Es geht um letzte Fragen – nicht um letzte Dinge
Kirche kein Abbild des himmlischen Jerusalems, Ort des Gesprächs
(Woher kommt 2012 ein solch unverbindliches Glaubensverständnis?: Anm. Redaktion)
Die Kirche ist weder sakramentale Heilsanstalt noch Abbild des himmlischen Jerusalems: Sie ist ein Ort des Gesprächs.
Ein Kommentar von Michael Meier, 29. November 2012
Ich studierte katholische Theologie. Steuern zahle ich in der reformierten Kirche. Ich arbeite weder in der katholischen noch in der reformierten Kirche, sondern schreibe über beide in der Zeitung. Ich bin ein verhinderter Konvertit und ein gläubiger Skeptiker. Gläubig und säkular zugleich.
Pfarrerinitiativen-Sprecher Schüller verliert päpstlichen Ehrentitel
Helmut Schüller: „Man hat mir das vor kurzem mitgeteilt“
Eine Begründung dafür liege noch nicht vor, erläuterte Schüller, vermutete aber, dass der „Aufruf zum Ungehorsam“ ursächlich dafür sein könnte.
Wien, kath.net, 29. November 2012
Helmut Schüller, dem Sprecher der Pfarrer-Initiative, hat der Vatikan den päpstlichen Ehrentitel „Monsignore“ entzogen. Dies gab Schüller bekannt wie die APA am Donnerstag berichtet. Er sagte dazu, „man hat mir das vor kurzem mitgeteilt“. Eine Begründung dafür liege noch nicht vor, erläuterte Schüller, vermutete aber, dass der „Aufruf zum Ungehorsam“ ursächlich dafür sein könnte.
St. Galler Bischöfe stärken Abt Werlen den Rücken
„Abt Martin Werlen hat genug“
Tagblatt Online, 29. November 2012, Josef Osterwalder
Der Einsiedler Abt wendet sich in einer neuen, vielbeachteten Schrift gegen den Reformstau in der Kirche. Nun stärken ihm Bischof Markus Büchel und sein Vorgänger, Ivo Fürer, den Rücken.
Abt Martin Werlen hat genug. Er ist überzeugt, dass die Probleme der Kirche nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern offen angesprochen werden müssen. In einer kürzlich erschienenen Schrift spricht er sie mit bemerkenswerter Klarheit an: Zölibat, Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten, Predigt durch ausgebildete Pastoralassistentinnen und -assistenten. Vor allem beschäftigt den Einsiedler Abt die Lähmung, die von diesen ungelösten Problemen ausgeht. Die Gemeinden fühlen sich von der obersten Kirchenleitung in Stich gelassen. Und zudem wird das Bischöfliche Ordinariat in Chur nicht müde, immer wieder aufs neue gegen alle Zeichen kirchlicher Offenheit Stellung zu beziehen.
Petition gegen die ZDF Sendung „Götter wie wir“
Wer die Sendungen noch nicht gesehen hat, kann sich hier ein Bild machen!
http://www.goetterwiewir.de/ UPDATE 26000 Unterschriften
Wir protestieren aufs Schärfste!
Sehr geehrter Herr Intendant Thomas Bellut,
seit dem 14. Okt. strahlen Sie im ZDF, über ihren Sender > ZDF Kultur < eine Sendereihe aus, die den Titel hat „Götter wie wir“.
In jeder dieser Sendungen wird der Jüdisch-Christliche Glaube von Millionen Deutscher Bürger lächerlich gemacht, wie Sie sich dies beim Islamischen Glauben nie erlauben würden. Im Gegenteil, diese Mitbürger bekommen sogar wöchentlich eine extra Sendung, um sich darzustellen.
Wer sein Fundament in Christus hat, gilt als Fundamentalist
Der Bischof ist letztlich der Vorwand, um die Sache selbst zu kritisieren
Den Kritikern am Churer Bischof geht es im Grunde genommen darum, dass es Lehre und Praxis der katholischen Kirche einfach nicht mehr geben darf. Ein Kommentar von Michael Gurtner
Salzburg, kath.net, 26. November 2012
Der letzte Hirtenbrief des Bischofs zu Chur, Seiner Exzellenz Dr. Vitus Huonder, hat eine gewisse Kritik hervorgerufen (besonders in Zürich), welche oft auffallend unsachlich, dafür um so polemischer und diffamierend ist. Die vorgebrachten Kritiken selbst zeigen eindeutig auf, wie sehr dieser Hirtenbrief ins Schwarze getroffen hat und wie notwendig er gewesen ist. Es geht dabei nur vordergründig um eine Kritik am Churer Bischof – im Grunde zielt die Kritik auf eine Theologie und das katholische Kirchenverständnis ab, welches es nach Ansichten vieler einfach nicht mehr geben dürfte, welches aber unaufgebbarer Kernbestand des Katholischen ist.
Zunahme der Gewalt in Brasilien
Abendliche Gottesdienste und Gemeindetreffen eingestellt
Erzbischof bittet um das Gebet für den Frieden
Sao Paolo, 14. November 2012, zenit.org
Angesichts wachsender Gewalt und steigender Zahl von Morden im Staat Sao Paulo hat der Erzbischof von Sao Paulo, Kardinal Odilo Pedro Scherer, die Gläubigen um Gebet für den Frieden aufgerufen, wie der Fidesdienst berichtet. Der Kardinal bat auch die Medien um die Verbreitung dieses Anliegens. Wie aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, hat die Gewalt in der Region derart zugenommen, dass Schulen die Unterrichtszeiten abkürzen, Autobuslinien ihren Fahrplan ändern und Geschäfte früher schliessen. Obschon es keine offizielle Ausgangssperre gibt, leben die Menschen, als gebe es eine solche. Auch in den katholischen Gemeinden am Stadtrand wurden abendliche Gottesdienste und Gemeindetreffen eingestellt.
Hat ein Schweizer Abt das Ei des Kolumbus gefunden?
„Liberalen Vordenker der katholischen Kirche in Europa“?
Benediktinerabt Martin Werlen „gilt nun als einer der liberalen Vordenker der katholischen Kirche in Europa“, so die „Solothurner Zeitung“. Dafür gibt es Jubel aus St. Gallen, vom „Fussball-Papst“ und von Hans Küng – Von Petra Lorleberg
Einsiedeln, kath.net/pl, 20. November 2012
Hat ein Schweizer Abt tatsächlich das Ei des Kolumbus gefunden? Diese Frage drängt sich auf, wenn man die Berichterstattung der „Solothurner Zeitung“ über die jüngsten Äusserungen von Martin Werlen, dem Abt der Benediktinerabtei Einsiedeln, liest. Werlen gilt nun laut der „Solothurner “ als einer der „liberalen Vordenker“ der katholischen Kirche in Europa. Denn „Medien in Frankreich und Österreich berichten über den Abt aus Einsiedeln“ und sogar der ORF habe Werlen zum Interview gebeten.



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