Sozialkompetenz

Nein zu Illegalität und Korruption

Papst in Mafia-Hochburg: Nein zu Illegalität und Korruption

Quelle

Franziskus feierte in der süditalienischen Stadt Caserta eine Messe mit 200.000 Gläubigen

Vatikanstadt-Rom, kath.net/KAP, 26. juli 2014

Papst Franziskus hat bei einem Besuch in der süditalienischen Mafia-Hochburg Caserta alle Formen von Korruption und Illegalität verurteilt. Man müsse Gott die Ehre geben und Nein sagen zu allem Bösen, zu aller Gewalt und aller Unterdrückung, sagte er am Samstagabend bei einer Messe vor rund 200.000 Gläubigen. „Wir alle kennen die Namen dieser Illegalität!“, rief er unter dem Applaus der Anwesenden.

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Schweizer Bundesbrief (deutsche Übersetzung)

Ob wohl darum die Schweiz in schwierigsten Zeiten funktioniert hat? (Redaktion) 

Schweizer Bundesbrief„In Gottes Namen. Amen.

Das öffentliche Ansehen und Wohl erfordert, dass Friedensordnungen dauernde Geltung gegeben werde. – Darum haben alle Leute der Talschaft Uri, die Gesamtheit des Tales Schwyz und die Gemeinde der Leute der unteren Talschaft von Unterwalden im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung einander Beistand, Rat und Förderung mit Leib und Gut innerhalb ihrer Täler und ausserhalb nach ihrem ganzen Vermögen zugesagt gegen alle und jeden, die ihnen oder jemand aus ihnen Gewalt oder Unrecht an Leib oder Gut antun.

– Und auf jeden Fall hat jede Gemeinde der andern Beistand auf eigene Kosten zur Abwehr und Vergeltung von böswilligem Angriff und Unrecht eidlich gelobt in Erneuerung des alten, eidlich bekräftigten Bundes, – jedoch in der Weise, dass jeder nach seinem Stand seinem Herren geziemend dienen soll. – Wir haben auch einhellig gelobt und festgesetzt, dass wir in den Tälern durchaus keinen Richter, der das Amt irgendwie um Geld oder Geldeswert erworben hat oder nicht unser Einwohner oder Landmann ist, annehmen sollen.

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Was Papst Franziskus vom Waffenhandel hält

Ukraine, Israel und Palästina, Irak, Syrien

Papstreise ins Hl. Land

Ukraine, Israel und Palästina, Irak, Syrien – das sind nur die allerbedrohlichsten der derzeit ausgefochtenen Konflikte. Hinter den Kulissen und sehr kamerascheu ist die Diplomatie des Heiligen Stuhles am Werk, um in den gemarterten Ländern zu retten, was zu retten ist.

Fest steht freilich auch, dass alles weitaus weniger bedrohliche Formen angenommen hätte, wären keine Waffen im Spiel: Waffen, die aus so friedliebenden Ländern wie Deutschland und der Schweiz gleichermassen an Staatsarmeen und ihre jeweiligen Gegner geliefert werden. Papst Franziskus hat diesen Waffenhandel mit deutlichen Worten verurteilt und Waffenhändler als „Kriminelle“ gebrandmarkt. Hier ein Auszug aus seiner Ansprache vor syrischen Flüchtlingen in Jordanien vom vergangenen 24. Mai:

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Antisemitismus verurteilen

Der Krieg zwischen Israel und der Hammas ist entsetzlich

Die Tagespost, 23. Juli 2014, Von Markus Reder

An antijüdischen Parolen auf Demonstrationen gegen die Rolle Israels im Gaza-Konflikt hat sich eine Debatte über Antisemitismus in Deutschland entzündet. Dass dieses Thema gewaltiges Empörungspotenzial besitzt, ist nur allzu verständlich. Daher ist es gut und wichtig, wenn solche Parolen in Politik, Kirche und Gesellschaft klar und mit aller Entschiedenheit verurteilt werden. Berechtigte Proteste gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen mit antisemitischen Anwürfen und Judenfeindschaft zu verbinden, ist unerträglich und völlig inakzeptabel.

Wenn wegen solch irrer Parolen aber den Eindruck entsteht, in Deutschland erhebe der Antisemitismus in ungeahnter Wucht nun wieder sein böses Haupt, wünscht man sich mehr Sachlichkeit in der Beurteilung der Situation.

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Geflohene Christen aufnehmen

Bundestagsvizepräsident Singhammer: Christen aus dem Irak haben sonst kaum sichere Zuflucht

Rembrandt Der barmherzige Samariter– Union verurteilt Vertreibung aus Mossul als „abscheuliches Verbrechen“ – Papst bestürzt – Patriarch beklagt Schweigen der „sogenannten zivilisierten Welt“.

Berlin, Die Tagespost/KNA, 23. Juli 2014

Angesichts der Christenverfolgung im Irak fordert Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) ein Flüchtlingskontingent für die Betroffenen. „Wir müssen christliche Flüchtlinge aufnehmen. Vor allem auch deshalb, weil die Betroffenen in dem zunehmend christenfeindlichen Umfeld aus überwiegend islamischen Staaten kaum eine sichere Zuflucht finden“, sagte Singhammer der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch). Die Ereignisse seien „eine der schlimmsten Nachrichten der letzten Jahre“. Singhammer rief die muslimischen Organisationen in Deutschland auf, „einmal Klartext zu reden und sich für die Christen und gegen deren Vertreibung aktiv einzusetzen“. Das solle auch Thema der nächsten Islamkonferenz sein, sagte Singhammer.

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Irak: Gnadenlose Jagd auf Christen

Die Attacken der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gegen Christen beginnen mit voller Härte

Schutzmantelmadonna 1626Am Samstag verbrannten Terroristen den Sitz des syrisch-katholischen Bischofs in Mossul im Irak. Das Gebäude ist restlos zerstört, wie der syrisch-katholische Patriarch Ignatius Joseph III. Younan gegenüber Radio Vatikan sagte. Der Patriarch selbst ist in Sicherheit, er hält sich derzeit in Rom auf; Samstagmorgen traf er Erzbischof Dominique Mamberti, den Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, also den vatikanischen „Aussenminister“. Hier der Patriarch im Originalton.

„Die letzten Nachrichten sind desaströs. Wir wiederholen, was wir immer gesagt haben: Man darf Religion und Politik nicht vermischen. Wenn es Feindseligkeiten gibt zwischen Schiiten, Sunniten und anderen, darf das absolut kein Grund sein, schuldlose Christen und andere Minderheiten in Mossul und anderswo zu attackieren.

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Vertraute Helden, fremde Helden

Sie werden gefeiert und verehrt

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Sie werden gefeiert und verehrt: Die Männer und Frauen des 20. Juli, deren Widerstandsaktion gegen Hitler und den Nationalsozialismus vor 70 Jahren unglücklich scheiterte. Doch um diesen mutigen Menschen wirklich gerecht zu werden, muss man ihre gesamte Weltanschauung kennen und respektieren.

Die Tagespost, 16. Juli 2014, Von Stefan Gerber

Es war einer der Momente, in denen sich eine welthistorische Entscheidung in Sekunden zusammendrängt: Am Mittag des 20. Juli 1944 stellte der Stabsoffizier Oberst Claus Graf Schenck von Stauffenberg, altem süddeutschen Adel entstammend, seine Aktentasche mit einem Sprengsatz unter den Kartentisch, an dem Hitler im ostpreussischen Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ die militärische Lagebesprechung abhielt.

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