Zeitzeichen

Protest gegen blasphemisches Theaterstück

Rüge des Deutschen Presserats

Rom, 5. Oktober 2012, ZENIT.org

In Paris musste die Aufführung des blasphemischen Stückes des italienischen Theaterkünstlers und Regisseurs Romeo Castellucci “Über das Konzept vom Gesicht des Gottesohnes” wegen vehementer Proteste der Zuschauer abgebrochen werden. Auch in Deutschland, Belgien und Italien war es zu heftigen Protesten gekommen. In Litauen, wo dieses Werk Anfang Oktober im Rahmen eines Theaterfestivals präsentiert wird, kommt nunmehr auch Widerstand aus höchsten kirchlichen Kreisen: Der Primas von Litauen, Erzbischof Sigitas Tamkevicius von Kaunas, hat die Katholiken seines Landes aufgerufen, gegen dieses sogenannte Kunstwerk zu protestieren, das im “National Drama Theater” zur Aufführung vorgesehen ist.

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Medienmitteilung zum Projekt Vaticanum III

“Brauchen wir ein drittes Vatikanisches Konzil?”

Ein internationales Reformprojekt strebt ein “neues Aggiornamento” an.

Vor 50 Jahren eröffnete Papst Johannes XXIII. am 11. Oktober 1962 das Konzil. Es hat neue Sichtweisen auf den Glauben angeregt und zahlreiche oft nicht für möglich gehaltene Neuerungen für die Kirche beschlossen. Der Papst gab dem Konzil das Motto des Aggiornamento, der Verheutigung der Kirche. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch eine zunehmende Restauration zu beobachten. Die Kirchenleitung hat Entfaltungen der Lehre und Reformen der Struktur wieder eingeschränkt oder zurückgenommen.

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Die Einheit zwischen Heiliger Schrift, Überlieferung und Lehramt

Bistum Chur: Wichtige Argumentationshilfe für Mitarbeiter  UPDATE

Auch in der Schweiz hat sich eine “Pfarrer-Initiative” gebildet, die sich organisiert gegen Rom engagieren möchte. Das Bistum Chur hat dazu an Mitarbeiter eine wichtige Argumentationshilfe verschickt.

Chur, kath.net, 20. September 2012

Auch in der Schweiz hat sich eine “Pfarrer-Initiative” gebildet, die sich organisiert gegen Rom engagieren möchte. Das Bistum Chur hat diese Woche in einem Email an Mitarbeiter eine Argumentationshilfe für Mitarbeiter veröffentlicht, die diese umstrittene “Pfarrer-Initiative” betrifft. Kath.net dokumentiert das Schreiben im Wortlaut:

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Ist im DBK-Dialogprozess Platz für ‘römische’ Katholiken?

Bernhard Mihm vom “Forum Deutscher Katholiken”

Buhrufe beim DBK-Dialogforum in Hannover gab es auf den Diskussionsbeitrag zu Ehe und Sexualmoral. Kath.net hat daraufhin bei Bernhard Mihm vom “Forum Deutscher Katholiken” nachgefragt. Ein Interview von Petra Lorleberg

Paderborn, ath.net/pl, 1. Oktober 2012

Ein Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken sagte im Vieraugengespräch zu Bernhard Mihm: “Das ist es, was uns trennt: Sie sind römisch-katholisch. Ich nicht, ich bin nur katholisch”. Doch “dass unsere Bischöfe” gegen solche Positionen “energisch kämpfen, konnte ich nicht feststellen”, sagte Bernhard Mihm, Kuratoriumsmitglied des “Forums deutscher Katholiken”, der beim “Dialogforum der Deutschen Bischofskonferenz” in Hannover teilgenommen hatte.

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Darf darüber heute noch geredet werden?

Die Hölle unaufhörliche Qual in der Gottferne

Wenn schon die Zerrüttung und Versklavung des menschlichen Lebens, dieses unermessliche Elend von Millionen Menschen, der Preis für den Wohlstand der modernen Zivilisation ist, so liegt die eigentliche Tragik noch tiefer, nämlich im geistig-seelischen Bereich. Im letzten geht es um die Entscheidung für oder gegen Gott und seine Gebote, was gleichbedeutend ist mit immerwährender Glückseligkeit bei ihm im Himmel oder unaufhörliche Qual in der Gottferne, in der Hölle. Ewige Hölle?

Das ist doch ein Hirngespinst, sagt der Ungläubige und religiös Gleichgültige. Aber auch unter den sogenannten anständigen Christen, die sich für gut halten, sind Ablehnung, Zweifel und der geheime Wunsch, diese schreckliche Wahrheit und Wirklichkeit möge es nicht geben, sehr verbreitet.

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‘Dialog’ Hannover

Wer die Lehre der Kirche vertrat, wurde ausgebuht

Bernhard Mihm, Teilnehmer des DBK-Dialogforums, übt schwere Kritik an der Veranstaltung: Ein Tribunal über die Sexuallehre der Kirche, über die angebliche Diskriminierung. Die Selbstsäkularisierung der deutschen Kirche ist bittere Realität.

Paderborn, kath.net, 29. September 2012

Bernhard Mihm, ein Teilnehmer der umstrittenen “Dialog”-Tagung in Hannover, hat schwere Kritik an der Dialogtagung geübt. In einem Leserbrief in der “Tagespost” teilte Mihm, der als Vertreter des “Forums Deutscher Katholiken” eingeladen war, mit, dass er als Teilnehmer bei einem Gespräch über “Diakonia” dabei war.

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Interpretationen zum Evangelium

Katholische Kirche Schweiz 2012

Update : Gender-Wahn auf dem Abstellgleis
Unsagbare “Ehrlichkeit”

II. Feministische Kritik an der herkömmlichen kirchlichen Kreuzestheologie

Diese Form der Kreuzes- respektive Opfertheologie, wie ich sie skizziert habe und wie sie bis heute in unzähligen Kirchenliedern und liturgischen Texten tradiert wird, wurde von feministischen Theologinnen seit den Anfängen feministischer Theologie heftiger Kritik unterzogen. Sie knüpfen dabei zum Teil an Traditionen der Christentumskritik an, wie sie Goethe, Nietzsche oder Ernst Bloch formuliert haben, führen diese aber weiter und, was neu ist: Sie untersuchen die herkömmliche Kreuzes- und Opfertheologie bezüglich ihrer Wirkungsgeschichte für Frauen, arbeiten deren frauenunterdrückenden Charakter heraus. Ich möchte Ihnen im Folgenden einige der wichtigsten feministischen Kritikpunkte vorstellen.

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