„Zu sagen, wir schaffen nicht alles, ist nicht herzlos”
Kapellari: „Zu sagen, wir schaffen nicht alles, ist nicht herzlos”
Österreichs langjähriger „Europabischof“ Egon Kapellari warnt die Kirche vor Naivität im Umgang mit der Flüchtlingskrise. Die Bergpredigt mit ihrer Einladung zu bedingungsloser Nächstenliebe sei zwar ein „unverzichtbarer Zielhorizont“ christlichen und politischen Handelns, könne aber nicht „eins zu eins auf die Ebene einer Staatsverfassung heruntergebrochen werden“, sagte Kapellari im Gespräch mit Radio Vatikan. Realistisch zu sagen, „wir schaffen nicht alles“, sei nicht herzlos, „sondern eine Synthese von Glaube und Vernunft“. Zugleich forderte der Bischof von den Christen „Engagement, bis es wehtut“. Nur wer hier an seine Grenzen gehe, habe das Recht, in der Frage von Migration und Integration mitzureden.
„Mensch erfindet Wege, sich selbst zu vernichten“
Vatikan: „Mensch erfindet Wege, sich selbst zu vernichten“
Die Debatte über Massenvernichtungswaffen muss weiter geführt werden als bislang. Erzbischof Bernadito Auza, ständiger Beobachter des Vatikans bei den Vereinten Nationen, wies im Rahmen einer Debatte über diese Waffen darauf hin, dass „konventionelle“ Waffen immer weniger konventionell seien, technischer Fortschritt habe auch diese Waffen immer stärker werden lassen, die bisherige Definition von „Massenvernichtungswaffe“ müsse überdacht werden.
Erdbeben
Erdbeben: Papst entsendet vatikanische Feuerwehrleute nach Mittelitalien

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Die Feuerwehr der Päpste
Päpstliche Feuerwehr
Papst Franziskus hat als Zeichen seiner Nähe mit den Erdbebenopfern eine Truppe vatikanischer Feuerwehrleute nach Mittelitalien entsandt. Die sechs Männer werden sich in Zusammenarbeit mit dem italienischen Zivilschutz an der Suche nach Opfern und an der Versorgung Überlebender beteiligen, informierte der vatikanische Pressesaal. Die Feuerwehrleute hätten sich am Mittwochvormittag auf den Weg nach Amatrice gemacht.
Armut prägt
Kinderarmut in der Schweiz: Die Verantwortung des Bundes
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Kinderrechtskonvention
Kinderarmut in der reichen Schweiz
Update: 26.01.2016
Rund 250‘000 Eltern und Kinder leben in der Schweiz in Armut. In diesen Familien fehlt es an gesunden Mahlzeiten, der Jahreszeit entsprechenden Kleidung und es herrschen prekäre Wohnverhältnisse. Besonders problematisch ist, dass Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien wenig Aussicht haben, der Armut zu entkommen. Dies verträgt sich schlecht mit dem in Artikel 6 der Kinderrechtskonvention formulierten Recht eines jeden Kindes, sich seinen Fähigkeiten entsprechend entwickeln zu können. Die Schweiz wäre durch die Kinderrechtskonvention grundsätzlich verpflichtet, so weit wie möglich alle erforderlichen Hilfsmittel für armutsbetroffene Minderjährige bereitzustellen.
Beim Papst zum Mittagessen
Beim Papst zum Mittagessen: Syrische Flüchtlinge im Vatikan
21 syrische Flüchtlinge waren an diesem Donnerstag in der Casa Santa Marta zu Gast: Sie waren zum Mittagessen mit dem Papst eingeladen. Es handelt sich um die beiden Gruppen von Flüchtlingen, die der Papst nach Italien eingeladen hatte. Die erste hatte er selber am 16. April von der Insel Lesbos mitgebracht, die zweite war Mitte Juni dazu gekommen. Die Basisgemeinschaft Sant’Egidio kümmert sich für den Vatikan um die Asylbewerber.
USA
USA: Bischöfe mahnen Moral und Ethik in der Politik an
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Soziallehre: Diverse Beiträge
Trump oder Clinton wählen? Darauf geben die US-Bischöfe keine Antwort. Stattdessen laden sie dazu ein, die „moralische und ethische Dimension der Politik” nicht aus dem Blick zu verlieren. Auf ihrer Internetseite verbreitet die Bischofskonferenz ein Schreiben , das mitten im Präsidentschafts-Wahlkampf dazu aufruft, nicht in Partei-Schemata zu denken, sondern vielmehr das Wohl aller in den Blick zu nehmen. In drei Teilabschnitten legen die Bischöfe ihre Überlegungen zur Soziallehre der Kirche sowie ihre Positionen zum Schutz von Minderjährigen, zum Lebensschutz, zur Friedensförderung und zur wirtschaftlichen Gerechtigkeit dar. Besonderes Augenmerk legen sie auf die Rolle der Politik für das Leben aller Bürger;
Österreich
Österreich: Syrische Studenten in Heiligenkreuz
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Hochschule Heiligenkreuz: Diverse Beiträge
Die Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz wird im kommenden Studienjahr drei orthodoxe Studenten aus Syrien aufnehmen. Sie stammen aus der seit Jahren besonders heftig umkämpften nordsyrischen Stadt Aleppo. Die Initiative erfolge auf Bitte des in Österreich tätigen syrisch-orthodoxen Chorepiskopos Emanuel Aydin, wie das Stift Heiligenkreuz auf seiner Website mitteilt. Es sei schon lange Tradition an der Hochschule, dass man orthodoxe Studenten einlade und studieren lasse. „Da in Syrien gerade Horror und Chaos herrschen, wollen wir dieses Engagement verstärken“, so die Hochschule.





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