Zeitzeichen

Ein offenes Wort

„Das ist mein Ziel: Dass wir über Missbrauch sprechen

…..nicht nur über Missbrauch in der Kirche.“

Ein Gastkommentar von Josef Bordat

Berlin, kath.net/Jobo 72, 16. Januar 2013

Wer es heutzutage wagt, beim Thema Kindesmissbrauch auch nur ein gutes Haar an der Kirche zu lassen, steht schnell im Abseits. Das ist O.K. Was ich aber in den letzten Tagen an Vorhaltungen zu hören und zu lesen bekommen, weil ich mal ein paar Fakten genannt habe, ist nicht mehr O.K., sondern tut mir grob Unrecht.

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Gastkommentar: Was zur DNA der Kirche gehört

Von Generalvikar Martin Grichting

Die Tagespost, 14. Januar 2013

Mit der „Pfarrei-Initiative“ bekennen sich 490 katholische Kirchenmitarbeitende in der Deutschschweiz zu Verhaltensweisen, die der weltkirchlichen Lehre widersprechen. Laien, nicht geweihte Personen also, wollen Sakramente spenden und fordern das Frauenpriestertum sowie die Abschaffung des Zölibats. Auch wenn diese Initiative als Basisbewegung dargestellt wird: Sie kommt nicht aus dem Kirchenvolk, sondern von Mitarbeitern, die ein Problem haben mit theologischen Vorgaben der Weltkirche. Es geht also weniger um Reform als um Kompetenzen.

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‚Das‘ liebe Gott – es lebe der Zeitgeist!

Über die Aussagen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

Wetzlar, kath.net/idea, 8. Januar 2013, von Michael Inacker /idea

Einen besonderen Weihnachtsgruss hatte sich zum Jahresende eine führende CDU-Politikerin ausgedacht. So flüssig, dass es fast schon überflüssig war, philosophierte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder über Kinderbücher und das Lesen mit Kindern. Dabei passierte etwas, das typisch ist für jene Anbiederung an den Zeitgeist, mit der christlich-konservative Politiker immer wieder ihr Publikum überraschen. Gott könne man, wenn man sich denn entschieden habe, sowohl männliche als auch weibliche Attribute zuweisen, sagte die Ministerin im Interview mit der „Zeit“. Und wenn es nach ihr ginge, dann „könnte (man) auch sagen: das liebe Gott“.

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Brüssel kritisiert Kinderbücher

Behindern traditionelle Kinderbücher die Karriere-Chancen von Frauen?

Die Tagespost, 07.01.2013, von Alexander Riebel

Traditionelle Kinderbücher sollen angeblich die Chancen der Karriere von Frauen behindern. Das jedenfalls behauptet die Europäische Union in Brüssel nach einem Bericht der „Daily Mail“ in Grossbritannien. Genderstereotypen würden besonders in den beliebten Kinderbüchern „Fünf Freunde“ von Enid Blyton, in Peter Pan oder „Paddington Bär“ deutlich. Nun haben schon Generationen von Jungen und Mädchen die Blyton-Bücher gelesen und wohl kaum Schaden daran genommen. Aber Europa glaubt es besser zu wissen und so hat jetzt das Komitee für Frauenrechte und Gendergleichheit des Europäischen Parlaments ein Dokument vorbereitet, das eine europaweite Gesetzgebung vorschlägt, um auch die Weise anzugehen, wie Kinder in Medien und Büchern dargestellt werden.

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Augsburger Generalvikar Heinrich kritisiert ZdK-Präsident Alois Glück

Zeiterscheinung, die mir schon etwas Sorge macht

Heinrich zu Glück: „Die Frage nach Laien-Verantwortlichkeit dürfe nicht zum Beispiel auf Frauenpriestertum und das Diakonat der Frau reduziert werden.“ – Kritik auch an „Pfarrer-Initiative“: Eine Zeiterscheinung, die mir schon etwas Sorge macht.

Augsburg, kath.net/pm/red, 3. Januar 2012

Der Augsburger Generalvikar Harald Heinrich hat Behauptungen zurückgewiesen, dass „Wohlverhalten“ das Hauptkriterium bei der Ernennung der neuen Dekane im Bistum Augsburg gewesen sei. „Dies ist eine Unterstellung!“, betont Heinrich im Exklusivinterview mit der Katholischen SonntagsZeitung für das Bistum Augsburg. In der grossen Mehrzahl der Fälle habe Bischof Konrad Zdarsa den Wunschkandidaten der örtlichen Priester ernannt. Nur wenn ein Geistlicher trotz Stimmenmehrheit nicht antreten wollte, wurde ein anderer gefragt.

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Auf Konfrontation zur Kirche

Frankreich debattiert über Sterbehilfe:

Hollande will mehr Euthanasie statt mehr Palliativ-Medizin.

Die Tagespost, 19. Dezember 2012, von Jürgen Liminski

Die französische Regierung legt sich jetzt auch beim Thema Sterbehilfe mit der Kirche an. Nachdem sich die Differenzen bei der Homo-„Ehe“ zur Konfrontation gesteigert haben, die vermutlich am 13. Januar in Paris zu einer Massendemonstration gegen die Gesetzesvorhaben zur Gleichstellung mit der Ehe und zur Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare führen werden, sucht die sozialistische Regierung Hollande/Ayrault jetzt auch den Konflikt beim Thema aktiver Sterbehilfe und Euthanasie. Hinzu kommt demnächst vermutlich auch noch das Thema künstliche Befruchtung.

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Aachen

Guido Rodheudt erstattet Strafanzeige gegen David Berger

Der Aachener Priester Guido Rodheudt hat am heutigen Mittwoch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen gegen David Berger wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung eingereicht.

Aachen, kath.net, 19. Dezember 2012

Der Aachener Priester Guido Rodheudt hat am heutigen Mittwoch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen gegen David Berger wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung eingereicht. Dies teilte Rodheudt am Mittwoch nach Beratung mit mehreren Juristen in einer Presseaussendung mit. Gegenstand der Strafanzeige sind die Äusserungen von Berger in dem Interview, das die Aachener Zeitung am vergangenen Samstag, dem 15.12.2012, veröffentlicht hat.

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