Papst Leo XIV. will Zölibat „bewahren“
In gleich zwei Ansprachen äußert sich der Papst dezidiert zustimmend zum priesterlichen Zölibat. Auch zur synodalen Leitung sprach Leo XIV. zu den Bischöfen
Quelle
Papst Leo: Zölibat ist „anzuerkennen, zu schützen und zu pflegen“
25.06.2025
Meldung
Papst Leo XIV. hat sich in zwei Ansprachen zum Zölibat geäußert. So bezeichnete der Papst vor Seminaristen der Diözese Triveneto den Zölibat am Morgen des heutigen Mittwochs zunächst als „Charisma, das es anzuerkennen, zu bewahren und zu unterrichten gelte“. Anlässlich des Heilig-Jahr-Jubiläums der Bischöfe sprach Leo dann mittags in einer längeren Meditation von unverzichtbaren Tugenden für Bischöfe: „pastorale Klugheit, Armut, vollkommene Enthaltsamkeit im Zölibat und die menschlichen Tugenden“.
Erzbischof em. Duka von Prag
Der emeritierte Erzbischof von Prag spricht von der Evangelisierung und der Wiedergeburt der Katechese, verschweigt aber nicht die heißen Themen, die Leo XIV. erwarten, vom chinesischen Dossier über die deutschen Synodenabdriften bis hin zu den Regenbogenideologien, in denen er eine Fortsetzung des Kommunismus sieht

Quelle/Übersetzung
Schlagabtausch unter Kardinälen über das China-Abkommen des Vatikans
Fernando Filoni – Wikipedia
Erzbischof Duka
24. Mai 2025
Duka: Die Bekämpfung der Geschlechtergleichstellung, eine Priorität für den neuen Papst
Kardinal Dominik Jaroslav Duka ist ein Dominikaner, der es liebt, klar und ohne zu viel Schnickschnack zu sprechen. Er ist seit 2022 emeritierter Erzbischof von Prag und nahm nicht am letzten Konklave teil, sondern kam zum ersten Treffen Leos XIV. mit dem Heiligen Kollegium nach Rom. Duka scheute sich nicht vor den Fragen des Neuen Tageskompasses zu den heißesten Dossiers des neuen Pontifikats.
Vier Bischöfe bekräftigen
Vier Bischöfe bekräftigen: Werden bei künftigem Synodalgremium nicht mitmachen – Sie seien de iure weder Mitglieder noch Träger des synodalen Ausschusses, schreiben die Bischöfe Hanke, Voderholzer, Oster und Woelki in einem Brief an den synodalen Ausschuss

Quelle
Synodaler Ausschuss baut auf neuen Papst | Die Tagespost
Präsidium wirft vier Bischöfen Verweigerung vor | Die Tagespost
22.05.2025
Meldung
„Vier Bischöfe bekräftigen: Werden bei künftigem Synodalgremium nicht mitmachen“
Die deutschen Bischöfe werden sich nicht geschlossen an einem künftigen synodalen Gremium auf Bundesbene beteiligen: In einem Brief an das Präsidium des synodalen Ausschusses vom 19. Mai, der dieser Zeitung vorliegt, widersprechen die vier (Erz-)Bischöfe Gregor Maria Hanke (Eichstätt), Rudolf Voderholzer (Regensburg), Stefan Oster (Passau) und Kardinal Rainer Maria Woelki (Köln) einem entsprechenden Beschluss des synodalen Ausschusses vom 10. Mai. „Hier beschließt ein Gremium, welches keinerlei kirchenrechtliche Kompetenz für sich in Anspruch nehmen kann, dass alle Diözesanbischöfe Deutschlands, also auch wir, in einem künftigen Gremium Mitglieder sein sollen“, so die Bischöfe. Dies nähmen sie „mit Verwunderung zur Kenntnis“ und bitten darum, „künftig deutlich zu machen, dass dem ’synodalen Ausschuss‘ lediglich 23 Diözesanbischöfe angehören“. Dem synodalen Ausschuss liege ein Beschluss der Synodalversammlung des Synodalen Wegs zugrunde, „der von sich aus keine Rechtsverbindlichkeit hat“.
Interview: Kardinal Koch würdigt Franziskus
Der frühere Ökumene-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Kurt Koch, würdigt Franziskus „als sehr spontanen, feinfühligen, aufmerksamen Papst“. Der Verstorbene habe sich für die Einheit der Christen engagiert
Quelle
Kardinal Kasper: „Franziskus hinterlässt ein großes Erbe“ – Vatican News
Nizäa
Analyse: Ein Papst, der mit Konventionen brach und die Kirche umgestaltete
Das sagte der Schweizer Kurienkardinal am Dienstagabend in einem Interview mit Radio Vatikan. Zum Erbe des argentinischen Pontifikats gehört aus Kochs Sicht vor allem die Wiederentdeckung der Synodalität in der Kirche.
Der Kardinal bedauert, dass es im Mai nun nicht mehr zu einer Reise von Franziskus in die Türkei kommen wird, um dort an den 1.700. Jahrestag des Konzils von Nizäa zu erinnern. Das sei „ein ganz wichtiges Anliegen von Papst Franziskus“ gewesen. „Ich hoffe, dass wir bis zu dem angedachten Datum einen neuen Papst haben… und wenn er das machen könnte, wäre das ein sehr schönes Zeichen. Nizäa eint uns alle Christen“, so Koch.
„Das Gift, das die Kirche lähmt“ – In Kath. Wochenzeitung
Kardinal Müller: Kirchenkrise ist „von Menschen gemacht“, und Verweltlichung keine Lösung *UPDATE
Quelle
Katholische Wochenzeitung
Lateinamerika wird protestantisch – und wir Katholiken unterhalten uns über veraltete marxistische Rezepte aus den Siebzigerjahren
Die Tagespost
Do. Klarer Kurs, katholischer Journalismus
*Kardinal Müller (128)
Kardinal Müller zu Schisma-Möglichkeit: „Ich fürchte: Ja! und hoffe: Nein!“
Kardinal Ruini: „Ich bete, dass es in Deutschland kein Schisma gibt“
„Das Gift, das die Kirche lähmt“
Von Gerhard Card. Müller
Wenn wir uns am ersten Tag des Neuen Jahres begegnen, wünschen wir uns wechselseitig ein Glückliches Neues Jahr. Als Christen sehen wir das in dem tieferen Zusammenhang, dass wir alle Gottes geliebte Söhne und Töchter sind.
Das ZdK ist selbst sein größter Feind
Annegret Kramp-Karrenbauer kritisiert nach ihrem Austritt den apodiktischen Ton des Gremiums. In der Sache nicht überraschend, in der Person durchaus
21.02.2025
Niemand hat Annegret Kramp-Karrenbauer, die kürzlich aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken austrat, bis dato widersprochen: Der Vorwurf der CDU-Politikerin lautet: Das Gremium halte die eigene Position für die einzig richtige, rede in apodiktischem und verurteilendem Ton mit erhobenem Zeigefinger auf andere herab. Und mit keinem Wort hat sie ein Männerproblem beschrieben und die Frauen vom Vorwurf der Selbstgerechtigkeit ausgenommen.

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