Sozialkompetenz

Mit Franziskus Europa erneuern

„Keine politische Betriebsanleitung für das vereinte Europa von heute“

BergpredigtDie Tagespost, 26, November 2914

Von Stephan Baier

Nein, Papst Franziskus hat in seinen zwei grossen Reden in Strassburg keine politische Betriebsanleitung für das vereinte Europa von heute vorgelegt. Aber er hat eine messerscharfe Diagnose vorgenommen und seine Vision für ein Europa von morgen skizziert. Und zwar exakt jene Vision, die auch seine Vorgänger predigten und die einst die (interessanterweise allesamt katholischen) Gründerväter der europäischen Einigung stark inspirierte. Nüchtern wie ein Arzt legte der Papst die Krankheiten des alten Erdteils offen: Europa wirke heute müde, alt, verängstigt und in sich selbst verkrümmt, nicht mehr fruchtbar und lebendig, sondern pessimistisch und verletzt.

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„Papst beschäftigt sich mit Europas Politik“

EU-Parlamentspräsident: „Papst beschäftigt sich mit Europas Politik“

EU-Parlamentspräsident: Papst gibt Orientierung

Lobende Worte nach dem Papstbesuch: Europaparlamentspräsident Martin Schulz ist zufrieden mit dem Besuch des Papstes. Im Gespräch mit unserer Korrespondentin vor Ort, Gudrun Sailer, geht der SPD-Politiker auf die Besonderheiten der Papstrede an die EU-Abgeordneten ein.

Überrascht, dass Papst, der Europa nicht richtig kennt, Patienten Europa so treffend analysiert?

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„Fliegende Pressekonferenz“

„Fliegende Pressekonferenz“: Lobende Worte für junge Politiker

Papst Franziskus hat auf seinem Rückflug aus Strassburg eine „neue Generation“ europäischer Politiker gewürdigt. Er habe beim Europaparlament viele „junge Gesichter“ getroffen und sei zuversichtlich, dass diese Jungpolitiker für Europas Zukunft „viel Positives“ bewirken könnten, so der Papst an die im Flugzeug anwesenden Journalisten.

„Bei meinen Gesprächen mit jungen Politikern konnte ich über ihre Partei-Zugehörigkeit hinaus eine Sprache hören, die sehr bunt ist – und das ist sehr wertvoll. Bei vielen merkt man, dass sie über ihren parteipolitischen Tellerrand hinausschauen, ohne ihre politischen Wurzeln zu verleugnen.“

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God save the Redefreiheit

Eigentlich steht die University of Oxford in England wie kaum ein anderer Ort in Europa für Denkfreiheit

SchandeQuelle
Pontifex.de

Scheuklappenfreies Diskutieren pro und kontra auch im Themenkreis Abtreibung ist hier selbstverständlich – oder?

Gastkommentar von Mareike Bues

Oxford, kath.net, 24. November 2014

Eigentlich steht die University of Oxford in England wie kaum ein anderer Ort in Europa für Denkfreiheit und Diskussionsfreude. Diese Woche jedoch sorgte die traditionsreiche Universität für negative Schlagzeilen, als sie kurzfristig aus vermeintlichen „Sicherheitsgründen“ einer Debatte der Oxford Students for Life (OSFL) den Veranstaltungsort aufkündigte.

Dass nicht

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Das Ende der Geduld

Das Ende der Geduld. Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

Die Grenzen der Toleranz: Die Tagespost

„Das Ende der Geduld“ wird am 19. November 2014 in der Reihe „Film-Mittwoch“ um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen sein.

Die Gewalttäter werden jünger, brutaler, skrupelloser und die Gesellschaft mit diesem Problem hilfloser. Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig war nicht bereit, das hinzunehmen. So wollte sie nicht akzeptieren, dass bei Jugendlichen zwischen Straftat und Gerichtsverhandlung viele Monate vergehen und entwickelte das Neuköllner Modell. Hier findet nach einfachen Delikten von Jugendlichen innerhalb von drei Wochen die Gerichtsverhandlung statt. Die schnellen Strafen haben damit einen grösseren Wirkungseffekt bei Tätern und Opfern.

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Das war ein Wunder!

Meisner zum Mauerfall: Das war ein Wunder!
UPDATE: Gedenkstätte Berliner Mauer

Papst Benedikt XVI.: Generalaudienz
Hl. Agnes von Böhmen

Er war bis September 1989 Bischof von Berlin und danach Erzbischof in Köln: Kardinal Joachim Meisner hat den Fall der Berliner Mauer nur knapp verpasst. Das Kölner Domradio sprach mit Meisner auf unsere Bitte hin über seine Erinnerungen an die Zeit vor 25 Jahren.

„Das habe ich nie für möglich gehalten – auch als ich im September 1989 von Berlin nach Köln gezogen bin – dass die Mauer fallen würde. Denn dahinter stand ja die Atommacht Sowjetunion. Und es hat sich ja in Ungarn, in der Tschechoslowakei und 1953 bei uns gezeigt: Die lassen nicht mit sich fackeln. Deswegen habe ich es nicht für möglich gehalten. Ich habe hier in Köln vor dem Fernseher gesessen, habe mir immer wieder in die Hände gekniffen und die Stirn gerieben, „träumst du oder ist das Realität?“

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‚Mehr Einsatz gegen Menschenhandel‘

Vatikanvertreter ruft zu mehr Einsatz gegen Menschenhandel auf

Der Vatikan ruft zu mehr Einsatz gegen Menschenhandel auf. Man müsse „entschieden“ und „an allen Fronten“ für eine Befreiung der Opfer dieser „dramatischen Plage“ und die Strafverfolgung der Verantwortlichen und ihrer Komplizen eintreten.

Das betonte der vatikanische „Aussenminister“ Erzbischof Dominque Mamberti am Dienstag auf einer Konferenz der Internationalen kriminalpolizeilichen Organisation (Interpol) im Stadtstaat Monaco.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte habe sich das organisierte Verbrechen verändert, so Mamberti in seiner Rede. Kriminalität finde im globalisierten Zeitalter über Landesgrenzen hinweg statt. Menschenhändler, Verbrecher und Korrupte nutzten dabei die Durchlässigkeit der Grenzen, die Kommunikationsmittel und internationale Geldflüsse für ihre Zwecke aus.

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