Papst: Liturgie muss aus der Randständigkeit herauskommen
Papst Franziskus hat von der Kirche in Italien mehr Bemühungen und Kreativität zur Wiederbelebung der Sonntagsmessen gefordert. Dabei bezog er sich auch auf die Pandemie-Massnahmen
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Papst ruft Italiens Kirche zu mehr Anstrengungen bei Liturgie auf
„Zuhören, prüfen, vorschlagen“: Wie die Kirche in Italien ihren „Synodalen Weg“ gehen will
Die Einschränkungen bei Gottesdiensten in den vergangenen eineinhalb Jahren hätten die schon vorher bestehende Negativtendenz bei Gottesdienstbesuchen verstärkt, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Botschaft an einen Liturgiekongress in Cremona. Das Schreiben trägt die Unterschrift von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Aus Randständigkeit herauskommen
Franziskus hoffe, dass die „Nationale Liturgische Woche“ mit neuen Impulsen und eigenen liturgischen Feiern „einige Linien liturgischer Seelsorge aufzeigen und vorschlagen kann“. Diese sollten auch den Pfarreien angeboten werden, „damit der Sonntag, die eucharistische Versammlung, liturgische Ämter und der Ritus aus der Randständigkeit herauskommen, in die sie unaufhaltsam zu fallen scheinen“.
Unterwegs ins deutschkatholische Abseits
‚Zeitgeistliche Neuerfindung von der katholischen Sexualmoral‘

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Trier
„Der Wolf kommt und sie laufen davon“
Theologie des Leibes
Humanae vitae
Der Regenbogen
Gottes Bund mit Noah
Von Thorsten Paprotny, 24. Juli 2021
Ein exponentielles Wachstum an Abonnentenzahlen auf absehbare Zeit wird die „Bistumspresse Osnabrück“ – dazu gehören viele regionale Kirchenblätter, unter anderem die von mir sehr geschätzte „Kirchenzeitung für das Bistum Hildesheim“ (mein Lob gilt aber einzig dem stets lesenswerten Regionalteil für die Diözese) – nicht mehr erleben. Wer wissen möchte, warum, der lese in der neuesten Ausgabe nach, welche synodalen Fantasien über die katholische Sexualmoral widerspruchslos dargeboten werden, prominent vertreten vom Trierer Bischof Dr. Helmut Dieser und Frau Birgit Mock, der Führungsspitze des Forums „Leben in gelingenden Beziehungen“.
Bulle ‚Quo primum‘ – Einführung des Römischen Messbuches
Bulle ‚Quo primum‘ von Papst Pius V. zur Einführung des Römischen Messbuches 14. Juli 1570 – (Quelle: Übersetzt von Professor Peter Schilling, April 1971)
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Missale Romanum
Hl. Papst Pius V.
Bischof Pius, Diener der Diener Gottes zum ewigen Gedächtnis
Seit Unserer Berufung zum höchsten Apostolischen Amt richten wir gern Unseren Sinn, Unsere Kräfte und alle Unsere Überlegungen auf die Reinerhaltung des Kirchlichen Kultes und bemühen Uns, das dazu Nötige in die Wege zu leiten und mit Gottes Beistand mit allem Eifer wirksam zu machen.
Nun hatten Wir gemäss den Beschlüssen des Heiligen Konzils von Trient über die Herausgabe und die Verbesserung der Heiligen Bücher, nämlich des Katechismus, des Missales und des Breviers zu verfügen. Nachdem mit Gottes Zustimmung der Katechismus zur Belehrung des Volkes herausgegeben und das Brevier zum schuldigen Gotteslob verbessert worden war , mussten Wir Uns, damit dem Brevier das Missale gebührend entspreche (da es sich gar sehr geziemt, dass in der Kirche Gott auf einheitliche Art gelobt und die Messe auf einheitliche Art gefeiert werde), der noch verbliebenen Aufgabe zuwenden: das Missale selbst herauszugeben.
Kirchenstatistik 2020
Kirchenstatistik 2020: Abwärtstrend in Deutschland hält weiter an

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Kirche, die keiner mehr braucht
Von Rudolf Gehrig
Bonn, 14. Juli 2021 (CNA Deutsch)
Die deutsche Bischofskonferenz hat heute die Kirchenstatistik für das Jahr 2020 veröffentlicht. Die Übersicht zeigt, dass der momentane Abwärtstrend der Katholischen Kirche in Deutschland nicht gestoppt ist. Gerade bei der Sakramentenspendung hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr sogar noch verschärft.
Immerhin ist jedoch die Zahl der Kirchenaustritte leicht zurückgegangen. Im Vergleich zur Kirchenstatistik 2019, bei der die Austrittswelle mit 272.771 Austritten ein Rekordhoch erreichte, kehrten 2020 immerhin noch 221.390 Katholiken der Kirche den Rücken. Dies sind allerdings weiterhin noch mehr als im Jahr 2018, als insgesamt 216.078 Katholiken austraten.
D: Sorge über „stille Auswanderung“ von Katholiken
Der Bischof der russischen Stadt Saratow, Clemens Pickel, ist beunruhigt darüber, dass immer mehr Katholiken in Deutschland der Kirche den Rücken kehren. Das sagte er dem Verband Maria 1.0
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„Mir tut es leid, wie man versucht, Christen mit Zitaten von ‚Theologen‘ zu manipulieren“
Predigt von Papst Benedikt XVI. – Hl. Messe mit den Mitgliedern der Internationalen Theologenkommission
Auf die Frage, ob er nicht ein Schisma der deutschen Katholiken fürchte, sagte Pickel, der aus Leipzig stammt und derzeit Vorsitzender der russischen Bischofskonferenz ist: „Kirchenspaltung? Mehr Sorgen macht mir die stille Auswanderung seit Jahrzehnten, die leeren Kirchen, die nur ein Bild für eine andere Leere sind.“
Zum Synodalen Weg meinte Pickel, es sei sicher wichtig für den Vatikan, „die Sichtwinkel der Ortskirchen kennenzulernen“. Er wolle auch von Russland aus „nicht als Besserwisser“ auftreten. „Die Kirche, nicht nur in Deutschland, erlebt gerade schwere Zeiten. Das darf keinem katholischen Christen egal sein.“
„Kirche ist Jüngergemeinschaft“
Willibaldswoche 2021- Programm

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Viele Katholiken leiden am Bild, das die Kirche zurzeit in Deutschland abgebe
Bistum Eichstätt
Bischof Mixa
Hl. Willibald
Do.
„Kirche ist Jüngergemeinschaft“ : Predigt von Bischof Hanke am Willibaldssonntag
Eichstätt. (pde), 4. Juli 2021
„Die Kirche ist Jüngergemeinschaft des Herrn und damit Botin und Wegbereiterin des kommenden Gottesreiches. Brennt in der Kirche das Feuer des Gottesreiches, dann ist sie glaubwürdig“, sagte Bischof Gregor Maria Hanke im Gottesdienst zum Fest des heiligen Willibald am Sonntag, 4. Juli, in der Schutzengelkirche in Eichstätt. „Gelebte Jüngerschaft wird verhindern, dass im kirchlichen Leben eigene Interessen oder die oberflächliche Sorge um gesellschaftliche Relevanz überhand nehmen“, so Hanke weiter. Der Eichstätter Bistumspatron sei ein gutes Beispiel für authentisches Jüngersein.
Macht-Fantasien im synodalen Macht-Forum
Papst Franziskus : „Vergessen wir nie, dass die wahre Macht der Dienst ist“

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Der Priester Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde
Von Thorsten Paprotny, 6. Juli 2021
In einem Interview vertritt die Regensburger Kirchenrechtlerin Prof. Dr. Sabine Demel die Auffassung, dass die Pfarrgemeinden – in Gestalt von Pfarrgemeinderäten etwa – bei der Besetzung von Pfarrstellen mitwirken könnten. Der Bischof bestelle den Pfarrer, aber er könne sich „schon längst freiwillig an die Mitwirkung der Gemeinden binden“. Denkbar sei ein „Zustimmungsrecht des Pfarrgemeinderats“, eine Vorschlagsliste des Bischofs mit Kandidaten oder eine Art Wunschliste, in meinen Worten gesagt, seitens des Pfarrgemeinderates. Frau Professorin Demel erklärt: „Da gibt es viele Möglichkeiten, die vom Kirchenrecht her gedeckt sind, ohne die Letztentscheidung des Bischofs infrage zu stellen … Die Autorität des Pfarrers wird umso mehr anerkannt, wenn die Gemeinschaft, der er vorsteht, an der Besetzung mitwirkt.“


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