Ansprache von Papst Benedikt XVI. zur Familie
Beim Weihnachtsempfang für das Kardinalskollegium, die Mitglieder der Römischen Kurie und der Päpstlichen Familie
Quelle
Kardinal Cordes zu DBK-Flyer
Sala Clementina, Freitag, 21. Dezember 2012
Mit grosser Freude begegne ich Ihnen heute, liebe Mitglieder des Kardinalskollegiums sowie Vertreter der Römischen Kurie und des Governatoratos zu diesem traditionellen Moment vor dem Weihnachtsfest.
Herzlich begrüsse ich jeden einzelnen, angefangen bei Kardinal Angelo Sodano, dem ich für seine schönen Worte und die herzlichen Glückwünsche danke, die er auch in Ihrem Namen an mich gerichtet hat. Der Kardinaldekan hat uns an einen Satz erinnert, der in der lateinischen Liturgie in diesen Tagen häufig wiederkehrt: Prope est iam Dominus, venite, adoremus! Der Herr ist nahe, kommt, wir beten ihn an!
Wunderbar persönliches Weihnachtsgeschenk UPDATE
Papst Benedikt XVI. hat seinen früheren Kammerdiener Paolo Gabriele begnadigt
Dies gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi an diesem Samstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Gabriele war im Oktober diesen Jahres von einem vatikanischen Gericht zu eineinhalb Jahren Haft und zur Übernahme der Prozesskosten verurteilt worden, weil er vertrauliche Dokumente des Papstes entwendet, kopiert und weitergegeben hatte.
Der Papst hatte Gabriele an diesem Samstag persönlich in den Gebäuden der Vatikan-Gendarmerie aufgesucht, um die Begnadigung auszusprechen. Etwa fünfzehn Minuten hätten sich die beiden unterhalten. Dabei habe es sich um eine persönliche Geste des Papstes jemandem gegenüber gehandelt, mit dem er jahrelang familiär zusammengelebt hatte, so Lombardi. Darauf sei Gabriele freigelassen worden und nach Hause zu seiner Familie zurück gekehrt. Lombardi betonte aber, dass Gabriele nicht weiter als Angestellter innerhalb des Vatikans arbeiten werde, auch werde er deswegen nicht weiter innerhalb des Vatikan wohnen.
Ostkirchen-Weihnachten
Ostkirchen-Weihnachten: Russen und Ukrainer beten um Frieden
Patriarch Kyrill: Ukrainer und Russen gehören durch „jahrhundertelange spirituelle Bande“ zusammen – Grosserzbischof Schewtschuk: „Nur Diplomatie kann Ausweg aus der Krise sein, denn wir leiden daran, dass ein externer Aggressor unseres die Einheit unseres Landes angreift.
Moskau-Vatikanstadt, kath.net/KAP, 08. Januar 2015
Vor dem Hintergrund eines auch von den örtlichen Kirchenvertretern sehr kontrovers bewerten Krieges haben die orthodoxen Landeskirchen Russlands und der Ukraine sowie die Ukrainische Griechisch-katholische Kirche am Dienstagabend das ostkirchliche Weihnachten gefeiert.
Epiphanie – Hochfest Erscheinung des Herrn – Dreikönig
Dienstag, 06. Januar 2015
Am Fest der Erscheinung des Herrn, einem schon um das Jahr 300 im Osten bezeugten Herrenfest, feiert die Kirche das Sichtbarwerden des Mensch gewordenen Gottes.
Der Geburtstag Christi, Weihnachten, ist kein Fest der Superlative, sondern eher des verinnerlichten Überschwangs:
„Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron.“ (Introitus zum 2. Sonntag nach Weihnachten)
Selma Lagerlöf – erste Literaturnobelpreisträgerin
Sollten Sie 1980 noch ein Kind gewesen sein, so erinnern Sie sich vielleicht an die Zeichentrickserie um Nils Holgersson, der auf einer Gans namens Martin über ein märchenhaftes Schweden fliegt
Das Buch zu dieser Serie schrieb Selma Lagerlöf, die 1908 als erste Frau den Literaturnobelpreis erhielt. Sie wurde auch als erste Frau in die Schwedische Akademie aufgenommen.
Schon ihr Debut, der zur Weltliteratur zählende „Gösta Berling“ spielt in der schwedischen Sagenwelt. Allerdings hat dieser Stil, in Verkennung der unbestrittenen literarischen Kunstfertigkeit der Autorin, ihr zunächst den Ruf einer „Märchentante“ eingebracht. Vielleicht trug zu diesem Vorurteil auch bei, dass Selma Lagerlöf ursprünglich Volkschullehrerin war. Sie verfasste religiöse, fantasievolle und heimatverbundene Werke sowie Kinderbücher. Ihr bekanntestes Buch, die eingangs erwähnte „wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson“, entstand 1906, zwei Jahre vor der Verleihung des Nobelpreises an die Autorin.
Bischof Stefan Oster, Predigt zur Heiligen Nacht
Die Begegnung mit dem Kind in der Krippe hat mein Leben verändert
Bischof Stefan Oster in der Predigt zur Heiligen Nacht: Seit mich der Sinn von Weihnachten getroffen hat, fühle ich mich beschenkt von einem Vertrauen, das sich nicht mehr auf Dinge dieser Welt gründet.
Passau, 27. Dezember 2014, BischofOsterFacebook
Kath.net dokumentiert die Weihnachtspredigt von Bischof Stefan Oster im WORTLAUT:
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,
vor ein paar Tagen habe ich eine wiederkehrende Rubrik in einer grossen Tageszeitung gelesen, die heisst „das erste Mal“. Zu Wort kommen darin Menschen, die irgendetwas für sie Bedeutsames zum ersten Mal tun sollen oder dürfen. Und diesmal, eben kurz vor Weihnachten, wurden katholische und evangelische Geistliche interviewt, die vor ihrer allerersten Weihnachtspredigt standen.
Ein Bettler in der Vatikan-Krippe
Viele Obdachlose in Rom leben auf den Strassen rund um den Petersplatz – RV
In diesen Weihnachtstagen spazieren viele Römer und Pilger durch Rom und sehen sich in den Kirchen die Weihnachtskrippen an. Bei dem Spaziergang kommen sie an vielen Bettlern und „Barboni“, also Obdachlosen, vorbei – und bis in die Krippenlandschaften hinein kann sie dieses Bild verfolgen. Denn zumindest die Krippe der Vatikan-Pfarrkirche Sant’Anna hat einen solchen „Barbone“ aufgenommen und in die Landschaft des antiken Palästina integriert. Pfarrer Bruno Silvestrini erklärt:
„Wir wollten in unserer Krippe dieses Jahr einen speziellen Schwerpunkt auf das legen, was der Heilige Vater von jedem von uns erwartet, nämlich dass wir uns um Menschen in Schwierigkeiten kümmern, um die Armen. Nicht nur um die, denen es an Geld fehlt, sondern auch um die, die menschlich, spirituell verarmt sind und es nicht schaffen, eine Wahrheit zu finden, die ihrem Leben Sinn gibt.“









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