Zeitzeichen

‘Rebell-Abt’ Martin Felhofer und ein Anti-Rom-Kurs

“Zeichen der Zeit, Vision der Frauen als Diakoninnen”

Abt Felhofer, der neue Geistliche Assistent der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, unterstützt die Anti-Rom-Linie der Gruppierung und kommt damit seiner Aufgabe als Assisten der Gruppierung nicht nach – Ein Kommentar von Johannes Graf.

Wien, kath.net/jg, 2. Dezember 2012

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) hat seit November einen neuen Geistlichen Assistenten. Es handelt sich um den Abt des Prämonstratenser-Chorherren Stiftes Schlägl, Martin Felhofer. Er wurde in dieser Funktion auch von der österreichischen Bischofskonferenz bestätigt.

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Asche – nicht Staub, sondern fruchtbarer Dünger

Eine Erwiderung auf die sogenannte “Pro-Vokation” von Abt Martin Werlen OSB

Ein Gastkommentar von Michael Gurtner

Salzburg, kath.net, 30. November 2012

Der gegenwärtig amtierende Abt von Einsiedeln hat mit seiner jüngsten Schrift, welche er selbst als Pro-Vokation bezeichnet, einen Text vorgelegt, welchen er selbst als Arbeitspapier verstanden sehen will, welches er kritisiert und diskutiert sehen möchte. In diesem heisst es zwar eingangs, dass sich dessen Zeilen nicht als Lösung verstehen, aber doch auf Wege hinweisen möchten, welche man beschreiten solle. Es ist also nicht die Lösung selbst, zeigt aber den Weg zur Lösung auf.

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Es geht um letzte Fragen – nicht um letzte Dinge

Kirche kein Abbild des himmlischen Jerusalems, Ort des Gesprächs

Kirchenkrise

(Woher kommt 2012 ein solch unverbindliches Glaubensverständnis?: Anm. Redaktion)

Die Kirche ist weder sak­ramentale Heilsanstalt noch Abbild des himmlischen Jerusalems: Sie ist ein Ort des Gesprächs.

Ein Kommentar von Michael Meier, 29. November 2012

Ich studierte katholische Theologie. Steuern zahle ich in der reformierten Kirche. Ich arbeite weder in der katholischen noch in der reformierten Kirche, sondern schreibe über ­beide in der Zeitung. Ich bin ­ein ­verhinderter Konvertit und ein gläubiger Skeptiker. Gläubig und säkular zugleich.

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Pfarrerinitiativen-Sprecher Schüller verliert päpstlichen Ehrentitel

Helmut Schüller: “Man hat mir das vor kurzem mitgeteilt”

Eine Begründung dafür liege noch nicht vor, erläuterte Schüller, vermutete aber, dass der “Aufruf zum Ungehorsam” ursächlich dafür sein könnte.

Wien, kath.net, 29. November 2012

Helmut Schüller, dem Sprecher der Pfarrer-Initiative, hat der Vatikan den päpstlichen Ehrentitel “Monsignore” entzogen. Dies gab Schüller bekannt wie die APA am Donnerstag berichtet. Er sagte dazu, “man hat mir das vor kurzem mitgeteilt”. Eine Begründung dafür liege noch nicht vor, erläuterte Schüller, vermutete aber, dass der “Aufruf zum Ungehorsam” ursächlich dafür sein könnte.

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St. Galler Bischöfe stärken Abt Werlen den Rücken

“Abt Martin Werlen hat genug”

Tagblatt Online, 29. November 2012, Josef Osterwalder

Der Einsiedler Abt wendet sich in einer neuen, vielbeachteten Schrift gegen den Reformstau in der Kirche. Nun stärken ihm Bischof Markus Büchel und sein Vorgänger, Ivo Fürer, den Rücken.

Abt Martin Werlen hat genug. Er ist überzeugt, dass die Probleme der Kirche nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern offen angesprochen werden müssen. In einer kürzlich erschienenen Schrift spricht er sie mit bemerkenswerter Klarheit an: Zölibat, Umgang mit Geschiedenen und Wiederverheirateten, Predigt durch ausgebildete Pastoralassistentinnen und -assistenten. Vor allem beschäftigt den Einsiedler Abt die Lähmung, die von diesen ungelösten Problemen ausgeht. Die Gemeinden fühlen sich von der obersten Kirchenleitung in Stich gelassen. Und zudem wird das Bischöfliche Ordinariat in Chur nicht müde, immer wieder aufs neue gegen alle Zeichen kirchlicher Offenheit Stellung zu beziehen.

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Petition gegen die ZDF Sendung “Götter wie wir”

Wer die Sendungen noch nicht gesehen hat, kann sich hier ein Bild machen!

http://www.goetterwiewir.de/   UPDATE 26000 Unterschriften

Wir protestieren aufs Schärfste!

Sehr geehrter Herr Intendant Thomas Bellut,

seit dem 14. Okt. strahlen Sie im ZDF, über ihren Sender > ZDF Kultur < eine Sendereihe aus, die den Titel hat “Götter wie wir”.

In jeder dieser Sendungen wird der Jüdisch-Christliche Glaube von Millionen Deutscher Bürger lächerlich gemacht, wie Sie sich dies beim Islamischen Glauben nie erlauben würden. Im Gegenteil, diese Mitbürger bekommen sogar wöchentlich eine extra Sendung, um sich darzustellen.

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Wer sein Fundament in Christus hat, gilt als Fundamentalist

Der Bischof ist letztlich der Vorwand, um die Sache selbst zu kritisieren

Den Kritikern am Churer Bischof geht es im Grunde genommen darum, dass es Lehre und Praxis der katholischen Kirche einfach nicht mehr geben darf. Ein Kommentar von Michael Gurtner

Salzburg, kath.net, 26. November 2012

Der letzte Hirtenbrief des Bischofs zu Chur, Seiner Exzellenz Dr. Vitus Huonder, hat eine gewisse Kritik hervorgerufen (besonders in Zürich), welche oft auffallend unsachlich, dafür um so polemischer und diffamierend ist. Die vorgebrachten Kritiken selbst zeigen eindeutig auf, wie sehr dieser Hirtenbrief ins Schwarze getroffen hat und wie notwendig er gewesen ist. Es geht dabei nur vordergründig um eine Kritik am Churer Bischof – im Grunde zielt die Kritik auf eine Theologie und das katholische Kirchenverständnis ab, welches es nach Ansichten vieler einfach nicht mehr geben dürfte, welches aber unaufgebbarer Kernbestand des Katholischen ist.

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