Benedikt XVI. ist in tiefer Trauer
Brief zur Beerdigung von Manuela Camagni

Vatikan: Seelenamt für Manuela Camagni
Rom, 1. Dezember 2010, zenit.org
Papst Benedikt XVI. habe seinen “grossen Schmerz, der nur durch den Glaube Trost erfahren kann”, angesichts des Todes von Manuela Camagni zum Ausdruck bringen wollen. Die Mitarbeiterin des päpstlichen Haushaltes war am 23. November bei einem Verkehrsunfall um Leben gekommen.
Das Schreiben des Papstes wurde von dem Privatsekretär des Papstes, Monsignore Georg Gänswein, während der Beerdigung in der Kirche San Piero von Bagno di Romagna in der italienischen Provinz Forlì-Cesena vorgelesen.
Verwaltungsgericht verbietet Krippenspiel in Worms
Pfarrer enttäuscht – Aufführung findet an anderem Ort statt
Mainz/Worms, kath.net/idea , 17. Dezember 2014
Ein Krippenspiel in Worms hat zu einer juristischen Auseinandersetzung geführt. Das Verwaltungsgericht Mainz bestätigte am 16. Dezember in einer Eilentscheidung den Beschluss der Stadt Worms, der evangelischen Luthergemeinde auf dem städtischen Weihnachtsmarkt die Aufführung des Stückes zu verbieten, mit der sie auf das Schicksal von Flüchtlingen hinweisen wollte. Die Aktion verletze die Rechte Dritter auf einen ungestörten Besuch des Weihnachtsmarktes, hiess es zur Begründung.
US-Aussenminister am Montagmorgen im Vatikan
USA bitten den Vatikan um Hilfe zur Auflösung von Guantanamo
Quelle
US-Aussenminister John Kerry war am Montagmorgen im Vatikan. Er traf sich mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zu einem ausführlichen Gespräch. Dabei ging es laut Vatikan vor allem um die Lage im Nahen Osten und um den “Einsatz der USA, um eine Verschlimmerung der Spannungen und eine Explosion der Gewalt zu verhindern”. Auch eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israel und Palästinensern – ein Thema, das Kerry sehr am Herzen liegt – wurde besprochen. Kerry bekräftigte den Wunsch der Regierung von Barack Obama, das Gefangenenlager von Guantanamo zu schliessen, ein bis heute nicht eingelöstes Wahlversprechen Obamas. Der Heilige Stuhl wurde um Mithilfe “bei der Suche nach passenden humanitären Lösungen für die derzeitigen Insassen” gebeten.
Papst empfängt Christine Lagarde
Papst Franziskus hat die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, zu einem Gespräch im Vatikan empfangen
Papst Franziskus hat die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, zu einem Gespräch im Vatikan empfangen. Angaben zum Inhalt der Begegnung am Rand der Generalaudienz am Mittwoch machte der Vatikan nicht. Franziskus hatte wiederholt eine Reform der Finanzmärkte angemahnt. Im April kritisierte er die Praxis der Kreditvergabe an Krisenländer, die zu den Aufgaben des IWF gehört. Solche Darlehen seien oft mit zu weitreichenden politischen Auflagen und Forderungen an die Legislative der
Amerika als Folterstaat?
Was lief falsch im Amerika der Bush-Jahre?
Die Tagespost, 12. Dezember 2014
Von Stephan Baier
Sadisten erniedrigen, quälen und foltern Menschen, weil es ihnen Lust und Befriedigung gibt. Aber Sadismus ist – nach der internationalen Diagnoseklassifikation ICD-10 wie laut “American Psychiatric Association” – eine psychische Störung.
Wenn Geheimdienste foltern, sind dort jedenfalls Seilschaften von Sadisten am Werk, denn einem Nicht-Sadisten das Foltern zu befehlen, ist auch ein sicheres Anzeichen für Sadismus. Wenn jedoch solches geheimdienstliches Foltern von den politischen Autoritäten befohlen oder gedeckt wird, dann müssen nicht nur Einzelne zum Psychiater, sondern ein ganzes System. What went wrong? Was lief falsch im Amerika der Bush-Jahre?
Selektion von Embryonen zeigt Optimierungswahn
Liessmann: Selektion von Embryonen zeigt Optimierungswahn
Quelle
Literatur von Konrad Paul Liessmann: Rezensionen
Univ. Professor Dr. Konrad Paul Liessmann
Warnung vor Experimenten im Bildungsbereich
Wiener Philosoph in “Standard”-Interview zu Perfektionismusansprüchen z.B. bei Fortpflanzung und Kindererziehung: Wir verlernen, “mit Defiziten, Unterschieden, Enttäuschungen, Versagungen umzugehen”. Er warnt vor Paradigmenwechsel.
‘Kirchenaustritte erinnern uns an unser Versagen’
Woelki: Kirchenaustritte erinnern uns an unser Versagen
Kölner Kardinal bedauert die Zahl der Kirchenaustritte in der Domstadt. “Es tut mir um jeden Leid, der weggeht und sagt, ich habe da keine Heimat mehr oder etwas hat mich enttäuscht”.
Köln, KNA, 12. Dezember 2014
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bedauert die Zahl der Kirchenaustritte in der Domstadt. “Es tut mir um jeden Leid, der weggeht und sagt, ich habe da keine Heimat mehr oder etwas hat mich enttäuscht”, sagte er am Donnerstag vor Journalisten in Köln. “Das tut mir natürlich weh, weil es uns an unser Versagen erinnert”, so der Erzbischof. Laut WDR 2 sind beim Amtsgericht Köln bis November fast 7.000 Menschen aus der Kirche ausgetreten; im gesamten Vorjahr seien es 6.000 gewesen.





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