Sozialkompetenz

Was Papst Franziskus vom Waffenhandel hält

Ukraine, Israel und Palästina, Irak, Syrien

Papstreise ins Hl. Land

Ukraine, Israel und Palästina, Irak, Syrien – das sind nur die allerbedrohlichsten der derzeit ausgefochtenen Konflikte. Hinter den Kulissen und sehr kamerascheu ist die Diplomatie des Heiligen Stuhles am Werk, um in den gemarterten Ländern zu retten, was zu retten ist.

Fest steht freilich auch, dass alles weitaus weniger bedrohliche Formen angenommen hätte, wären keine Waffen im Spiel: Waffen, die aus so friedliebenden Ländern wie Deutschland und der Schweiz gleichermassen an Staatsarmeen und ihre jeweiligen Gegner geliefert werden. Papst Franziskus hat diesen Waffenhandel mit deutlichen Worten verurteilt und Waffenhändler als “Kriminelle” gebrandmarkt. Hier ein Auszug aus seiner Ansprache vor syrischen Flüchtlingen in Jordanien vom vergangenen 24. Mai:

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Antisemitismus verurteilen

Der Krieg zwischen Israel und der Hammas ist entsetzlich

Die Tagespost, 23. Juli 2014, Von Markus Reder

An antijüdischen Parolen auf Demonstrationen gegen die Rolle Israels im Gaza-Konflikt hat sich eine Debatte über Antisemitismus in Deutschland entzündet. Dass dieses Thema gewaltiges Empörungspotenzial besitzt, ist nur allzu verständlich. Daher ist es gut und wichtig, wenn solche Parolen in Politik, Kirche und Gesellschaft klar und mit aller Entschiedenheit verurteilt werden. Berechtigte Proteste gegen das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen mit antisemitischen Anwürfen und Judenfeindschaft zu verbinden, ist unerträglich und völlig inakzeptabel.

Wenn wegen solch irrer Parolen aber den Eindruck entsteht, in Deutschland erhebe der Antisemitismus in ungeahnter Wucht nun wieder sein böses Haupt, wünscht man sich mehr Sachlichkeit in der Beurteilung der Situation.

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Geflohene Christen aufnehmen

Bundestagsvizepräsident Singhammer: Christen aus dem Irak haben sonst kaum sichere Zuflucht

Rembrandt Der barmherzige Samariter– Union verurteilt Vertreibung aus Mossul als “abscheuliches Verbrechen“ – Papst bestürzt – Patriarch beklagt Schweigen der “sogenannten zivilisierten Welt”.

Berlin, Die Tagespost/KNA, 23. Juli 2014

Angesichts der Christenverfolgung im Irak fordert Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) ein Flüchtlingskontingent für die Betroffenen. “Wir müssen christliche Flüchtlinge aufnehmen. Vor allem auch deshalb, weil die Betroffenen in dem zunehmend christenfeindlichen Umfeld aus überwiegend islamischen Staaten kaum eine sichere Zuflucht finden”, sagte Singhammer der “Saarbrücker Zeitung” (Mittwoch). Die Ereignisse seien “eine der schlimmsten Nachrichten der letzten Jahre”. Singhammer rief die muslimischen Organisationen in Deutschland auf, “einmal Klartext zu reden und sich für die Christen und gegen deren Vertreibung aktiv einzusetzen”. Das solle auch Thema der nächsten Islamkonferenz sein, sagte Singhammer.

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Irak: Gnadenlose Jagd auf Christen

Die Attacken der Terrorgruppe “Islamischer Staat” (IS) gegen Christen beginnen mit voller Härte

Schutzmantelmadonna 1626Am Samstag verbrannten Terroristen den Sitz des syrisch-katholischen Bischofs in Mossul im Irak. Das Gebäude ist restlos zerstört, wie der syrisch-katholische Patriarch Ignatius Joseph III. Younan gegenüber Radio Vatikan sagte. Der Patriarch selbst ist in Sicherheit, er hält sich derzeit in Rom auf; Samstagmorgen traf er Erzbischof Dominique Mamberti, den Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, also den vatikanischen “Aussenminister”. Hier der Patriarch im Originalton.

“Die letzten Nachrichten sind desaströs. Wir wiederholen, was wir immer gesagt haben: Man darf Religion und Politik nicht vermischen. Wenn es Feindseligkeiten gibt zwischen Schiiten, Sunniten und anderen, darf das absolut kein Grund sein, schuldlose Christen und andere Minderheiten in Mossul und anderswo zu attackieren.

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Vertraute Helden, fremde Helden

Sie werden gefeiert und verehrt

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Sie werden gefeiert und verehrt: Die Männer und Frauen des 20. Juli, deren Widerstandsaktion gegen Hitler und den Nationalsozialismus vor 70 Jahren unglücklich scheiterte. Doch um diesen mutigen Menschen wirklich gerecht zu werden, muss man ihre gesamte Weltanschauung kennen und respektieren.

Die Tagespost, 16. Juli 2014, Von Stefan Gerber

Es war einer der Momente, in denen sich eine welthistorische Entscheidung in Sekunden zusammendrängt: Am Mittag des 20. Juli 1944 stellte der Stabsoffizier Oberst Claus Graf Schenck von Stauffenberg, altem süddeutschen Adel entstammend, seine Aktentasche mit einem Sprengsatz unter den Kartentisch, an dem Hitler im ostpreussischen Führerhauptquartier “Wolfsschanze” die militärische Lagebesprechung abhielt.

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WM: Triumph des Teamgeists

Die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist Geschichte

Markus RederVon Markus Reder

Die Tagespost, 14. Juli 2014

Die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist Geschichte.Das Ende hätte aus deutscher Sicht schöner nicht sein können: Deutschland ist zum vierten Mal Weltmeister. Und das hochverdient. Die Bundesrepublik feiert ein schwarz-rot-goldenes Fussball-Fest. Fröhlich und friedlich. Fremde Menschen liegen sich in den Armen, Kommentatoren überschlagen sich, selbst der grantige Nachbar, der sieben Jahre lang nie gegrüsst hat, ruft einem plötzlich freundlich “guten Morgen” zu. Die Stimmung auf der Fanmeile in Berlin mit sensationell zu beschreiben, wäre fast schon untertrieben. All das – so flüchtig solche Momente gesamtgesellschaftlicher Begeisterung auch sind – kann und darf einen freuen. Ein Land feiert eine Mannschaft, die nicht nur den lang ersehnten Titel geholt, sondern in vielerlei Hinsicht Beispiel gegeben und Massstäbe gesetzt hat.

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‘Politische Korrektheit’ schüchtert Christen ein

Grossbritannien: Gewissens- und Meinungsfreiheit wird unterdrückt

Bega das Tischgebet– Christen bekämen heute bisweilen schon Schwierigkeiten, wenn sie im Beruf ein Kreuz trügen, mit jemandem beten oder “Gott segne Sie!” wünschen wollten.

London, kath.net/idea, 14. Juli 2014

In Grossbritannien ist es für Christen sehr schwer geworden, in der Öffentlichkeit zu ihrem Glauben zu stehen. Ein militanter Säkularismus und die Sorge, ja nicht gegen “politische Korrektheit” zu verstossen, schüchtert viele ein.

Das erklärte die Publizistin und konservative Politikerin Ann Widdecombe (London) in einem BBC-Interview.

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