Sozialkompetenz

„Why poverty?“

Bilder der Armut in der Optik der Päpste

„Vergiss die Armen nicht“:

Als die Stimmenzahl im Konklave die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht hatte und Applaus aufkam, wandte sich der brasilianische Kardinal Claudio Hummes an seinen neben ihn sitzenden Freund Kardinal Jorge Mario Bergoglio, umarmte ihn und sprach diese Worte.

So erzählte Papst Franziskus bei seiner ersten Audienz im März 2013 vor Journalisten und Medienvertretern den Moment seiner Wahl. Die Armen liegen Papst Franziskus, der sich eine „arme Kirche für die Armen“ wünscht, besonders am Herzen.

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Franziskus in „Evangelii gaudium“

Worauf die Wirtschaftskritik von Papst Franziskus in „Evangelii gaudium“ zielt

Evangelii gaudium

Auch in der Wirtschaft muss die Person im Mittelpunkt allen Handelns stehen

Die Tagespost, 9. Dezember 2013,

Worauf die Wirtschaftskritik von Papst Franziskus in „Evangelii gaudium“ zielt. Von Pater Justinus Pech

Mit seiner Kritik am Kapitalismus ruft der Heilige Vater Vergessenes in Erinnerung: Die Wirtschaft ist zum Wohl der Menschen da, nicht der Mensch zum Wohl der Wirtschaft.

Das Schreiben „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus ist gewichtig. Dies gilt für den Umfang des Schreibens wie auch für die inhaltlichen Schwerpunktsetzungen. Papst Franziskus fordert eine klare Unterscheidung der Geister. Sein Ziel ist dabei, „die Dynamiken der missionarischen Erneuerung der Kirche“ (51) zu fördern.

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Gier kennt keine Grenzen

„Der Markt wird regelrecht ausgeschaltet“

NodollarhandshakeQuelle

Die Tagespost, 9. Dezember 2013, von Friedrich Graf von Westphalen

Kein Wort erscheint dem Sachverhalt, den es hier zu beschreiben gilt, angemessener: „Schurken“, muss man wohl viele Mitglieder der Kaste der „Banker“ nennen, die den Grossbanken windige Dienstleistungen als Händler gegen üppiges Salär versprochen haben. Nachgewiesen sind Manipulationen von Referenzzinssätzen, an denen sich Geld- und Finanzmärkte – vor allem die Derivate – bei ihrer Preisbildung orientieren. Manipuliert wurden offenbar auch die Devisenmärkte, auf denen Tag für Tag Aberbillionen gehandelt werden. Vermutet werden ferner Manipulationen des Goldpreises sowie der Rohstoffmärkte für Rohöl, Kupfer, Aluminium und Silber. Selbst der Strommarkt scheint manipuliert worden zu sein.

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„Die tiefe Unwahrheit einer Theorie“

Churer Bischof veröffentlichte ein Bischofswort

Bischof Vitus Huonder von ChurÜber „Gender – Die tiefe Unwahrheit einer Theorie“

Bischof Huonder erntet Sturm für schlicht katholische Positionen

Quelle
Über den Umbau der Natur des Menschen: Das Buch zur Information unbedingt lesen!
Weitere Beiträge zum Thema

Anmerkung Redaktion: Logisch! Die Printmedien vom Boden-  bis zum Genfersee, werden bald von einem einzigen Konzern bestimmt.

– Wie schwierig es für Schweizer Katholiken geworden ist, Positionen des katholischen Lehramtes zu vertreten, zeigt die nachfolgende Entwicklung.

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Gegen das „falsche Modell vom Menschen“

Papst Franziskus

Katholische Soziallehre

Papst Franziskus hat sich von neuem besorgt über eine heute herrschende „Wegwerfkultur“ geäussert.

Ihre Opfer seien „die schwächsten und verletzlichsten Menschen, nämlich die Ungeborenen, die Armen, die Alten und Kranken, die Behinderten“. Das sagte er am Samstag bei einer Audienz im Vatikan.

„Sie riskieren, buchstäblich weggeworfen zu werden, ausgespuckt von einer Mühle, die um jeden Preis effizient sein muss. Dieses falsche Modell vom Menschen und von der Gesellschaft setzt einen praktischen Atheismus ins Werk, der de facto das Wort Gottes leugnet, wenn es sagt: ‚Lasst uns den Menschen machen als unser Bild und Gleichnis‘. Wenn wir uns hingegen von diesem Wort Gottes ins Gebet nehmen lassen, wenn wir ihm erlauben, unsere Art zu denken und zu handeln zu beeinflussen, dann können sich die Dinge ändern. Die Kraft dieses Wortes setzt jedem Grenzen, der sich zum Hegemon aufschwingen will, indem er sich über die Rechte und die Würde eines anderen hinwegsetzt.“

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Aus diesem Orkan kann die Kirche lernen

Ulrich Hoppe, Inselpfarrer von Sylt, über die Folgen des Sturms „Xaver“ und Naturgewalten als geistliche Erfahrung

Die Tagespost, 6. Dezember 2013,  von Markus Reder

„Aus diesem Orkan kann die Kirche lernen“ 

Wie hat Sylt den schweren Orkan „Xaver“ überstanden?Aus meiner Sicht ist bisher alles – Gott sei Dank! – sehr glimpflich verlaufen. Die Sturmschäden an unseren Kirchen und Gebäuden sind, verglichen mit den noch nicht behobenen Sturmschäden des Orkans „Christian“ vom 28. Oktober, nach ersten Einschätzungen nicht so schlimm wie befürchtet. Die Sturmschäden auf der gesamten Insel, insbesondere die Frage, wieviel Strand der Orkan „Xaver“ „gefressen“ hat, kann heute noch nicht klar beantwortet werden.

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Afrikas Stimme ist verstummt

Symbol der Freiheit und der Versöhnung: Nelson Mandela

Papst würdigt Mandela

Die Tagespost, 6. Dezember 2013, von Michael Gregrory

Symbol der Freiheit und der Versöhnung: Nelson Mandela ist tot.

Wer ihm persönlich begegnen durfte, der weiss: Allein Mandelas physische Präsenz beeindruckte. Auch an Persönlichkeit und Stil war Mandela seinen afrikanischen Kollegen weit voraus. Es ist wohl keine Übertreibung, Nelson Mandela zu den grössten Geschenken zu zählen, die Afrika der Welt und vor allem sich selbst jemals gemacht hat, zu verschieden ist seine Art zu führen von der Regierungsweise derer, die die Geschicke des Kontinents heute lenken. Man muss jedenfalls lange suchen, um in Afrika Staaten zu finden, die nicht unter Misswirtschaft, Korruption und Nepotismus leiden. Mandela sendete andere Signale und setzte andere Schwerpunkte. Zuallererst: Er sprach nicht nur von Tugenden, auf denen eine Gesellschaft fussen sollte, er lebte sie als Mensch auch vor: Geduld, Mut, Fleiss, Beharrungsvermögen, um nur einige zu nennen. Das machte und macht ihn bis zum heutigen Tag zu einer Ausnahme in Afrika.

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