Selektion von Embryonen zeigt Optimierungswahn
Liessmann: Selektion von Embryonen zeigt Optimierungswahn
Quelle
Literatur von Konrad Paul Liessmann: Rezensionen
Univ. Professor Dr. Konrad Paul Liessmann
Warnung vor Experimenten im Bildungsbereich
Wiener Philosoph in „Standard“-Interview zu Perfektionismusansprüchen z.B. bei Fortpflanzung und Kindererziehung: Wir verlernen, „mit Defiziten, Unterschieden, Enttäuschungen, Versagungen umzugehen“. Er warnt vor Paradigmenwechsel.
‚Kirchenaustritte erinnern uns an unser Versagen‘
Woelki: Kirchenaustritte erinnern uns an unser Versagen
Kölner Kardinal bedauert die Zahl der Kirchenaustritte in der Domstadt. „Es tut mir um jeden Leid, der weggeht und sagt, ich habe da keine Heimat mehr oder etwas hat mich enttäuscht“.
Köln, KNA, 12. Dezember 2014
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bedauert die Zahl der Kirchenaustritte in der Domstadt. „Es tut mir um jeden Leid, der weggeht und sagt, ich habe da keine Heimat mehr oder etwas hat mich enttäuscht“, sagte er am Donnerstag vor Journalisten in Köln. „Das tut mir natürlich weh, weil es uns an unser Versagen erinnert“, so der Erzbischof. Laut WDR 2 sind beim Amtsgericht Köln bis November fast 7.000 Menschen aus der Kirche ausgetreten; im gesamten Vorjahr seien es 6.000 gewesen.
Ohne Gott kein Friede
Sklaverei und Menschenhandel sind nicht abgeschafft, sondern leben in modernen Formen weiter
Die Tagespost, 10. Dezember 2014
Von Guido Horst
Sklaverei und Menschenhandel sind nicht abgeschafft, sondern leben in modernen Formen weiter, bedrücken Millionen Unschuldiger und belasten die gesamte Menschheit.
Das war der Duktus, als Papst Franziskus am 2. Dezember mit führenden Vertretern der Weltreligionen und der christlichen Konfessionen im Vatikan zusammenkam, um eine Erklärung für die endgültige Abschaffung der real immer noch existierenden Sklaverei und Ausbeutung von Menschen zu unterschreiben.
Indien
„Viel Aktionismus rund um das Drama von Bhopal“

Katastrophe von Bhopal
Diskriminiert, aber gelassen:
Kirche in Not: Erzbischof Leo Cornelio
Es war der schwerste Industrie-Unfall der Geschichte: Vor dreissig Jahren trat aus einer Pestizide-Fabrik im indischen Bhopal giftiges Gas aus, über 3.700 Menschen starben. Im Lauf der drei Jahrzehnte stieg die Zahl der Toten, die sich mit dem Gift in Zusammenhang bringen lässt, auf über 15.000 Menschen; mehr als 600.000 Menschen haben bleibende Schäden davon getragen, auch heute noch sind viele Kinder in Bhopal von Geburt an behindert.
Leo Cornelio ist der Erzbischof von Bhopal. Er sagte im Gespräch mit uns:
Millionen Menschen sind versklavt
Gemeinsame Erklärung: Papst Franziskus ruft Religionen und christliche Konfessionen im Vatikan zusammen, um ein Ende des Menschenhandels bis 2020 zu fordern
Historische Erklärung zum Kampf gegen Menschenhandel
Rom, Die Tagespost, 03. Dezember 2014
Von Guido Horst
Papst Franziskus hat führende Vertreter der Weltreligionen und der christlichen Konfessionen zusammengerufen, um mit ihnen am vergangenen Dienstag, dem „Welttag zur Abschaffung der Sklaverei“, eine gemeinsame Erklärung zu unterschreiben, die sich für die Abschaffung der modernen Formen des Menschenhandels bis zum Jahr 2020 ausspricht. Der Ehrenprimas der anglikanischen Kirche, Erzbischof Justin Welby, der bei der Unterzeichnung mitwirkte, gehört ebenso wie Papst Franziskus und die islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo, die durch einen hohen Beamten vertreten war, zu den Initiatoren der kurzen Erklärung.
Religiöse Führer vereint im Kampf gegen Sklaverei
Gemeinsame Erklärung gegen Menschenhandel
Internationaler Tag zur Abschaffung der Sklaverei
Spitzenvertreter der grossen Religionen unterzeichnen am Dienstag gemeinsam mit Papst Franziskus im Vatikan eine gemeinsame Erklärung gegen Menschenhandel.
Wie die Nachrichtenagentur Ansa mitteilt, handelt es sich um eine historisch einmalige Initiative von Katholiken, Anglikanern, Orthodoxen, Buddhisten, Hindus, Juden und Muslimen anlässlich des „Internationalen Tags für die Abschaffung der Sklaverei“.
Türkei ist im Umbruch: ‚Spannend, hier Christ zu sein‘
Franziskus ist schon der dritte Papst, den er in der Türkei miterlebt
Franziskus ist schon der dritte Papst, den er in der Türkei miterlebt: Der Lazaristenpater Franz Kangler, der seit 37 Jahren in Istanbul lebt, sah Johannes Paul II., Benedikt XVI. und nun Franziskus im Gespräch mit Patriarchen und Politikern, Christen und Muslimen.
Franziskus‘ Besuch werde insgesamt positiv gesehen in der Türkei, so Kangler. Dass der Hauptanlass der Reise dem Ökumenischen Patriarchen gelte und nicht der Türkei als solcher, werde dabei „zur Kenntnis genommen“.



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