Vatikan
Tagung zu Weltgemeinwohl und Wirtschaft, die tötet
Päpstlicher Rat für Gerechtigkeit und Frieden
Wirtschaftstagung im Vatikan: “Selber denken macht schlau”
Wirtschaft, die Menschen ausschliesst, tötet – mit diesem Zitat hatte Papst Franziskus im vergangenen November viel Aufsehen erregt und auch Widerspruch geerntet.
Was genau diese Einsicht und andere Einsichten des Papstes für Ökonomie und Politik bedeuten, damit beschäftigt sich im Vatikan ab diesem Freitag ein Kongress. Die Tagung steht unter dem Titel “The Global Common Good: Towards a more Inclusive Economy”, Das Weltgemeinwohl – auf dem Weg zu einer inklusiven Wirtschaft”. Das Schreiben “Evangelii Gaudium” von Papst Franziskus öffne anregende Perspektiven, diese müssten aber vertieft und in die ökonomische und politische Welt übersetzt werden. So beschreibt Erzbischof Mario Toso, Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, die Absicht dieses Kongresses.
Papst regt Match der Starfussballer für den Frieden an
Messi, Zidane, Totti, Baggio und Mourinho sollen laut Angaben am 1. September bei dem interreligiösen Sportevent in Rom teilnehmen
Rom, kath.net/KAP, 12. Juli 2014
Auf Anregung von Papst Franziskus soll in Rom am 1. September ein “interreligiöses Fussballmatch für den Frieden” stattfinden. Das römische Olympiastadion soll Austragungsort sein, schreibt der argentinische Fussballer Javier Zanetti, Vizepräsident des FC Inter Mailand, in einer Kolumne der vatikanischen Tageszeitung “L´Osservatore Romano”. Ob Franziskus persönlich im Stadion anwesend sein wird, gab Zanetti nicht an.
“Die Welt wird verschwinden, wir nicht”
Er gehört zu den wichtigsten Denkern der Gegenwart
Er gehört zu den wichtigsten Denkern der Gegenwart: Der französische Philosoph Rémi Brague (66), der für seine wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der arabischen und mittelalterlichen Philosophie sowie der Religionsphilosophie mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt wurde, etwa mit dem Orden der Ehrenlegion im Jahr 2013. Von 2002 bis 2012 war Brague, der zuvor an der Pariser Sorbonne und an den Universitäten von Pennsylvania, Boston und Lausanne lehrte, Lehrstuhlinhaber für Philosophie der Religionen Europas (Guardini-Lehrstuhl) an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ein Interview.
Von Stefan Meetschen
Die Tagespost, 07. Juli 2014
Sie haben einmal gesagt: “Christus ist nicht gekommen, um eine Zivilisation zu erbauen, sondern um die Menschen aller Zivilisationen zu retten”. Wie geschieht diese “Rettung” heute aus Ihrer Sicht? In Asien, in Amerika, in Afrika?
Widersteht der Kultur des Provisorischen!
Franziskus: Gott ist ein fürsorglicher Vater, der hilft, Schwierigkeiten und Krisen zu überwinden

Quelle
Papst an Jugend: “Lasst euch nicht mit kleinen Zielen abspeisen”
Ja zum arbeitsfreien Sonntag
Das Herz des Menschen und sein Sein streben nach Grossem und endgültiger Liebe.
Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 05. Juli 2014
Am Nachmittag seines Pastoralbesuchs in Molise begegnete Papst Franziskus Jugendlichen der Diözese Abruzzen und Molise auf dem Platz vor dem Heiligtum von Castelpetroso.
Marsch fürs Läbe 2014
Auch 2014: Auf die Strasse für das Lebensrecht aller Menschen!
One of us!
Jedes Kind, das im Mutterleib heranwächst, gehört bereits zu uns. Ab dem 22. Tag (!) der Schwangerschaft beginnt das Herz zu schlagen! Emotionen fliessen nun durch Leib und Seele des kleinen Wesens. Es ist ein Wunderwerk Gottes, das Liebe, Freude und Lebensfülle in die Welt bringen will.
Der Marsch fürs Läbe will daran erinnern, dass die Liebe und die Familie der wahre Reichtum des Lebens sind. Jedes Kind hat das Recht auf Leben! Wir geben den Ungeborenen in der Öffentlichkeit eine Stimme, die das Leben beansprucht.
Amerika allmächtig
Bekanntlich geht in der Demokratie alle Macht vom Volke aus
Die Tagespost, 04.07.2014, Von Stefan Rehder
Wer immer noch keine Angst vor den USA zu entwickeln vermag, hat noch nicht verstanden, was der frühere Mitarbeiter der National Security Agency (NSA) William Binney bei seiner Vernehmung vor dem NSA-Untersuchungsausschuss gesagt hat. Wollte man Binneys Aussage, der dem US-Auslandsgeheimdienst 30 Jahre lang – zuletzt als Technischer Direktor – diente, in einem Satz zusammenfassen, so könnte dieser lauten: Die NSA-Affäre ist keine Spionage-Affäre, sondern der Anfang vom Ende der Demokratie. Bekanntlich geht in der Demokratie alle Macht vom Volke aus.
Schockiert vom Nichtstun des Westens
Irakischer Patriarch: Schockiert vom Nichtstun des Westens
Der chaldäische Patriarch von Babylon, Louis Raphaël Sako, sieht im Irak einen Bürgerkrieg heraufziehen. Das sagte er am Mittwochnachmittag in einem Interview mit Radio Vatikan. Erzbischof Sako leitet die derzeit am stärksten gefährdete christliche Gemeinschaft des Nahen Ostens; er residiert in Bagdad.
“Das Land erlebt einen chaotischen Moment, es stolpert auf die Teilung zu. Kurdistan ist längst autonom, die sunnitischen Gebiete werden nicht mehr von der Zentralregierung kontrolliert, nur der Süden ist ruhig, weil er im wesentlichen von Schiiten bewohnt wird. Und wir Christen? Wir wissen nicht mehr, wo wir hingehören. Wir haben Angst, und alles ist zerbrechlich geworden, alles wartet auf den grossen Knall. Das Risiko eines Bürgerkriegs ist hoch, vielleicht zwischen Sunniten und Schiiten und anderen, und am Schluss kann dann als einzige Lösung der Zerfall des Landes in drei Kantone stehen.”




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