Zeitzeichen

Die Eskalation ist nur vertagt

Internationalisierung des Krieges um Syrien nicht abgesagt, lediglich vertagt

Die Tagespost, 11. September 2013, von Stephan Baier

Die Internationalisierung des Krieges um Syrien ist auch nach Obamas Rede nicht abgesagt, sondern lediglich vertagt. Dem US-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger war wichtig, dem Assad-Regime und dem Rest der Welt diese Botschaft zu senden. Die Diplomatie soll eine letzte Chance haben, die Eskalation zu verhindern und den Konflikt dort zu lassen, wo er seit März 2011 tobt – in der Region.

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‘Was ist los im Bistum Limburg?’

Der Frankfurter Stadtdekan zu Eltz hatte die Domgemeinde zur Aussprache über die Situation im Bistum eingeladen

MittelalterQuelle

– Ein Gastkommentar von Michael Schmitt/Dompfarrgemeinderat der Frankfurter Domgemeinde

Limburg, kath.net, 11. September 2013

Zu diesem brisanten Thema hatte Stadtdekan zu Eltz die Domgemeinde am Samstagabend (7.9.2013) für eine Aussprache in den Pfarrsaal geladen. Er wolle sich den Fragen von uns Gläubigen der Domgemeinde stellen. Simonetta und ich gingen hin, wohl wissend, dass es kein leichter Gang sein würde.

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Bistum Basel

“Ich bin kein Kirchgänger”, sagt Fernsehmoderator Röbi Koller über sich

BergpredigtQuelle
Gedenken an letztes Abendmahl Jesu in Rom

Warum ist er trotzdem eingeladen, in einer Pfarrei des Bistums Basel an einem Sonntag eine “Festpredigt” zu halten?

Basel, kath.ne, 11. September 2013

“Ich bin kein Kirchgänger.” Dies sagt Fernsehmoderator und Buchautor Röbi Koller über sich, wie der Internetauftritt der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz “kath.ch” berichtete.

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Folgen eines theologischen Irrtums

Von Prälat Dr. Martin Grichting Generalvikar des Bistums Chur

Dreifaltigkeit Quelle: Katholische Wochenzeitung, 6. September 2013/36

Warum sind in der katholischen Kirche die Bischöfe und Priester für die Verwaltung der materiellen Güter verantwortlich?

-Der Grund liegt letztlich in der Menschwerdung Gottes. Jesus Christus ist nicht einfach Geist, sondern wahrer Gott und wahrer Mensch. Und so trägt auch der Leib Christi, die Kirche, seine Züge: “Die sichtbare Versammlung und die geistliche Gemeinschaft, die irdische Kirche und die mit Himmlischen Gaben beschenkte Kirche sind nicht als zwei verschiedene Grössen zu betrachten, sondern bilden eine einzige komplexe Wirklichkeit, die aus menschlichem und göttlichem Element zusammenwächst” (II. Vatikanum, “Lumen Gentium”, 8).

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Den Gottesdienst im Liegestuhl mitfeiern

“Ich habe gemeint, ich sei in einer Brockenstube

Bellotto_Jesus_Cleansing_the_TempleLukas 2.49

Kirche St. Johannes in Luzern: Den Gottesdienst im Liegestuhl mitfeiern

Von Andrea Moresino / Kipa

Luzern, 6.9.13 (Kipa)

Ein grüner Liegestuhl, ein rot-beiges kariertes Fauteuil, mehrere Plastikstühle für Kinder, ein Gymnastikball, Sitzsäcke und mittendrin einige dunkelblaue Holzliegestühle mit dem Aufdruck der Katholischen Kirche im Kanton Luzern. Dort, wo gewöhnlich die mehrere Meter langen Kirchenbänke aus Holz stehen, haben rund 100 verschiedene Sitzmöbel den Kirchenraum der katholischen Kirche St. Johannes in Luzern erobert – für vier Wochen. Ingrid Bruderhofer, Pastoralassistentin, freut sich über “diese Individualität, diese Vielfalt und Farbigkeit” in der Kirche.

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Neue Läutordnung in Winterthur

Matthäus 24:  Redaktion

Albrecht Dürer: Apokalyptische ReiterQuelle

Katholische Kirchgemeinde stellt Glocken nachts ab

Neue Läutordnung in Winterthur

Die Römisch-katholische Kirchgemeinde Winterthur stellt das Glockengeläut aller katholischen Kirchen nachts ab 22 Uhr bis morgens 6 Uhr ab.

Ab 6 Uhr morgens werden weiterhin der Stundenschlag sowie in St. Josef und St. Ulrich das Frühgeläut ertönen. Das liturgische Geläut, auch nachts, ist nicht verhandelbar. Mit dieser “katholischen Läutordnung” bietet die Kirchgemeinde Hand zu einer nachhaltigen Lösung der Streitigkeiten.

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“Innerkirchliche Versöhnung ist Gebot der Stunde”

Kardinal Koch

Mehr Bemühungen um innerkirchliche Versöhnung hat Kurienkardinal Kurt Koch angemahnt.

Im Interview mit den “Oberösterreichischen Nachrichten” (Freitags-Ausgabe) sagte Koch wörtlich: “Wir müssen von diesen Lagerbildungen wegkommen, denn sonst kommt es zu Belagerungen, und dann ist kein sinnvoller Dialog mehr möglich.” Verschiedene Tendenzen habe es in der Kirche immer gegeben, die Frage sei nur, “wie wir damit umgehen”. Wenn keine Gespräche zwischen verschiedenen Seiten mehr möglich sind, dann werde es sehr gefährlich, so Koch: “Dann geben wir der Welt auch kein gutes Beispiel, wie man mit Konflikten umgehen kann”. Daher sei innerkirchliche Versöhnung “ein Gebot der Stunde”.

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