Zeitzeichen

Wer verteidigt die Schafe vor den Wölfen?

Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz jedenfalls nicht.

Die Kräfte von unten haben nie geschwiegen, sondern brüllen in den Medien.

Ein kath.net-Kommentar von Gabriele Kuby zum Theologen-Memorandum und zur Aussendung von P. Langendörfer

München, kath.net, 04.02.2011

Die 143 Theologen, welche das Memorandum “Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch” verfasst haben, hätten es kürzer sagen können: Schafft den Papst und das Lehramt ab, und wenn das in der Weltkirche nicht geht, dann wenigstens in Deutschland. Sie kochen ihre Suppe auf den sexuellen Sünden einer kleinen Minderheit der katholischen Priester, die in den letzten vierzig Jahren ihre homosexuellen Neigungen an ihnen anvertrauten Jungen ausgelebt haben. Haben sich die Unterzeichner jemals zum alltäglichen, millionenfachen Missbrauch von Kindern in unserer Gesellschaft zu Wort gemeldet?

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Dialog oder Disposition?

Welchen Erfolg darf eine Landeskirche erwarten, die nur noch die eigene Meinung vertreten möchte?

Eine Meinung, die in wesentlichen Punkten derjenigen der Weltkirche diametral gegenüber steht. Wohlverstanden in einer Zeit, in der Millionen  Menschen Orientierung  und Lebenssinn suchen. 

04.02.2011: Erklärung zum Memorandum “Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch”

Der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, erklärt zum Memorandum “Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch”:

Mit ihrem Memorandum wollen zahlreiche Professorinnen und Professoren der Katholischen Theologie zum Gespräch über die Zukunft von Glauben und Kirche in Deutschland  beitragen. Zu diesem Gespräch haben die deutschen Bischöfe eingeladen. Es benötigt anregende und weiterführende Einsichten und Überlegungen. Es ist ein gutes Signal, dass sich auch die Unterzeichner daran beteiligen wollen. Seit über zwanzig Jahren gibt es einen strukturierten Dialog der deutschen Bischöfe mit den Fachleuten der verschiedenen Fächer der Theologie. Er hat sich bewährt und ist für beide Seiten vorteilhaft. Weiterlesen

Was ist ein katholischer Journalist?

Katholisch ist der, der sich an den definitiven Massgaben des Lehramtes in Fragen des Glaubens und der Sitten orientiert 

Katholisch ist der – und nur der – Journalist, der sich an den definitiven Massgaben des Lehramtes der Una Sancta in Fragen des Glaubens und der Sitten orientiert und von loyaler Liebe zur Kirche erfüllt ist. Punkt. Von Oliver Maksan / Die Tagespost

Würzburg (kath.net/Tagespost, 24.08.2010

Was ist ein katholischer Journalist? Die Antwort auf diese aus gegebenem Anlass ausserordentlich umstrittene Frage ist – das sei einleitend bemerkt – ausserordentlich einfach und bedarf keiner hermeneutischen Klimmzüge: katholisch ist der – und nur der – Journalist, der sich an den definitiven Massgaben des Lehramtes der Una Sancta in Fragen des Glaubens und der Sitten orientiert und von loyaler Liebe zur Kirche erfüllt ist. Punkt. Oder verbindlicher mit Augustinus formuliert: Im Notwendigen Einheit, im Zweifel Vielfalt, in allem aber Liebe. In dieser Reihenfolge.

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St. Gallen: Pfarrer kein Stimmrecht mehr in seiner Gemeinde

Stimmbeteiligung von 20.6 Prozent: Gerade jeder 5. stimmberechtigte Katholik an der Urne

St. Gallen, kath.net, 28. September 2006 

Verfassungsänderung des katholischen Konfessionsteiles im Bistum St. Gallen: Pfarrer haben kein Stimmrecht mehr in den staatskirchenrechtlichen Gremien.

Die Katholiken des Kantons St. Gallen haben am Sonntag der Verfassungsänderung des katholischen Konfessionsteiles deutlich zugestimmt. 27.565 zustimmende Gläubige wollten im Gegensatz zu 4.219 ablehnenden die Rechte des Pfarrers in den Kirchgemeinden beschneiden.

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Globale Risiken 2011, Sechste Auflage bietet Erkenntnisse

Neuer Bericht warnt:
Globale Steuerungssysteme sind mit heutigen Risiken überfordert

London, 12. Januar 2011 –

Die Finanzkrise hat die Widerstandsfähigkeit der Welt gegenüber weiteren Schocks geschwächt. Während sich Anzahl und Intensität globaler Risiken drastisch ausweiten, sind globale Steuerungssysteme nicht ausreichend auf diese Situation vorbereitet. Diese Schlussfolgerungen zieht der heute erschienene Bericht des World Economic Forum Globale Risiken 2011, Sechste Auflage.

Die Systeme des 20. Jahrhunderts sind den Risiken des 21. Jahrhunderts nicht mehr gewachsen. “Um globale Risiken zu erkennen und einzudämmen, bevor sie eine globale Krise auslösen, sind neue vernetzte Systeme vonnöten”, so Robert Greenhill, Managing Director und Chief Business Officer des World Economic Forum. Weiterlesen

“Christsein ist kein Vergehen”

Oberhaupt der Kopten in Deutschland fordert entschlossenes Vorgehen gegen Terroristen
– Muslime bei Trauerfeier

Frankfurt (DT), Tagespost, 10.01.2011,von Regina Einig 

In der gesteckt vollen Kirche der Frankfurter koptisch-orthodoxen Markus-Gemeinde haben am Samstag Nachmittag Hunderte in einem ökumenischen Gebet der Opfer des Anschlags von Alexandria an Neujahr gedacht. Das Gemeindezentrum im Frankfurter Westen stand während der Feierstunde unter Polizeischutz. Den traditionellen Ritus für die Entschlafenen leitete der Bischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian. Zahlreiche Vertreter der christlichen Kirchen und Gemeinschaften sowie Vertreter der Politik nahmen an der Feierstunde teil: Limburgs Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau Cordelia Kopsch, Vater Athenagoras Ziliaskopoulos als Vertreter der orthodoxen Bischofskonferenz, die ehemalige Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (CDU), Rudolf Kriszeleit, Staatssekretär des Justizministeriums, der äthiopisch-deutsche Unternehmensberater Prinz Asfa-Wossen Asserate sowie Uwe Becker (CDU) als Vertreter der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Vor der Feier hatte sich Bischof Anba Damian mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime Aiman Mayzek getroffen. Weiterlesen

Der mutigste Gottesmann der Welt

Der Bischof von Bagdad

Bild.de, 22.01.2008, Michael Gärtner

Bagdad – Die alltägliche Gewalt im Irak – sie richtet sich auch gegen die christliche Gemeinde. Immer wieder gibt es Berichte über Morde, Entführungen, geschändete Kirchen. Mitten im Chaos trotzt ein Mann der Gefahr: Monsignore Shlemon Warduni (64), Weihbischof von Bagdad, Gottes härtester Priester!

Warduni stammt aus Batnaya im Norden des Landes. Seit fast 40 Jahren ist er Priester, 2001 wurde er Weihbischof. Schon unter Saddam Hussein († 69) hat er die Verfolgung von Christen erlebt. Doch so schlimm wie jetzt war es noch nie. Weiterlesen

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