Zeitzeichen

17. September 2011, 14.00 Helvetiaplatz Zürich

Tränengas und Wasserwerfer am Marsch für s’Läbe

Sehr geehrte Damen und Herren

Anbei einige Zeilen zum heutigen Marsch für s’Läbe in Zürich. Ausgiebiges Bildmaterial finden Sie bereits auf unserer Webseite.

Wir danken Ihnen für allfällige Berichterstattung.

Freundliche Grüsse

Daniel Regli
OK Marsch für s’Läbe
Postfach 155
8046 Zürich Weiterlesen

Toleranz

Sehr geehrte Damen und Herren

Da linke Chaoten bereits im Vorfeld des Marsch für s’Läbe eine Attacke gegen einen der Veranstalter gestartet haben, senden wir Ihnen nochmals eine Medienmitteilung zum heutigen Zürcher Lebensrechtsmarsch. Mit ‚ora et labora‘ haben kirchliche und polizeiliche Kräfte sich vorbereitet, die Lage vor einer Eskalation zu bewahren.

Wir bitten Sie um eine mutige öffentliche Diskussion des Themas

Freundliche Grüsse
Daniel Regli
OK Marsch für s’Läbe

Marsch für s’Läbe, Postfach 155, 8046 Zürich Weiterlesen

Neue Drohbotschaften:

Wir machen den Stephansplatz zum Tahrir-Platz

Ausgerechnet im Linzer Priesterseminar trafen sich einige Dutzend “Kirchenrebellen” von Wir-sind-Kirche/Pfarreriniaitve und verkündeten anschliessend “Drohbotschaften” statt “Frohbotschafen” – Ein “Marsch in einen Bischofshof” ist geplant.

Linz-Wien, kath.net, 166.09.2011

Es ist wie in Ägypten. Es wird die Revolution des Kirchenvolkes in Österreich geben. Wir machen den Stephansplatz zum Tahrir-Platz.” Dies meinte Anton Achleitner grossspurig nach einem Treffen der österreichischen Kirchenvolksbegehrer sowie der Pfarrerinitiative in Linz am vergangenen Mittwoch, wie die Tageszeitung “Der Standard” berichtet.

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Der Vatikan antwortet auf die Vorwürfe aus Irland

Klare Antwort auf polemische Vorwürfe

Über einen Monat nach der von irischen Regierungsstellen vorgebrachten scharfen Kritik dokumentiert der Heilige Stuhl mit einer klaren Antwort sein Verhalten und reagiert auf polemische Vorwürfe. Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 03.09.2011 

Am Mittwoch, den 13. Juli 2011, wurde der vierte Bericht zu sexuellen Missbräuchen veröffentlicht, die von Klerikern in Irland begangen worden sind. Der erste Bericht stammt aus dem Jahr 2005 über die Missbräuche in der Diözese Ferns. Im Jahr 2009 folgten der “Ryan Report” über die Missbräuche in einigen von Kongregationen und Orden geleiteten Instituten sowie der “Murphy Report” über die Erzdiözese Dublin. Letztere Berichte hatten Papst Benedikt XVI. veranlasst, sich mit einem Hirtenwort an die Katholiken Irlands zu wenden sowie eine Apostolische Visitation der Diözesen, Seminare und Ordenshäuser anzuordnen.

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Nur noch Bürger erster Klasse

Erdogan lässt Christen und Juden Immobilen zurückgeben und erstatten
 
Die Tagespost, 31.08.2011, von Stephan Baier
 
Es ist nicht das erste und nicht das folgenreichste Entgegenkommen, aber das für den türkischen Staat teuerste. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan unterzeichnete Anfang dieser Woche ein Dekret, das nicht-muslimischen Stiftungen ab 1936 konfisziertes Eigentum zurückerstattet und sie auch finanziell entschädigt (“Die Tagespost” berichtete am Dienstag). Dabei geht es um mindestens 1 400 Immobilien in teilweise sehr guter Lage, überwiegend in Istanbul. Der Staat will den christlichen und jüdischen Stiftungen für jene Gebäude und Grundstücke, die bereits an Dritte veräussert wurden, Entschädigungen “zum Marktpreis” zahlen. Und der ist in der boomenden Metropole am Bosporus derzeit exorbitant hoch. Türkische Medien bezifferten die Entschädigungskosten auf rund 700 Millionen Euro.

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Erdogan betont Gleichberechtigung aller Religionen in der Türkei

“An dieser Tafel ist Platz für alle”, sagte Erdogan.

Nach internationalen Gerichtsverfahren hat die türkische Regierung die Rückgabe von Eigentum an Christen und Juden im Land beschlossen

Ankara, kath.net/KAP, 30.08.2011

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat nach dem Beschluss zur Rückgabe von Eigentum an Christen und Juden im Land die Gleichberechtigung von Nicht-Muslimen betont. In der Türkei gebe es unabhängig von der Religionszugehörigkeit nur “Bürger erster Klasse”, sagte Erdogan laut Presseberichten vom Montag bei einem gemeinsamen Abendessen mit Vertretern der 161 nicht-muslimischen Stiftungen des Landes.

Die Begegnung war das erste Treffen eines türkischen Regierungschefs mit Christen und Juden anlässlich eines traditionellen Fastenbrechens im islamischen Fastenmonat Ramadan. An dem Treffen nahmen unter anderem der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., der amtierende armenische Patriarch Aram Atesyan sowie der türkische Oberrabbiner Isak Haleva teil. Auch der Chef des Religionsamtes, Mehmet Görmez, sowie einige Minister aus Erdogans Kabinett und Erdogans Ehefrau Emine waren Gäste des Treffens im Archäologischen Museum von Istanbul. Weiterlesen

Zwei Seelen, ach, in meiner Brust

Seit den Zeiten Julius Cäsars hat das Land nördlich der Alpen zwei Seelen

Die Tagespost, 12.08.2011, von Guido Horst

Heute “informieren” der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und die sogenannte “Steuerungsgruppe”, Kardinal Reinhard Marx sowie die Bischöfe Franz-Josef Bode und Franz-Josef Overbeck, den Papst in Castel Gandolfo über den Dialogprozess innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland. Ein solches Treffen hatte Erzbischof Robert Zollitsch bereits vor der Mannheimer Auftaktveranstaltung angekündigt – der Papst soll wissen, was in seiner Heimat vor sich geht, zumal er selber in knapp sechs Wochen dorthin aufbrechen wird. Die Bischöfe wollen den Eindruck vermeiden, unter der nach den Missbrauchsskandalen und jetzt immer noch brodelnden Oberfläche des deutschen Gremienkatholizismus bereite sich so etwas wie die Geburt einer von Rom unabhängigen Nationalkirche vor. Doch wenn es um die typisch deutsch-katholische Denkungsart geht, um Äusserungen von Theologen und Funktionären des Laienkatholizismus, um Memoranden und Mentalitäten, so ist diese Nationalkirche schon längst entstanden. Und in der Kirche geht es in dieser Hinsicht ähnlich zu wie bei staatlichen Gebilden. Wer zahlt, schafft an. Wer die Kasse führt, wer die Finanzhoheit hat, kann gestalten. Solange in Deutschland die Kirchensteuer fliesst – Rom und die Weltkirche bekommen natürlich einen guten Batzen ab –, kann diese Nationalkirche die vielen Funktionäre nähren, die sie zur Festigung ihrer Strukturen braucht.

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