Weihnachten-Geburt Christi

Vatikan führt Femen-Aktivistin dem Richter vor

Vatikanische Gendarmerie hat Jana Aleksandrovna Azhdanova in Haft genommen

Quelle
Freilassung, aber Hausverbot: Urteil gegen Femen-Aktivistin  UPDATE

Ukrainische Frau hatte am ersten Weihnachtstag die Figur des Jesuskindes aus der Krippe am Petersplatz gerissen und Beleidigungen gegen die Kirche gerufen.

Vatikanstadt, kath.net/KAP), 27. Dezember 2014

Die ukrainische Femen-Aktivistin, die am Donnerstag zum Weihnachtssegen des Papstes barbusig an der Krippe des Petersplatzes demonstriert hatte, wird dem vatikanischen Richter vorgeführt. Die vatikanische Gendarmerie habe Jana Aleksandrovna Azhdanova in Haft genommen, bestätigte Vatikansprecher Federico Lombardi am Freitagnachmittag. Ihr würden Verunglimpfung der Religion, obszöne Handlungen und Diebstahl vorgeworfen. Es ist das erste Mal, dass der Vatikan nach einem Femen-Protest auf diese Weise rechtlich gegen eine Aktivistin vorgeht.

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Wir entdecken die Liebe Gottes

Christus ist geboren! Lobet und preiset Ihn!

Anbetung der Hirten Die Tagespost,  23. Dezember 2014

Trotz aller Gefahren, trotz Zerstörung und Extremismus stimmen wir mit Glaube, Hoffnung und Liebe in den Lobpreis der Engel ein.

Von Erzbischof Issam John Darwish

Christus ist geboren! Lobet und preiset Ihn! Dieses Jahr bereitet sich mein Land im Nahen Osten darauf vor, den König des Friedens zu empfangen, das Kind in der Krippe. Mein Land ist vielen Prüfungen und Schwierigkeiten ausgesetzt, die die Menschen die Hoffnung darauf verlieren lassen, ein Leben in Würde, in Ruhe und in Fülle führen zu können. Inmitten der Dunkelheit dieser Ereignisse beginnen die Menschen nach einem Hoffnungsschimmer zu suchen.

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Christ sein heisst lieben wollen

Um die Gastfreundschaft war es noch nie sonderlich gut bestellt

Die Tagespost, 23. Dezember 2014

Von Stefan Rehder

Um die Gastfreundschaft war es noch nie sonderlich gut bestellt. „Weil in der Herberge kein Platz für sie war“ (Lk 2,6) wurde selbst Gottes Sohn in einer Notunterkunft geboren. Auch in diesen Tagen – rund 2 000 Jahre nach Christi Geburt, die wir heute Nacht feiern und nach der wir sogar die Zeit berechnen – ist es um die Willkommenskultur nicht völlig anders bestellt. Immer noch werden Menschen in Notunterkünften geboren, müssen sie aus dem Land, in das sie geboren wurden, in ein fremdes fliehen. Sei es, weil sie – wie weiland die heilige Familie – politisch verfolgt werden, sei es, weil sie keinen Weg finden, ihren Lebensunterhalt in dem Land zu verdienen, in dem sie aufwuchsen und in dem sie sich – besser als irgendwo sonst – auskennen.

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Bischof Oster zu Weihnachten

Die Begegnung mit dem Kind in der Krippe hat mein Leben verändert

Hirten auf dem FeldeQuelle

Bischof Stefan Oster in der Predigt zur Heiligen Nacht: Seit mich der Sinn von Weihnachten getroffen hat, fühle ich mich beschenkt von einem Vertrauen, das sich nicht mehr auf Dinge dieser Welt gründet.

Passau, 27. Dezember 2014, BischofOsterFacebook

Kath.net dokumentiert die Weihnachtspredigt von Bischof Stefan Oster im WORTLAUT:

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

vor ein paar Tagen habe ich eine wiederkehrende Rubrik in einer grossen Tageszeitung gelesen, die heisst „das erste Mal“. Zu Wort kommen darin Menschen, die irgendetwas für sie Bedeutsames zum ersten Mal tun sollen oder dürfen. Und diesmal, eben kurz vor Weihnachten, wurden katholische und evangelische Geistliche interviewt, die vor ihrer allerersten Weihnachtspredigt standen.

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Gott kommt in die menschliche Armut

Bischof Algermissen: Gott kommt in die menschliche Armut

Quelle

„In jeder Phase des menschlichen Daseins, vom Embryo bis hin zum Sterbenden, spiegelt sich nun Gottes Antlitz.“

Fulda, kath.net/KNA, 26. Dezember 2014

In seiner Weihnachtspredigt im Fuldaer Dom hat der katholische Bischof Heinz Josef Algermissen hervorgehoben, dass Gott in seiner Menschwerdung die „Würde des menschlichen Lebens unter allen Umständen“ begründe. Gott komme in die menschliche Armut; er kenne Einsamkeit, Angst, Schmerzen und den Tod: „In jeder Phase des menschlichen Daseins, vom Embryo bis hin zum Sterbenden, spiegelt sich nun Gottes Antlitz.“

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Die Tränen der Welt zusammen mit dem Jesuskind

Urbi et Orbi: Franziskus gedenkt der Lage in den Hauptkrisengebieten der Welt

Quelle
KathTube: Weihnachten 2014 – Urbi et Orbi mit Papst Franziskus

Das Gemetzel der Kinder durch die neuen Herodes.

Die Botschaft im Wortlaut

Rom, kath.net, 25. Dezember 2014

Zum Weihnachtsfest spendete Papst Franziskus „Urbi et Orbi“ – „der Stadt und dem Erdkreis“ – den traditionellen Weihnachtssegen.

„Das Jesuskind. Ich denke an all die Kinder, die heute getötet und misshandelt werden: an jene, die getötet werden, bevor sie das Licht der Welt erblicken, denen die grossherzige Liebe ihrer Eltern vorenthalten wird und die im Egoismus einer Kultur begraben werden, die das Leben nicht liebt; an die Kinder, die aufgrund von Kriegen und Verfolgungen vertrieben werden, missbraucht und ausgebeutet unter unseren Augen und unserem begünstigenden Schweigen; und an die Kinder, die unter den Bombardierungen massakriert werden, auch dort, wo der Sohn Gottes geboren wurde.

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Christmette

Christmette: Gott ist in unser Kleinsein verliebt

Quelle
KathTube: Predigt  Papst Franziskus Christmette 2014
Tausende feiern Christmetten in Bethlehem und Rom
Vatikan

Und er wurde Mensch: Wolfgang Amadeus Mozart steuerte die Musik zur Feier des wichtigsten Momentes der Christmette bei, während des Credo erklang sein „et incarnatus est“ („Und ist Mensch Geworden“) aus der c-Moll Messe. Etwa 10.000 Menschen waren gekommen, um die Christmette mit Papst Franziskus zu feiern. In seiner Predigt sprach der Papst von Freude und Glück, vom Licht, dass die Dunkelheit auflöse.

„Auch wir sind in dieser Heiligen Nacht durch die Finsternis, welche die Erde umhüllt, zum Haus Gottes gekommen, aber wir waren geleitet von der Flamme des Glaubens, die unsere Schritte erleuchtet, und beseelt von der Hoffnung, das „helle Licht“ zu finden. Wenn wir unser Herz öffnen, haben auch wir die Möglichkeit, das Wunder jenes Kindes zu betrachten, das wie die Sonne aufstrahlt aus der Höhe und den Horizont erhellt.“

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