Prüfet alles, das Gute behaltet
Prüfet alles, das Gute behaltet: Ein Gespräch mit Angelo Scola

Angelo Kardinal Scola zum Abschluss der Domwallfahrt – DOMRADIO.DE
Angelo Scola
Angelo Scola – Wikipedia
Kardinal Scola veröffentlicht Autobiografie – DOMRADIO.DE
Hans Urs von Balthasar
Vor- und nachkonziliare Kirche, Konzil und Krise, Ökumene, Judentum und Christentum, Modernität, Befreiungstheologie – Hans Urs von Balthasar weicht in diesem denkwürdigen Gespräch mit Angelo Scola (1985) keiner der Fragen aus, die die Kirche und uns alle so unmittelbar betreffen. „Vieles, was hart scheinen wird, mußte gesagt werden, man verzeihe es mir und schreibe es, wenn man will, meiner Kurzsichtigkeit zu. Oder meinem Alter oder meiner Rückständigkeit, die für Neues und Neuestes keinen Gusto mehr hat. Oder auch meiner Liebe zu einer Kirche, die zweitausend Jahre lang gedauert hat und immer lebendig war, also nicht plötzlich als ‹postkonziliare› Kirche in die Wiege gelegt worden ist. Das könnte der wahre Grund sein, daß einiges hart klingen wird: man mißt es, wenn man ein wenig die Geschichte der apostolischen und heiligen Kirche kennt, an ihrer Größe, und es erscheint dann in einem für die Katholizität allzu dürftigen Format.“ Weiterlesen
Ein theologischer Paradigmenwechsel
Nach den Bischöfen knöpft sich Franziskus die Theologen vor: Nach der „induktiven Methode“ sollen sie anhand der Umstände der einfachen Leute die Zeichen der Zeit unterscheiden
02.11.2023
Die „Ergebnisse“ der Beratungen der römischen Bischofssynode liegen in Form einer sogenannten Synthese auf dem Tisch. Sie dienen als Steinbruch für weitere Entscheidungsfindungen in Richtung Frauendiakonat und Lockerung des Zölibats weiterentwickeln. Aber am Ende entscheidet der Papst, und in einem 45-Minuten-Interview an Allerheiligen zur besten Sendezeit im Staatsfernsehen RAI machte er wieder einmal deutlich, dass er hier nicht die Zukunft sieht.
Franziskus kündigte an, dass er zur Weltklimakonferenz nach Dubai fahren werde, er sprach über die laufenden Kriege, den Fußball, seine Verlobte und allerlei. Beim Thema Frau in der Kirche wiederholte er aber wieder seine Rede vom petrinischen und marianischen Prinzip (wobei Maria wichtiger sei als Petrus) und bekräftige seine Auffassung, dass die Frau andere Charismen habe als der Mann und der Gedanke an die Frauenweihe ein Rückfall in den „Funktionalismus“ wäre. Auch zur Priesterheirat wie in den Ostkirchen sagte der Papst: „Ich glaube nicht, dass das hilft.“ Wichtig sei vielmehr, dass die Priester für ihre Leute ein Vater seien. Wenn Franziskus aber nicht hier einen Bedarf für Reformen sieht, was will er dann?
„Christus ist kein Honigbonbon“
Eine Evangelisierungsinitiative der französischen Bischofskonferenz hat am vergangenen Wochenende 2800 Katecheten und Missionare in Lourdes versammelt


Quelle
Missionskongress in Nantes: Kein Zeugnis ohne Zeugen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
30.10.2023
Monseigneur Leborgne, mit „Kerygma“ stellen die französischen Bischöfe die Evangelisierung in den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens. Warum gerade jetzt?
In Frankreich stehen wir innerkirchlich wie gesellschaftlich an einem Wendepunkt. Die Covid-Krise und die Missbrauchsaufarbeitung haben uns als Kirche arm gemacht, entblößt. Aber ich habe den Eindruck, dass wir gerade in dem Moment, in dem wir am ärmsten sind, auch offen für etwas Neues werden. Die Gesellschaft hat sich in einem rasanten Tempo weiterentwickelt, der Katholizismus bildet nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung. Soziologisch gesehen befinden wir uns nach einer ersten, antireligiösen oder areligiösen, Moderne nun in einer zweiten Moderne, die religiös völlig unwissend, dadurch aber viel mehr bereit ist, sich die Frage nach dem Sinn zu stellen.
25. Oktober 2023 14.11 Uhr Briefing
Aus dem Pressesaal des Heiligen Stuhls, Briefing zur XVI. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode
Synode wählt Mitglieder für zwei Kommissionen
346 der 364 Synodalen waren an diesem Dienstagvormittag bei den Arbeiten in den Kleingruppen anwesend. Dort wurden inzwischen die Mitglieder zweier Kommissionen gewählt, eine davon wird die Erstellung des Schlussberichtes betreuen, die andere ist für Information zuständig. Das gab der Präfekt des vatikanischen Mediendikasteriums, Paolo Ruffini, beim Pressebriefing an diesem Dienstag bekannt

Synode wählt Mitglieder für zwei Kommissionen – Vatican News
In der Kommission für die Überwachung der Arbeiten zum Synthesedokument sind neben den Mitgliedern, die von Amts wegen schon vorher „gesetzt“ waren (Generalrelator Kardinal Jean-Claude Hollerich als Präsident, Synodensekretär Kardinal Mario Grech und „Sondersekretär“ Riccardo Batocchio) auch der kongolesische Kardinal Ambungo Besungu, ebenso wie Mitglieder aus Venezuela, Australien, Frankreich, dem Libanon und anderen Weltgegenden vertreten. Im Einzelnen sind dies:
Kardinal Fridolin Ambongo BesunguOFM Cap. (Afrika – DR Kongo)
Kardinal Jean-Marc Aveline (Europa – Frankreich)
Kardinal Gérald Cyprien Lacroix I.S.P.X. (Nordamerika – Kanada)
Erzbischof José Luis Azuaje Ayala& (Lateinamerika – Venezuela)
Bischof Shane Anthony Mackinlay (Ozeanien – Australien)
der maronitische Eparch Mounir Khairallah (Katholische Ostkirchen – Libanon)
und der Priester Clarence Sandanaraj Davedassan (Asien – Malaysia).
Schweizer Bischof Lazzeri ins Ostkirchendikasterium berufen
Der emeritierte Bischof von Lugano, Valerio Lazzari, bekommt eine weitere Aufgabe im Vatikan: Wie an diesem Samstag bekannt wurde, hat Papst Franziskus ihn als Mitglied in das Dikasterium für die Ostkirchen berufen
Quelle
Ökumene: Fortschritte im assyrisch-orthodoxen Dialog – Vatican News
Lazzeri hatte vor einem Jahr, am 10. Oktober 2022, vor der Presse seinen Rückzug von der Leitung der Diözese im Tessin verkündet, der er seit November 2013 auf Ernennung durch Papst Franziskus vorstand. Begründet hatte er dies mit einem Prozess der persönlichen Entscheidungsfindung. Franziskus hatte seiner Bitte um Entpflichtung entsprochen und als Apostolischen Administrator der Diözese Alain de Raemy, Weihbischof der Diözese Lausanne, Genf und Fribourg, bestimmt. Lazzeri ist bereits seit Februar 2023 Mitglied im Dikasterium für die Kultur und Bildung.
vatican news – cs, 7. Oktober 2023 Weiterlesen



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