2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Die Blindheit des Geistes
Bussliturgie mit Papst Franziskus: Die Blindheit des Geistes

Quelle
Bussgottesdienst mit dem Papst
Vatikan
KathTube: Papst Franziskus, Bussgottesdienst 4.3.2016: Kirche muss Sünder mit offenen Armenempfangen
Sünde macht blind: im übertragenen Sinn lässt sie das Gute aus den Augen verlieren und bringt vom Ziel des Lebens ab. Papst Franziskus meditierte in seiner Predigt beim Bussgottesdienst in Sankt Peter an diesem Freitagnachmittag die biblische Geschichte des Blinden Bartimäus, jeder finde sich in seiner Rolle wieder. Und jeder habe auch seinen Wunsch: „Ich möchte wieder sehen können. Das ist die Bitte, die wir heute an den Herrn richten wollen.“
Auf einem schlechten Trip
Der Fall Volker Beck zeigt einmal mehr, auch Politiker können anfällig für Drogenmissbrauch sein – Die Ursachen dafür sind vielschichtig
Die Tagespost, 4. März 2016
Für Volker Beck dürfte die politische Karriere vorbei sein: Der Besitz von „Crystal Meth“ lässt sich nicht sachlich verteidigen.
Auf jemand zu treten, der am Boden liegt, verbietet sich – für jeden Menschen mit ein klein wenig Anstand, für jeden Gläubigen. Besonders im „Jahr der Barmherzigkeit“, das dazu herausfordert, noch entschlossener dem vergebenden Charakter Gottes nachzueifern, auch mal Gnade vor Recht gelten zu lassen, menschliche Schwächen im Rahmen der kirchlichen Lehrordnung noch kraftvoller zu vergeben. Dennoch dürfte es nicht wenigen politischen Beobachtern mit Ethik-Anspruch schwerfallen, einen solchen Wahrnehmungs- und Verzeihensmodus im Falle des in den Schlagzeilen stehenden Politikers Volker Beck allzu schnell und unkritisch zu praktizieren.
Wie 93 Flüchtlinge eine „unsichtbare Mauer“ überflogen
Das Leben riskieren um es zu retten: Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer, an der „unsichtbaren Mauer“
Sie kamen nicht per Boot, sondern ganz legal mit dem Flugzeug: Seit Montag sind 93 syrische Flüchtlinge in Rom. Ihnen kam ein humanitärer Korridor zugute, der erste dieser Art im Europa der Grenzzäune. Organisiert hat den Transfer unter anderen die römische Basisgemeinschaft Sant’ Egidio.
Paolo Morozzo della Rocca ist Experte für Einwanderungsrecht in Urbino; er arbeitet für Sant’ Egidio. „In den Jahren der Berliner Mauer hatten wir einige Dutzend Menschen, die von den Grenztruppen getötet wurden. Aber an der unsichtbaren Mauer quer durch das Mittelmeer ist es binnen kurzer Zeit zu 25.000 Toten gekommen! Man sollte also alles tun, um das Sterben auf hoher See und auch in der Wüste zu verhindern. Wir wollen Flüchtlingen eine Möglichkeit der legalen Migration eröffnen, die aus einer Region mit vielen kriegerischen Auseinandersetzungen kommen.“
Papst: Es ist nie zu spät, umzukehren
Papst beim Angelus
Beim Angelus am dritten Sonntag der Fastenzeit ging der Papst auf dem Petersplatz in seinen Erläuterungen vor dem Mittagsgebet auf das Tagesevangelium (Lk 13,1-9) ein. Darin wird beschrieben, wie Jesus auf zwei tragische Ereignisse hinweist, die zu jener Zeit viel Aufmerksamkeit erregt hatten. Einerseits war es der Aufstand einiger Galiläer, den der römische Statthalter Pilatus blutig niederschlagen liess und andererseits war es der Einsturz eines Turmes in Jerusalem, der 18 Todesopfer gefordert hatte.
Wie weit ist der Dialog mit den Piusbrüdern?
Interview mit Msgr. Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei
Nach der Aufhebung der Exkommunikation durch Benedikt XVI. im Jahr 2009 stellt die Versöhnungsgeste von Papst Franziskus anlässlich des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit einen weiteren Schritt in Richtung kanonische Anerkennung dar.
Zenit.org, 1. März 2016, Luca Marcolivio
In den letzten Jahren ist viel über den schwierigen Annäherungsweg der von Msgr. Marcel Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X. an die Kirche von Rom gesprochen worden. Trotz der Aufhebung der Exkommunikation durch Papst Benedikt XVI. bleibt der Status der Piusbrüder irregulär.
Jordanien
Initiative zum Jahr der Barmherzigkeit: Tafel verteilt jeden Tag 500 Mahlzeiten an Arme
„Da tickt eine Zeitbombe“
Israel blockiert Konten des Lateinischen Patriarchats
Amman, Fides – Dienst, 10. Dezember 2015
Am Mittwoch, den 23. Dezember beginnt eine Tafel ihre Tätigkeit, die jeden Tag von 14 Uhr bis 16 Uhr ingesamt rund 500 Mahlzeiten an Bedürftige verteilt. Das so genannte „Restaurant der Barmherzigkeit“ wurde in Amman von der Ortskirche in Zusammenarbeit mit Caritas Jordanien auf den Weg gebracht. An der offiziellen Eröffnung werden Erzbischof Maroun Laham, Vikar für Jordanien des lateinischen Patriarchats Jerusalems und der Bürgermeister von Amman teilnehmen, im Zeichen des Interesses der Institutionen für kirchliche Initiativen.
Ja, jetzt ist die Zeit der Barmherzigkeit
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