Zeitschriften/Magazine

Mehr Druck auf Israel und die Hamas

Ein Ende des Sterbens im Gazastreifen ist das humanitäre Gebot der Stunde. Es läge aber auch im recht verstandenen Interesse beider Konfliktparteien

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25 Außenminister kritisieren Israel | Die Tagespost

24.07.2025

Stephan Baier

Die Tragödie der Menschen im Gazastreifen schreit zum Himmel! Das tägliche Sterben in dieser Region am östlichen Rand des Mittelmeeres ist nicht schicksalshaft oder naturbedingt, sondern eine Folge von menschlicher Bosheit, Hass und Verstocktheit. Dieses Leid, das Zivilisten jeden Alters trifft, kann und muss sofort beendet werden. Das scheint zunehmend weltweit so gesehen zu werden, nicht jedoch von den Kontrahenten vor Ort.

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Wie wir dem Irrsinn entkommen

Ohne heilige Regeln wird Weltpolitik zum darwinistischen Überlebenskampf. Diese Schritte braucht es jetzt auf dem Weg zu globaler Gerechtigkeit

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Globalisierungsfalle: Topaktuelle Warnung von 1998

23.07.2025

Thomas Schwartz

Seit Donald Trump ins Weiße Haus zurückgekehrt ist, wird die liberale Weltordnung nicht einfach nur erschüttert – sie wird erneut zur Zielscheibe eines Mannes, der internationales Recht für Ballast hält und globale Partnerschaften wie Leasingverträge behandelt. Und Russland? Längst hat sich Moskau vom Regelwerk verabschiedet, das seit dem Zweiten Weltkrieg zumindest den Anschein von Ordnung wahren sollte. Wladimir Putin, der sich auf dem Scherbenhaufen des Multilateralismus eingerichtet hat, zeigt, wie gefährlich es wird, wenn Staaten frei nach John Rawls nur noch im Modus Vivendi handeln – also Regeln akzeptieren, solange sie den eigenen Interessen nutzen.

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Porträt – Der Löwe von Fulda

Zum Todestag von Erzbischof Johannes Dyba: ein Rückblick auf Leben, Wirken und die Frage nach dem bleibenden Maßstab für kirchliche Führung

Quelle
Erzbischof Johannes Dyba

23.07.2025

Regina Einig

Bischöfe mit missionarischem Feuer sind nördlich der Alpen rar geworden. Erzbischof Johannes Dyba (1929–2000), dessen Todestag sich am 23. Juli zum 25. Mal jährte, gehörte zweifelsfrei dazu. Der gebürtige Berliner schlug nach erfolgreichem Jurastudium den Weg zum Priestertum ein und wurde 1959 vom Kölner Kardinal Joseph Frings geweiht.

Die Priesterzahlen erlaubten es deutschen Bischöfen in den 60er Jahren, einige ihrer besten Leute für Rom freizustellen. So kam der hochqualifizierte junge Priester, der Studienaufenthalte in den USA – damals eine Seltenheit – absolviert hatte und Doktor beider Rechte war, in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. In Rom, Den Haag, Kinshasa, Kairo und Monrovia lernte Dyba die Weltkirche kennen und bewies Opferbereitschaft für das Heil der Seelen: In Liberia setzte er sich besonders für Leprakranke ein. Einen terroristischen Anschlag überlebte er schwer verletzt.

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Erzbistum Köln wird Handreichung zu Segensfeiern nicht anwenden

Nach dem Synodalen Weg – Segensfeiern für homosexuelle Paare? Dafür gibt es mittlerweile eine Handreichung von ZdK und DBK. Das Erzbistum Köln hält nichts davon – anders als etwa das Bistum Limburg

Quelle
Heilige und Selige – Erzbistum Köln
So ordnet Kardinal Woelki die Wahl von Papst Leo XIV. ein – DOMRADIO.DE
Simon Petrus – Jünger und Apostel | Frag Machiavelli
Hl. Petrus
Erzbistum Köln (90)

22.07.2025

Meldung

Die Bistümer Limburg, Rottenburg-Stuttgart und Osnabrück haben sie bereits offiziell empfohlen, das Erzbistum Köln wird aber nicht nachziehen: Die Handreichung “Segnungen für Paare, die sich lieben” wird nicht zur Anwendung gebracht. Dies geht aus einer Mitteilung der Katholischen Kirchengemeinde St. Lambertus in Mettmann hervor. Die dortige “AG Regenbogenkirche für alle” hatte sich an Woelki gewandt, um zu erreichen, dass die Handreichung auch im Erzbistum Köln “1:1” umgesetzt werde.

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Die letzte Patrone der Woelki-Gegner

Was an der kirchenrechtlichen Anzeige gegen den Kölner Kardinal dran ist.

Quelle
Altes Testament und Archäologie: 1. Die Zerstörung Sodoms | FSSPX Aktuell

21.07.2025

Regina Einig

Wer vermutete, die Gegner von Kardinal Rainer Maria Woelki würden nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens der Kölner Staatsanwaltschaft im Mai die Waffen strecken, wurde schon Ende Mai von Wolfgang Rothe, Mitglied im DBK-Betroffenenbeirat eines Besseren belehrt: Der im Erzbistum München wirkende Priester und Initiator des “Segnungsgottesdienstes für Liebende” am Fuße des Kölner Domes im September 2023 forderte den frisch ins Amt gewählten Papst Leo XIV. auf, den Kardinal abzusetzen – vergeblich.

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Ein Hauch von Frieden und Menschlichkeit

Krieg im Gaza-Streifen – Kardinal Pierbattista Pizzaballa berichtet von seinem Besuch der Pfarrei der Heiligen Familie, die vor einer Woche unter Beschuss geriet. Der steinige Weg des Pfarrers Gabriel Romanelli

Quelle

22.07.2025

Guido Horst

Es war ein erschütterndes Bild, das Kardinal Pierbattista Pizzaballa am Dienstag in Jerusalem von der Lage der Christen und aller Menschen gezeichnet hat, die in der katholischen Pfarrei zur Heiligen Familie in Gaza Zuflucht und Heimat gefunden haben. Der lateinische Patriarch hatte das Kriegsgebiet zusammen mit seinem Amtsbruder, dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Theophilos III., aufgesucht, mit den Gläubigen und Pfarrer Gabriel Romanelli am Sonntag eine Messe in der Pfarrkirche gefeiert und berichtete nach seiner Rückkehr vor Journalisten von der Lage der Christen, die am Donnerstag vergangener Woche unter Beschuss der israelischen Armee geraten waren.

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Wüstenmütter: Geistliche Hebammen voller Kraft und Weisheit

Orthodoxe Spiritualität – Sie gelten als die ersten Nonnen und Einsiedlerinnen der Christenheit – und haben unserer modernen Welt viel zu bieten: Die Wüstenmütter des frühen Christentums

Quelle
Maria von Ägypten – Ökumenisches Heiligenlexikon
Das Heilige und das Lachen | Die Tagespost
Anna Maria Brunner-Probst: Damit nicht ein Tropfen Kostbaren Blutes vergeblich vergossen wird: Swiss Cath News
Marie Anna Brunner.pdf

20.07.2025

Barbara Wenz

Ihre Namen klingen fremd in unseren Ohren und die lateinische Kirche des Westens scheint sie vergessen zu haben: Syrrha, Synklektika, Melania, Maria Aigyptia und einige andere mehr. Sie lebten an der Schwelle des 4. Jahrhunderts unter extremen Bedingungen in der nordafrikanischen Wüste und widmeten sich fast übermenschlicher Askese in strengem Stillschweigen, vereint mit unablässigem Gebet am Tage und in zahllosen Nachtwachen.

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