Bischofskonferenz

Die Stimme der einfach gläubigen Katholiken

Warum wir Kardinal Woelki und Bischof Voderholzer dankbar sein dürfen

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Konstitution “Dei verbum”

Von Thorsten Paprotny, 25. September 2020

Den programmatischen Aufsatz, den die Theologen Bernhard Edmunds, Julia Knop, Martin Sellmann und Thomas Söding am vergangenen Wochenende in der “Frankfurter Rundschau” veröffentlicht haben, hat Dorothee Schmitt in ihrem profunden Beitrag markant, profiliert und nachvollziehbar widersprochen. Als ich den Text las, erkannte ich vor allem kirchenpolitische Konfliktlinien.

Die Theologen sprechen von Hoffnung, vom Licht des Glaubens und vom “Systemversagen” der Kirche. Schon hier stutzen ganz normale Katholiken, die sich im Leben und Sterben in der Kirche beheimatet wissen. Ermahnt wird die Kirche, ihre “Hausaufgaben” zu erledigen, um in einer “rechtsstaatlich verfassten Gesellschaft” wieder “sprachfähig” zu werden, damit die “christliche Rede von Gott” wieder als “relevant” erschlossen werden könnte: “Wer sich den notwendigen Überprüfungsprozessen entzieht, verbaut der Gesellschaft den Zugang zum Glauben. Um diese Reflexionen voranzubringen, sind Theologinnen und Theologen in die Synodalversammlung gewählt worden, die sich kirchlich engagieren.” Gewählt von wem?

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Eine nie dagewesene Glaubenskrise

Eine nie dagewesene Glaubenskrise – hin zu einem Schisma?

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Willem Jacobus Kardinal Eijk
Literatur/Musik/DVD (2871)

Von AC Wimmer

Es besteht Hoffnung: die Priester und Laien der 68er Jahre, jener Jahre der Auflösung, mit ultra-progressiven Ideen, sind fast verschwunden. Willem Jacobus Kardinal Eijk in einem neuen Buch.

Von Armin Schwibach

Rom, 22. September 2020, kath.net/as

Die Niederlande – Land der extremen Gottesfinsternis, wie einen derartigen Zustand der heilige Papst Johannes Paul II. und auch Benedikt XVI. nannten. Bis zum II. Vatikanischen Konzil und dem sich diesem anschliessenden „Konzilsgeist“ zeichneten sich die Niederlande als eine der christlichsten Nationen der Welt aus. Das Glaubensleben war lebendig und umfangreich gestaltet, es fehlte nicht an Berufungen. Die niederländischen Katholiken „expandierten“: zwölf Prozent der katholischen Missionare in der Welt (!!) waren Niederländer.

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Schweiz: Bischöfliche Kommission auf Sparflamme

Unter anderem der Vaterschaftsurlaub (Papizeit) und die Begrenzungsinitiative stehen am Wochenende vor der Abstimmung

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Unter anderem der Vaterschaftsurlaub (Papizeit) und die Begrenzungsinitiative stehen am Wochenende vor der Abstimmung. Zu viele Vorlagen für die katholische Kommission Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz. Sie nehme deshalb zu keiner Vorlage Stellung. Die Stabsstelle der Schweizer Bischöfe sei unterbesetzt, sagt Thomas Wallimann.

Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax ist eine Laien-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz. Sie hat den Auftrag, in Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen und weltlichen Institutionen einen Beitrag zur Förderung der Gerechtigkeit und des Friedens zu leisten.

Die Kommission verfüge aktuell nicht über jene Ressourcen, um auf ein derartig umfangreiches Fragenpaket wie jenes vom 27. September zu reagieren, sagt Thomas Wallimann, Interims-Präsident von Justitia et Pax, auf Anfrage.

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Kardinal Woelki: „Dem Wort Gottes nichts hinzufügen”

Kardinal Rainer Maria Woelki hat bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofkonferenz davor gewarnt, „dem Wort Gottes etwas hinzuzufügen, um es angenehmer zu machen”

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Kardinal Woelki: “Es kann passieren, dass das Wort Gottes nicht angenommen wird”
Bischof Bätzing: „Kirche muss neu denken und handeln lernen“

Kardinal Rainer Maria Woelki hat bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofkonferenz davor gewarnt, „dem Wort Gottes etwas hinzuzufügen, um es angenehmer zu machen”. Die Folgen eines solchen Verhaltens führe die Lesung aus dem Alten Testament vor Augen: „du stehst als Lügner da“, so der Kölner Erzbischof beim Gottesdienst an diesem Mittwochmorgen in Fulda.

Wenn die Bischöfe das Wort Gottes verkünden, würden sie „nicht überall freudig aufgenommen”, räumte Woelki ein. Es brauche Vertrauen und Gott, denn auch heute sei es „ein Wagnis, das Evangelium zu verkünden”, eines allerdings, das sich lohne einzugehen, „einfach deshalb, weil es Gottes Wort ist”.

Die deutschen Bischöfe tagen bis Donnerstag in Vollversammlung in Fulda. Sie ringen gemeinsam mit Laien um Reformen der Kirche, wie sie der Synodale Weg bündelt. Nur am Gewohnten festzuhalten, bringe „die Gefahr der Selbstverholzung“ mit sich, hatte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, am Dienstagabend in seiner Predigt formuliert.

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Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda

Bätzing: Werden Absage aus Rom zur “Mahlgemeinschaft” in kommenden Tagen “wägen müssen”

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Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz in Fulda eröffnet – Einheitliches System für Anerkennungszahlungen an Missbrauchsopfern in Aussicht

Von Rudolf Gehrig

Fulda, 22. September 2020 (CNA Deutsch)

Die deutschen Bischöfe wollen die klare Absage des Vatikans an die Interkommunion in Form einer “Mahlgemeinschaft” in den kommenden Tagen besprechen: Das hat Bischof Georg Bätzing von Limburg zum Auftakt der Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz mit Blick auf die Krisengespräche der kommenden Tage angekündigt.

Der Vatikan hat in den vergangenen Monaten wiederholt gegen Pläne der deutschen Bischofskonferenz und einzelner Diözesen interveniert: Von der rechtlichen Korrektur des umstrittenen “Synodalen Wegs” und der Einfürung von “XXL-Pfarreien” über die Pfarrei-Instruktion bis hin zum Vorstoss einer “Mahlgemeinschaft“.

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“SheDecides”-Engagement “unvereinbar”

Bischof Oster kritisiert Frauenbund-Präsidentin: “SheDecides”-Engagement “unvereinbar”

Der katholische Fernsehsender EWTN.TV überträgt den “Marsch für das Leben” am Samstag ab 12.30 Uhr live.

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Enzyklika ‘Evangelium vitae’
2019: Tausende Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Berlin – Fünf katholische Bischöfe anwesend

Von Rudolf Gehrig

Passau, 17. September 2020 (CNA Deutsch)

Mit deutlichen Worten hat der Passauer Bischof Stefan Oster das Engagement der CDU-Politikerin und Frauenbund-Präsidentin Maria Flachsbarth für die umstrittene Initiative “SheDecides” kritisiert.

Die Intiative setzt sich für ein “Recht auf Abtreibung” ein.

In einem am Donnerstag veröffentlichten Blog-Beitrag bezeichnete der Bischof Flachsbarths Tätigkeit als “Champion” für “She decides” für “unvereinbar mit den herausgehobenen Positionen, die Maria Flachsbarth in der katholischen Kirche in Deutschland einnimmt”.

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Erzbischof Lackner kritisiert „Ich-AG“

Wien – Erzbischof Lackner kritisiert „Ich-AG“ – Anfang und Ende des menschlichen Lebens „gehören Gott“, so der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz bei der Maria-Namen-Feier im Wiener Stephansdom

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Sterbehilfe-Urteil: Durchbruch oder Dammbruch?
Rosenkranz Sühnekreuzzug

Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz und Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat bei der Maria-Namen-Feier am Sonntag im Wiener Stephansdom eine vorherrschende „Ich-AG“ beklagt, bei der Religion „ausschliesslich Privatsache“ sei. „Privat kann einer glauben, was er will, und sei es noch so obskur. Ja, selbst Christen lassen zuweilen ihre Kinder nicht mehr taufen, mit der Begründung: Sie sollen sich einmal selbst entscheiden können“, so Lackner.

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