Welche Werte soll eine C-Partei vertreten?
CVP-Präsident tritt zurück und plädiert für Namenswechsel
Der neue Name dürfe jedenfalls kein religiöses Kürzel enthalten
Markus Arnold, der Präsident der CVP des Kantons Zürich, hat am Mittwochabend vor dem Kantonalvorstand seinen sofortigen Rücktritt bekanntgegeben. Am 3. April war Hans Hollenstein, der Vertreter der CVP in der Kantonsregierung, abgewählt worden. – Arnold ist Theologe und Ethik-Dozent an der Universität Luzern und führte die Zürcher CVP seit 2004.
Er übernehme die Verantwortung für die Wahlniederlage, sagte Arnold gemäss Medienberichten. Es müsse nun an der Spitze der CVP des Kantons Zürich einen Wechsel geben.
“Antichristliche Diskriminierung” und “gemeine Schändung Christi”
Persönlicher Leserbrief des Administrators
Zu “Das Mittelalter kehrt in grossen Schritten zurück”, Südostschweiz, 19.04.2011
Genau richtig! “Das Mittelalter kehrt in grossen Schritten zurück”. Nicht erst im Mittelalter, zu allen Zeiten sind grosse Kulturen an der eigenen Dekadenz zugrunde gegangen.
Mindestens jeder gebildete Mensch weiss heute weltweit darüber Bescheid, dass das Kreuz das Symbol und der Mittelpunkt der Kirche Jesu Christi ist. Wenn also ein Künstler glaubt, die Gunst der Stunde zu nutzen und in dieser materiell versexualisierten Zeit “Das Spannungsfeld von Religion und Sexualität” für seine Geschäfte widerstandslos verwenden zu können, ist er naiv.
“Das Mittelalter kehrt in grossen Schritten zurück”
Avignon: Angriff auf die umstrittene Fotografie “Piss Christ”
Die Südostschweiz, 19.04.2011, von Stefan Brändle
Katholiken haben in der einstigen französischen Papststadt Avignon die seit Jahren umstrittene Fotografie “Piss Christ” des amerikanischen Künstlers Andres Serrano attackiert. Das Museum stellt das zerstörte Werk weiter aus
Avignon. – Sie kamen am Sonntag, zu viert, mit Messern, Hämmern und Sonnenbrillen. Nachdem sie wie andere Besucher der Sammlung Lambert in Avignon ihr Eintrittsgeld bezahlt hatten, inszenierten zwei von ihnen einen Streit, um die Wächter abzulenken. Die beiden anderen schlugen die Plexiglasscheibe des Exponats “Immersion – Piss Christ” ein, zerschnitten und verwüsteten es. Herbeieilende Wächter bedrohten sie; dann machten sie sich über eine weitere Fotografie namens “Soeur Jeanne Myriam” her. Nach getaner “Arbeit” verschwand das Kommando.
Kurie will “Entspannung” im Bistum Chur
Churer Kirchenhistoriker: Kurie will “Entspannung” im Bistum Chur
Annahmen, Vermutungen, Hypothesen bilden keine vertrauensvolle Basis für einen Dialog! Anm. Redaktion
Chur, 12.4.11 (Kipa) Die römische Kurie will “Entspannung” im Bistum Chur. Dieser Ansicht ist der Churer Kirchenhistoriker Albert Gasser. Es dürfe “mit Sicherheit” angenommen werden, dass man dem Churer Bischof Vitus Huonder bei dessen jüngstem Besuch im Vatikan “nicht nur den Rücken gestärkt, sondern auch Direktiven und Ermahnungen mitgegeben” habe. Dies schreibt Gasser in einem Meinungsbeitrag in der “Südostschweiz” (12. April).
Der Honorarprofessor der Theologischen Hochschule Chur (THC) belegt seine Einschätzung mit Beispielen aus einem Schreiben des Bischofs an die Mitarbeitenden des Bistums, das von der Presse “einseitig und unvollständig” kommentiert worden sei.
Bedenkliches Niveau in der Seelsorge
Und dies in Anbetracht des katastrophalen Zustandes des katholischen Glaubens in unserem Lande
“Schon immer allergisch gegen klerikale Machtallüren”
Flüeli-Ranft | 01. September 2010
Obwaldner Seelsorger wegen möglichem Weihbischof besorgt
Der Konflikt innerhalb der katholischen Kirche des Bistums Chur geht weiter. Nun hat die Dekanatsversammlung Obwalden die Initiative ergriffen und Bischof Vitus Huonder eine Absage erteilt. Auch der Lungerer Kirchenhistoriker Albert Gasser geht mit der Kurie hart ins Gericht. Handkehrum wehrt sich der als Weihbischof gehandelte Martin Grichting.
Papstsprecher: “Die Namenlosen nicht vergessen!”
Flucht vor Hunger, unmenschlicher Armut, vor Unterdrückung, Gewalt und Krieg
Im Vatikan sind viele bestürzt über die immer neuen Tragödien im Mittelmeer: Flüchtlingsboote versinken auf ihrer riskanten Überfahrt von Afrika nach Europa, Hunderte sterben in den Fluten, Leichen werden in Nordafrika an die Küsten gespült. “Sicher sind Abertausende von Unbekannten in den letzten Jahren im Mittelmeer verschwunden”, meint Papstsprecher Pater Federico Lombardi. Den Jesuiten, der auch Radio Vatikan leitet, erinnern die Dramen an die Zehntausenden von vietnamesischen Bootsflüchtlingen, die Anfang 1979 im Meer ertranken.
“Eine Flucht vor dem Hunger, vor einer unmenschlichen Armut, vor Unterdrückung, Gewalt, Krieg – und dafür nehmen diese Menschen das Risiko in Kauf, in den Fluten unterzugehen, ohne Spuren zu hinterlassen, ja selbst ohne dass sich noch irgendjemand an ihre Namen erinnert. Man spricht in diesen Tagen oft von einem namenlosen Schmerz – aber das Mitgefühl fordert von uns, nicht zu vergessen und das Gedächtnis zu bewahren. Diese Geschichte ist auch die unsere!”
Die “schwarze Woche”
Vor genau einem Jahr erlebte Rom den Höhepunkt eines Mediensturms
Rom, Die Tagespost, 06.04.2011
Vor genau einem Jahr erlebte Rom den Höhepunkt eines Mediensturms, in dem sich viel “sprungbereite Feindseligkeit” gegen den deutschen Papst entladen hat. Vatikanvertreter mussten lernen, dass heute jedes Wort auf die Goldwaage zu legen ist. Von Guido Horst
Der Frühling ist ausgebrochen und die Rom-Besucher, die in diesen Tagen bei strahlend blauem sonnigem Himmel über den Petersplatz bummeln und die üblichen Gruppenfotos schiessen, erinnert nichts mehr an die schweren Schatten, die genau vor einem Jahr über dem Zentrum der Weltkirche hingen. Aber auch der Vatikan geniesst seit Wochen die Ruhe des friedlich vor sich hin arbeitenden Apparats. Die Vorstellung des zweiten Bands des Jesus-Buchs von Papst Benedikt war eine kurze Unterbrechung der Routine, während der einwöchigen Fastenexerzitien von Papst und Kurie vor kurzem kam sogar der Trubel des Mittwochs rund um die Generalaudienz zum Erliegen.




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