syrien zu halten.
Von Petra Lorleberg
Rom, kath.net/pl, 3. September 2013
Papst Franziskus ruft für den 7. September zu einem Tag des Fastens und Betens für den Frieden in Syrien und der ganzen Welt auf. Wie wird dieses Anliegen aufgegriffen?
Auf Dompfarrer Eichhorn folgt der Basler Bernadic
Am Sonntag wird im Gottesdienst in der Kathedrale Dompfarrer Harald Eichhorn verabschiedet
Er verlässt nach acht Jahren die Dompfarrei, bleibt aber dem Bistum Chur treu und wird neuer Pfarrer in Näfels.
Ebenfalls morgen Sonntag verabschiedet sich in der Pfarrei St. Anton in Basel Pfarrer Jan Bernadic von der Kichgemeinde, in der er zwölf Jahre tätig war. Wie der Homepage der Katholischen Kirchgemeinde Chur zu entnehmen ist, wurde Bernadic nämlich vom Kirchgemeindevorstand als Pfarradminstrator der Dompfarrei gewählt. Die Anstellung ist befristet auf ein Jahr bis am 31. August 2014. In dieser Zeit will der Kichgemeindevorstand in Zusammenarbeit mit den drei Pfarreien die Grundlagen für die Errichtung eines “Seelsorgeraums” schaffen, wie es in der Mitteilung heisst.
Amtliche Mitteilungen – Sonstiges Communiqué
Haltung des Bischofs von Chur zu den Initiativen für die Abschaffung der Besteuerung juristischer Personen durch staatskirchenrechtliche Körperschaften
Quelle
Katholische Gläubige sind verpflichtet, aus ihren persönlichen materiellen Mitteln die Kirche zu unterstützen. Dies konkretisiert sich hierzulande in der Praxis, Kirchensteuern zu bezahlen oder das Bistum durch Spenden zu unterstützen. Bei den Steuern, welche die staatskirchenrechtlichen Körperschaften (Kirchgemeinden und “Landeskirchen”) von juristischen Personen erheben, handelt es sich jedoch nicht um Gelder der katholischen Gläubigen, sondern um Gelder der Wirtschaft. Ob die staatskirchenrechtlichen Körperschaften die Wirtschaft besteuern dürfen, ist deshalb keine konfessionelle, sondern eine politische Frage. Als solche gehört diese Frage in die Sphäre der staatsbürgerlichen Freiheiten eines jeden Bürgers und Christen, zumal es hierzu keine Stellungnahmen des kirchlichen Lehramtes oder des Kirchenrechts gibt.


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