Ukraine

“Bete jeden Tag zu St. Johannes Paul”

“Bete jeden Tag zu St. Johannes Paul”: Ukrainische Flüchtlinge in Residenz des Papstes

Quelle
Marek Jędraszewski

Von Solène Tadié

Krakau – Donnerstag, 24. März 2022

In dem Monat, der seit der russischen Invasion in der Ukraine vergangen ist, haben mehr als zwei Millionen Menschen die Grenze zu Polen überquert und Zuflucht gesucht.

In der polnischen Stadt Krakau hat der dortige Erzbischof Marek Jędraszewski seine Unterstützung für die geschundene ukrainische Bevölkerung bekundet, indem er zunächst die Neuankömmlinge am Hauptbahnhof begrüßte und dann die Flüchtlinge persönlich in seiner Residenz willkommen hieß.

Jędraszewski wohnt im Bischofspalast, im Zentrum der Stadt, die als Polens Kulturhauptstadt gilt. Dort lebte auch der spätere Papst Johannes Paul II. in den 1960er und 70er Jahren, bevor er zum Papst gewählt wurde.

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Afrikanische Friedensinitiative für die Ukraine

Laut “Jornal de Angola” besucht eine Mission von sieben afrikanischen Staatsoberhäuptern, die sich um Friedensverhandlungen in der Ukraine bemühen, diese Woche Kyiv und Moskau. Sie wollen den politischen Verantwortlichen der beiden Länder einen Plan vorlegen, wie am Montag bekannt gegeben wurde

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African Union – humanrights.ch
Scholz will Afrikanische Union in G20 aufnehmen – weltkirche.de (katholisch.de)
6. EU-Afrika-Gipfel in Brüssel (rlp.de)
Caritas Ukraine: Staudamm-Explosion ist eine Zeitbombe

Die Friedensmission des Präsidiums der Afrikanischen Union wird am Freitag, den 16. Juni, in Kyiv vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und am Samstag, den 17. Juni, in Sankt Petersburg vom Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, empfangen.

Die Reise der afrikanischen Staatsoberhäupter wurde von der Brazzaville-Stiftung angekündigt, einer 2014 in London gegründeten Nichtregierungsorganisation, die nach eigenen Angaben “wichtige diplomatische Treffen zur Vorbereitung der afrikanischen Friedensmission ‘Pathway to Peace’ im Ukraine-Russland-Konflikt” ermöglicht hat, wie es auf der Website der Organisation heißt. An der Spitze der Friedensbemühungen stehen die Staatschefs von Südafrika, Cyril Ramaphosa, der Union der Komoren, Azali Assoumani, der seit Februar auch den Vorsitz der Afrikanischen Union (AU) innehat, der Republik Kongo, Denis Sassou Nguesso, von Uganda, Yoweri Museveni, von Senegal, Macky Sall, von Sambia, Hakainde Hichilema, und von Ägypten, Abdel Fattah al-Sisi.

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Papst und Nobelpreisträger werben für Frieden und Versöhnung

Papst Franziskus und mehr als 30 Friedensnobelpreisträger haben am Samstagabend anlässlich des ersten Fests der Geschwisterlichkeit auf dem Petersplatz eindringlich zu Frieden und Versöhnung aufgerufen. Da der Papst nach einer Bauch-OP im Krankenhaus ist, verlas Kardinal Mauro Gambetti, Erzpriester des Petersdoms, die Rede des Kirchenoberhaupts

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Friedensappell der Nobelpreisträger: Laureaten aus aller Welt unterzeichnen Deklaration – GDNÄ – Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte (gdnae.de)

Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

“Auch wenn ich euch nicht persönlich begrüßen kann, möchte ich euch willkommen heißen und euch von ganzem Herzen für euer Kommen danken. Ich freue mich, mit euch den Wunsch nach Brüderlichkeit und Frieden für das Leben in der Welt zu bekunden”, erinnerte Franziskus selbst zu Beginn der Rede daran, dass er persönlich nicht auf dem Petersplatz sein konnte. Dort waren bei dem großen internationalen Geschwisterlichkeits-Treffen unter dem Motto #NotAlone (nicht allein) auch noch einige Plätze frei – wohl weil Franziskus persönlich aus Gesundheitsgründen verhindert war. Die Papst-Rede hatte es dennoch in sich:

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Ukraine: Unten die Flut, oben die Raketen

Die verheerende Flut nach dem Bruch eines Staudamms im Süden der Ukraine wird, was die humanitäre Katastrophe betrifft, schon mit dem Atomunglück von Tschernobyl verglichen. Unser Interview zur Lage im Krisengebiet

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Ukraine: Flutkatastrophe mitten im Krieg – Vatican News
Papst Franziskus ruft zu Gedenkminute für den Frieden – Vatican News

“Die Russen legen es darauf an, das ukrainische Volk zu vernichten.” Das sagt Pater Peter Rosochacki gegenüber Radio Vatikan. Er leitet die Caritas Spes in Odessa, die in den am stärksten betroffenen Gebieten Hilfe leistet. Und er hat keinen Zweifel daran, dass die furchtbare Überschwemmung von Russland ausgelöst wurde.

Beata Zajączkowska und Stefan v. Kempis – Vatikan

“Es ist kaum zu glauben, dass sie absichtlich einen Damm gesprengt haben, um solche katastrophalen Überschwemmungen zu verursachen. Aber der wahre Horror ist, dass sie Freiwilligen-Teams beschießen, während diese die Betroffenen evakuieren.” Der aus Polen stammende Priester betont, dass die Ukraine mit einer schweren Naturkatastrophe konfrontiert ist und unbedingt Unterstützung benötigt.

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Litanei zum Hl. Erzengel Michael vom Mont-Saint-Michel *UPDATE

1300 Jahre Geschichte – der “Mont Saint-Michel”: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)

Hl. Erzengel Michael (40)
*1000 Jahre Mont-Saint-Michel: Macron würdigt Wahrzeichen (catholicnewsagency.com)

Päpstlicher Gesandter trifft ukrainischen Präsidenten

Päpstlicher Gesandter trifft ukrainischen Präsidenten am Ende eines “intensiven” Besuchs *UPDATE

Quelle
*Russland: “Türen sind nicht geschlossen” – Vatican News

Von Kevin J. Jones

Kiew – Mittwoch, 7. Juni 2023

Der Gesandte von Papst Franziskus in der Ukraine, Kardinal Matteo Zuppi, hat am Dienstag einen “kurzen, aber intensiven” zweitägigen Besuch in Kiew beendet, zu dem auch ein Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj gehörte.

“Die Ergebnisse dieser Gespräche, wie die mit religiösen Vertretern, sowie die unmittelbare Erfahrung des grausamen Leidens des ukrainischen Volkes als Folge des andauernden Krieges, werden dem Heiligen Vater zur Kenntnis gebracht werden”, so das Presseamt des Heiligen Stuhls in einer Mitteilung vom Dienstag.

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Ukraine/Ö: Entsetzen nach Staudamm-Sprengung

Mit Entsetzen hat der Kiewer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk auf die Beschädigung des Wasserkraftwerks Kachowka in der Nacht auf Dienstag reagiert. Der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz sprach von schweren Folgen für die gesamte Region

Quelle
Ökologische Katastrophe und Sünde gegen Gott | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk
*update – Kiewer Großerzbischof: Ganze Welt muss Staudamm-Sprengung durch Russland verurteilen
Bischof von Odessa: Russen sind die Verursacher der Kraftwerks-Zerstörung!

Der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro bei Cherson liegt im russisch besetzten südlichen Teil der Ukraine und nahe der Front. Er wurde in der Nacht zum Dienstag schwer beschädigt. Laut Angaben der Kriegsparteien, die sich gegenseitig für die Schäden verantwortlich machen, ist der Damm eingebrochen und das angrenzende Wasserkraftwerk wurde zerstört. Hunderte Häuser sind bereits überflutet worden.

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