Algerien: Die Angst und die Scham
Die Geiselnahme auf dem Gasfeld In Amenas in Süd-Algerien und die Befreiungsaktion
Die Geiselnahme auf dem Gasfeld In Amenas in Süd-Algerien und die Befreiungsaktion durch das algerische Militär haben mindestens 67 Todesopfer gefordert. Die Regierung in Algier sprach am Montag von 37 getöteten Geiseln, alle bis auf einen waren westliche Ausländer. Zusätzlich kamen 29 islamistische Terroristen ums Leben, fast alle aus arabischen Staaten. Als Reaktion auf das Drama hat das Militär am Dienstag eine strengere Kontrolle der Grenze zu Mali angekündigt, von wo die Terroristen kamen. Der Comboni-Missionar Jan Heuft lebt seit 43 Jahren in Algerien. Radio Vatikan fragte ihn nach seiner Sicht auf das Drama von In Amenas:
Künftiger Bischof von Dresden-Meissen entsetzt über Norbert Lammert
Kirche stärker an Aufrechterhaltung des Geschäftsmodell interessiert als an Vermittlung von Glaubensinhalten?
Der Bundestagspräsident behauptete, dass die Kirche stärker an der Aufrechthaltung ihres Geschäftsmodells interessiert zu sein scheine als an der Vermittlung von Glaubensinhalten – Designierter Dresdner Bischof Heiner Koch ist entsetzt
Düsseldorf, kath.net, 19. Januar 2013
Der künftige Bischof von Dresden-Meissen, Heiner Koch, hat sich im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” entsetzt über eine umstritte Anti-Kirchen-Äusserung von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) geäussert.
Ein offenes Wort
“Das ist mein Ziel: Dass wir über Missbrauch sprechen
…..nicht nur über Missbrauch in der Kirche.”
Ein Gastkommentar von Josef Bordat
Berlin, kath.net/Jobo 72, 16. Januar 2013
Wer es heutzutage wagt, beim Thema Kindesmissbrauch auch nur ein gutes Haar an der Kirche zu lassen, steht schnell im Abseits. Das ist O.K. Was ich aber in den letzten Tagen an Vorhaltungen zu hören und zu lesen bekommen, weil ich mal ein paar Fakten genannt habe, ist nicht mehr O.K., sondern tut mir grob Unrecht.
Gastkommentar: Was zur DNA der Kirche gehört
Von Generalvikar Martin Grichting
Die Tagespost, 14. Januar 2013
Mit der “Pfarrei-Initiative” bekennen sich 490 katholische Kirchenmitarbeitende in der Deutschschweiz zu Verhaltensweisen, die der weltkirchlichen Lehre widersprechen. Laien, nicht geweihte Personen also, wollen Sakramente spenden und fordern das Frauenpriestertum sowie die Abschaffung des Zölibats. Auch wenn diese Initiative als Basisbewegung dargestellt wird: Sie kommt nicht aus dem Kirchenvolk, sondern von Mitarbeitern, die ein Problem haben mit theologischen Vorgaben der Weltkirche. Es geht also weniger um Reform als um Kompetenzen.
‘Das’ liebe Gott – es lebe der Zeitgeist!
Über die Aussagen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder
Wetzlar, kath.net/idea, 8. Januar 2013, von Michael Inacker /idea
Einen besonderen Weihnachtsgruss hatte sich zum Jahresende eine führende CDU-Politikerin ausgedacht. So flüssig, dass es fast schon überflüssig war, philosophierte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder über Kinderbücher und das Lesen mit Kindern. Dabei passierte etwas, das typisch ist für jene Anbiederung an den Zeitgeist, mit der christlich-konservative Politiker immer wieder ihr Publikum überraschen. Gott könne man, wenn man sich denn entschieden habe, sowohl männliche als auch weibliche Attribute zuweisen, sagte die Ministerin im Interview mit der “Zeit”. Und wenn es nach ihr ginge, dann “könnte (man) auch sagen: das liebe Gott”.
Brüssel kritisiert Kinderbücher
Behindern traditionelle Kinderbücher die Karriere-Chancen von Frauen?
Die Tagespost, 07.01.2013, von Alexander Riebel
Traditionelle Kinderbücher sollen angeblich die Chancen der Karriere von Frauen behindern. Das jedenfalls behauptet die Europäische Union in Brüssel nach einem Bericht der “Daily Mail” in Grossbritannien. Genderstereotypen würden besonders in den beliebten Kinderbüchern “Fünf Freunde” von Enid Blyton, in Peter Pan oder “Paddington Bär” deutlich. Nun haben schon Generationen von Jungen und Mädchen die Blyton-Bücher gelesen und wohl kaum Schaden daran genommen. Aber Europa glaubt es besser zu wissen und so hat jetzt das Komitee für Frauenrechte und Gendergleichheit des Europäischen Parlaments ein Dokument vorbereitet, das eine europaweite Gesetzgebung vorschlägt, um auch die Weise anzugehen, wie Kinder in Medien und Büchern dargestellt werden.
Augsburger Generalvikar Heinrich kritisiert ZdK-Präsident Alois Glück
Zeiterscheinung, die mir schon etwas Sorge macht
Heinrich zu Glück: “Die Frage nach Laien-Verantwortlichkeit dürfe nicht zum Beispiel auf Frauenpriestertum und das Diakonat der Frau reduziert werden.” – Kritik auch an “Pfarrer-Initiative”: Eine Zeiterscheinung, die mir schon etwas Sorge macht.
Augsburg, kath.net/pm/red, 3. Januar 2012
Der Augsburger Generalvikar Harald Heinrich hat Behauptungen zurückgewiesen, dass “Wohlverhalten” das Hauptkriterium bei der Ernennung der neuen Dekane im Bistum Augsburg gewesen sei. “Dies ist eine Unterstellung!”, betont Heinrich im Exklusivinterview mit der Katholischen SonntagsZeitung für das Bistum Augsburg. In der grossen Mehrzahl der Fälle habe Bischof Konrad Zdarsa den Wunschkandidaten der örtlichen Priester ernannt. Nur wenn ein Geistlicher trotz Stimmenmehrheit nicht antreten wollte, wurde ein anderer gefragt.


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