Zeitzeichen

Das Zweite Vatikanische Konzil – Eine Bestandesaufnahme

De facto haben sie nicht geschwiegen, diese Memorandums-Theologen!

Sondern sie haben immerfort agitiert und ihre Kirchendistanz artikuliert. Das Zweite Vatikanische Konzil – Eine Bestandsaufnahme, Teil 6. Von Prof. Joseph Schumacher

Freiburg, kath.net, 17. Dezember 2012

Das Christentum befindet sich in einem “final count down”, so sagt man im Englischen. Das gilt für die Volkskirchen, im Grunde aber auch wohl für die Freikirchen. Das Merkwürdige ist nun, dass jene, die davon leben, zum allergrössten Teil dieses Faktum nicht wahrhaben wollen und den Abbruch als Aufbruch bezeichnen oder das, was vorher war, als unvergleichlich schlimmer deklarieren. Warum tun sie das? Weil die Wahrheit ihre Existenz bedrohen würde. Darum auch die exponierte Sorge, dass das äussere System nicht angetastet wird, dass die Institution in keiner Weise in Frage gestellt wird, obwohl sie sich sagen müssten, dass da Selbstzerstörung betrieben wird. Allein, soweit sie wirklich eine Ahnung davon haben, trösten sie sich mit der Devise “nach uns die Sintflut”.

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*Schweizer Temperament ausreichendes Argument?

– Für das jahrzehntelange laissez-faire der Katholiken und den Zustand ihrer Kirche?

“Der Churer Bischof ist ein Spaltpilz”

Interview — 13. Dezember 2012

Ein Seelsorger, der seine Gläubigen entzweie, müsse zurücktreten, meint Abt Peter vom Kloster Mariastein. Daher sollte der Bischof von Chur sein Amt niederlegen. Zudem müsse die Ernennung zum Bischof von Grund auf geändert werden.

Von Martin Binkert

Das Benediktinerkloster Mariastein ist in der Region Basel ein wichtiges religiöses Zentrum.

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Ein Teilzeit-Papst ohne Plan?

**Letzlich bleibt eine Wertung zu “Ratzinger” immer abhängig vom eigenen Standpunkt

7.12.2012 – Publik-Forum

“Ein Teilzeit-Papst ohne Plan”

Ein einsamer Pontifex, unterwegs von Krise zu Krise. Die Zukunftsprobleme türmen sich, weil Benedikt XVI. am liebsten Bücher schreibt. Fragen an den Vatikan-Experten Marco Politi

Herr Politi, Sie kannten Papst Wojtyla so gut wie kaum ein anderer unabhängiger Vatikanbeobachter. Seinen Nachfolger kennen Sie ebenso gut. Worin unterscheiden sich Benedikt XVI. und Johannes Paul II.?

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Diese Stilistik ist zutiefst abzulehnen UPDATE

Stellungnahme von Pfarrer Dr. Guido Rodheudt zu den Medienberichten im Kontext von “kreuz.net”

Seit einigen Wochen wird in den Medien das anonyme Internetportal “kreuz.net” thematisiert.

Dieses Portal bezeichnet sich selbst als katholisch, wird aber zugleich von einem dem katholischen Welt- und Menschenbild widersprechenden Geist der Aggression bestimmt, in dem in unseriöser und beleidigender Weise theologische sowie kirchen- und gesellschaftspolitische Themen behandelt werden.

Diese Stilistik ist zutiefst abzulehnen. Ebenso ist die dort praktizierte nicht zulässige Weise der Vermischung von inhaltlicher Auseinandersetzung und persönlicher Diffamierung für einen Christen inakzeptabel.

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‘Rebell-Abt’ Martin Felhofer und ein Anti-Rom-Kurs

“Zeichen der Zeit, Vision der Frauen als Diakoninnen”

Abt Felhofer, der neue Geistliche Assistent der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, unterstützt die Anti-Rom-Linie der Gruppierung und kommt damit seiner Aufgabe als Assisten der Gruppierung nicht nach – Ein Kommentar von Johannes Graf.

Wien, kath.net/jg, 2. Dezember 2012

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) hat seit November einen neuen Geistlichen Assistenten. Es handelt sich um den Abt des Prämonstratenser-Chorherren Stiftes Schlägl, Martin Felhofer. Er wurde in dieser Funktion auch von der österreichischen Bischofskonferenz bestätigt.

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Asche – nicht Staub, sondern fruchtbarer Dünger

Eine Erwiderung auf die sogenannte “Pro-Vokation” von Abt Martin Werlen OSB

Ein Gastkommentar von Michael Gurtner

Salzburg, kath.net, 30. November 2012

Der gegenwärtig amtierende Abt von Einsiedeln hat mit seiner jüngsten Schrift, welche er selbst als Pro-Vokation bezeichnet, einen Text vorgelegt, welchen er selbst als Arbeitspapier verstanden sehen will, welches er kritisiert und diskutiert sehen möchte. In diesem heisst es zwar eingangs, dass sich dessen Zeilen nicht als Lösung verstehen, aber doch auf Wege hinweisen möchten, welche man beschreiten solle. Es ist also nicht die Lösung selbst, zeigt aber den Weg zur Lösung auf.

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Es geht um letzte Fragen – nicht um letzte Dinge

Kirche kein Abbild des himmlischen Jerusalems, Ort des Gesprächs

Kirchenkrise

(Woher kommt 2012 ein solch unverbindliches Glaubensverständnis?: Anm. Redaktion)

Die Kirche ist weder sak­ramentale Heilsanstalt noch Abbild des himmlischen Jerusalems: Sie ist ein Ort des Gesprächs.

Ein Kommentar von Michael Meier, 29. November 2012

Ich studierte katholische Theologie. Steuern zahle ich in der reformierten Kirche. Ich arbeite weder in der katholischen noch in der reformierten Kirche, sondern schreibe über ­beide in der Zeitung. Ich bin ­ein ­verhinderter Konvertit und ein gläubiger Skeptiker. Gläubig und säkular zugleich.

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