Dialog oder Disposition?
Welchen Erfolg darf eine Landeskirche erwarten, die nur noch die eigene Meinung vertreten möchte?
Eine Meinung, die in wesentlichen Punkten derjenigen der Weltkirche diametral gegenüber steht. Wohlverstanden in einer Zeit, in der Millionen Menschen Orientierung und Lebenssinn suchen.
04.02.2011: Erklärung zum Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“
Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, erklärt zum Memorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“:
Mit ihrem Memorandum wollen zahlreiche Professorinnen und Professoren der Katholischen Theologie zum Gespräch über die Zukunft von Glauben und Kirche in Deutschland beitragen. Zu diesem Gespräch haben die deutschen Bischöfe eingeladen. Es benötigt anregende und weiterführende Einsichten und Überlegungen. Es ist ein gutes Signal, dass sich auch die Unterzeichner daran beteiligen wollen. Seit über zwanzig Jahren gibt es einen strukturierten Dialog der deutschen Bischöfe mit den Fachleuten der verschiedenen Fächer der Theologie. Er hat sich bewährt und ist für beide Seiten vorteilhaft. Weiterlesen
Was ist ein katholischer Journalist?
Katholisch ist der, der sich an den definitiven Massgaben des Lehramtes in Fragen des Glaubens und der Sitten orientiert
Katholisch ist der – und nur der – Journalist, der sich an den definitiven Massgaben des Lehramtes der Una Sancta in Fragen des Glaubens und der Sitten orientiert und von loyaler Liebe zur Kirche erfüllt ist. Punkt. Von Oliver Maksan / Die Tagespost
Würzburg (kath.net/Tagespost, 24.08.2010
Was ist ein katholischer Journalist? Die Antwort auf diese aus gegebenem Anlass ausserordentlich umstrittene Frage ist – das sei einleitend bemerkt – ausserordentlich einfach und bedarf keiner hermeneutischen Klimmzüge: katholisch ist der – und nur der – Journalist, der sich an den definitiven Massgaben des Lehramtes der Una Sancta in Fragen des Glaubens und der Sitten orientiert und von loyaler Liebe zur Kirche erfüllt ist. Punkt. Oder verbindlicher mit Augustinus formuliert: Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Vielfalt, in allem aber Liebe. In dieser Reihenfolge.
St. Gallen: Pfarrer kein Stimmrecht mehr in seiner Gemeinde
Stimmbeteiligung von 20.6 Prozent: Gerade jeder 5. stimmberechtigte Katholik an der Urne
St. Gallen, kath.net, 28. September 2006
Verfassungsänderung des katholischen Konfessionsteiles im Bistum St. Gallen: Pfarrer haben kein Stimmrecht mehr in den staatskirchenrechtlichen Gremien.
Die Katholiken des Kantons St. Gallen haben am Sonntag der Verfassungsänderung des katholischen Konfessionsteiles deutlich zugestimmt. 27.565 zustimmende Gläubige wollten im Gegensatz zu 4.219 ablehnenden die Rechte des Pfarrers in den Kirchgemeinden beschneiden.
Globale Risiken 2011, Sechste Auflage bietet Erkenntnisse
Neuer Bericht warnt:
Globale Steuerungssysteme sind mit heutigen Risiken überfordert
Die Finanzkrise hat die Widerstandsfähigkeit der Welt gegenüber weiteren Schocks geschwächt. Während sich Anzahl und Intensität globaler Risiken drastisch ausweiten, sind globale Steuerungssysteme nicht ausreichend auf diese Situation vorbereitet. Diese Schlussfolgerungen zieht der heute erschienene Bericht des World Economic Forum Globale Risiken 2011, Sechste Auflage.
Die Systeme des 20. Jahrhunderts sind den Risiken des 21. Jahrhunderts nicht mehr gewachsen. „Um globale Risiken zu erkennen und einzudämmen, bevor sie eine globale Krise auslösen, sind neue vernetzte Systeme vonnöten“, so Robert Greenhill, Managing Director und Chief Business Officer des World Economic Forum. Weiterlesen
Der mutigste Gottesmann der Welt
Der Bischof von Bagdad
Bagdad – Die alltägliche Gewalt im Irak – sie richtet sich auch gegen die christliche Gemeinde. Immer wieder gibt es Berichte über Morde, Entführungen, geschändete Kirchen. Mitten im Chaos trotzt ein Mann der Gefahr: Monsignore Shlemon Warduni (64), Weihbischof von Bagdad, Gottes härtester Priester!
Warduni stammt aus Batnaya im Norden des Landes. Seit fast 40 Jahren ist er Priester, 2001 wurde er Weihbischof. Schon unter Saddam Hussein († 69) hat er die Verfolgung von Christen erlebt. Doch so schlimm wie jetzt war es noch nie. Weiterlesen
„Eine Schande“
Für die Christen im Irak beginnt das neue Jahr so, wie das alte endete
…. mit Gewalt. Papst Benedikt kritisierte das Platzieren von Bomben vor Häusern von Christen in Bagdad öffentlich; der leidgeprüfte Bagdader Weihbischof Shlemon Warduni spricht von „nicht zu rechtfertigenden Terrorakten“.
„Das sind Leute ohne Gewissen, ohne Religion. Was sie machen, ist gegen Gott und gegen die Menschheit, und mehr noch, auch gegen sie selbst und ihre Familien, denn sie leben nicht in Frieden. Wir danken dem Heiligen Vater, dass er uns in seiner Botschaft gedachte, und wir bitten Gott uns zu stärken, damit wir alle den Herrn in Frieden und Sicherheit verherrlichen können.“ Weiterlesen
„Die wichtigste Stadt der Welt“
Der Bürgermeister von Bethlehem über Weihnachten in der Geburtsstadt Jesu und die Nöte ihrer Bewohner
Tagespost, 22.12.2010, von Johannes Zang
Herr Bürgermeister, wie wird Weihnachten in Bethlehem gefeiert?
Weihnachten ist die Zeit zum Feiern für Bethlehem. Bethlehem ist ja die Wiege der Christenheit. Die Straßen sind geschmückt. Präsident Mahmoud Abbas hat den Christbaum entzündet. Wie jedes Jahr feiern wir Weihnachten, obwohl wir immer noch unter Belagerung hinter dieser Mauer der Trennung leben. Weiterlesen





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