Papst erhält wichtige Edition zu katholischer Soziallehre
Er war der Lehrer von Gioacchino Pecci, dem späteren Papst Leo XIII., und kann damit als einer der Väter der katholischen Soziallehre gelten. Jetzt wurde Luigi Taparellis sozialethisches Hauptwerk an Papst Leo XIV. übergeben
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Leo XIII.: Ein Papst der “Neuerungen” – Vatican News
Rerum Novarum: 134 Jahre und aktueller denn je – Vatican News
Rerum Novarum
Leo XIII.: Rundschreiben Aeterni Patris
Der neue Papst hat sich mit seiner Namenswahl dezidiert in die Nachfolge Leos XIII. gestellt, der mit seiner Enzyklika Rerum Novarum die soziale Frage zu einem zentralen Anliegen der katholischen Kirche machte.
Der Jesuit Luigi Taparelli d’Azeglio (1793-1862) unterrichtete den späteren Leo XIII. am Collegio Romano, der heutigen päpstlichen Universität Gregoriana. Unter anderem beauftragte er seinen Schüler damit, Philosophie am Collegium Germanicum et Hungaricum zu repetieren. Die großen Ideen Leos XIII. – nicht nur in der Soziallehre (Rerum Novarum), sondern auch zur Neuscholastik (Aeterni Patris) – wurden von Taparelli etwa fünfzig Jahre vor diesen bahnbrechenden Enzykliken konzipiert.
Schweiz: Der Papst kondoliert
Nach der verheerenden Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei der in der Neujahrsnacht zahlreiche Menschen ums Leben kamen, hat auch Papst Leo XIV. sein Beileid ausgesprochen



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Bischof von Sitten im Unglücks-Skiort: Bei den Menschen sein – Vatican News
In einem Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet ist, erklärt der Papst, er teile den Schmerz der Familien und der ganzen Schweiz angesichts des “tragischen Brandes”. Er sei den Angehörigen der Opfer nahe, bete für die Verstorbenen und bitte Gott, “allen Mut zu machen, die an Leib oder Seele leiden”.
Wörtlich heißt es in dem Telegramm: “Möge die Muttergottes in ihrer Zärtlichkeit alle trösten, die von diesem Drama betroffen sind, und in ihnen die Hoffnung wachhalten”.
Italiens Staatsoberhaupt greift Papst-Appell zu Frieden und Sprache auf
Italiens Präsident Sergio Mattarella hat in seiner Silvesteransprache am Mittwochabend ausdrücklich den Weihnachtsappell von Papst Leo XIV. aufgegriffen. Der Staatspräsident rief dazu auf, Hass und Gewalt zurückzuweisen und die Sprache zu entwaffnen
Sergio Mattarella erinnerte daran, dass Papst Leo zu Weihnachten dazu aufgerufen habe, “den Hass, die Gewalt und die Konfrontation zurückzuweisen und Dialog, Frieden und Versöhnung zu praktizieren”. Der Papst habe zudem an die “Notwendigkeit erinnert, die Worte zu entwaffnen”. “Nehmen wir diese Einladung an”, erklärte Mattarella. Wo jede Situation zum Anlass für aggressive verbale Auseinandersetzungen werde, entstehe keine Mentalität des Friedens.
Schweiz: Brandkatastrophe bei Silvesterfeier
Schweiz: Brandkatastrophe bei Silvesterfeier – Dutzende Tote
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Drama in Crans-Montana – Diözese
Bei einer Silvesterfeier im Schweizer Skiort Crans-Montana sind durch einen Großbrand zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Wie die zuständigen Behörden am Neujahrstag mitteilten, brach das Feuer in der Nacht aus ungeklärter Ursache in einer Kellerbar aus. Eine genaue Zahl der Todesopfer wurde bei einer Pressekonferenz am Neujahrstag nicht genannt.
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