Ökumenische Erklärung in Malmö
Ökumenische Erklärung in Malmö: Eine neue Ebene
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Vatikan – Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen
Gemeinsames, ökumenisches Handeln vor allem für die Armen, der Papst betont immer wieder diese Dimension der Ökumene. Weswegen auch die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung in Malmö bei der ökumenischen Begegnung so wichtig ist. Nicht die Kirchen unterschreiben da etwas, sondern die Caritas und der Lutheran World Service, das evangelische Gegenstück. Michel Roy ist der Präsident von Caritas Internationalis in Rom, für ihn kann man das gar nicht hoch genug bewerten. „Soweit ich weiss ist diese Initiative wirklich die erste ihrer Art. Dabei waren wir gar nicht diejenigen, die das angefangen haben.
‘Die Not der Armen in Europa’
EU-Bischöfe sprechen über die Not der Armen in Europa
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COMECE – Die katholische Kirche in der EU
Bevölkerung. Darüber haben die Bischöfe der COMECE während ihrer Plenarversammlung in Brüssel gesprochen, die am Freitag zu Ende ging. Arme einzubeziehen, sei „eine Verpflichtung der Kirche“, erinnerte Kardinal Reinhard Marx, Präsident der COMECE. Das europäische Projekt sei „das grosse Versprechen der Teilhabe aller, dass jeder seinen Platz in einer Gemeinschaft in Frieden und Wohlstand haben wird“.
“Ein Bürger wird quasi zur Moralpolizei für einen anderen Bürger“
Interview mit der Leiterin der Brüsselvertretung der Anwälteallianz ADF International, Sophia Kuby, über die Folgen eines erweiterten europaweiten Anti-Diskriminierungsgesetzes
Die Anwälteallianz ADF International hat in dieser Woche Medienvertreter aus ganz Europa zu einem Symposium über Gewissens-, Religions- und Meinungsfreiheit sowie Lebensrecht nach Brüssel eingeladen. Die Organisation klärte auch über die rechtlichen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen eines erweiterten europaweiten Anti-Diskriminierungsgesetzes auf. Michaela Koller sprach mit der Leiterin der Brüsselvertretung dieser Organisation, Sophia Kuby, über die Hintergründe eines Richtlinienentwurfs, der für die Freiheit
Künftiger UNO-Generalsekretär Antonio Guterres
Der Vatikan gratuliert dem neuen UNO-Chef
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Genf ist stolz auf “seinen” UNO-Generalsekretär
Auch der Heilige Stuhl gratuliert dem künftigen UNO-Generalsekretär Antonio Guterres zu seiner Wahl durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen. Von „grosser Freude und Zufriedenheit“ sprach der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der sich am Freitag in Guterres’ Heimat Portugal aufhielt. Der Heilige Stuhl hat Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen; Parolin hat am Donnerstag die Jahreswallfahrt in Fatima geleitet. Der Kardinal nannte Guterres, den früheren UNO-Flüchtlingshochkommissar, eine „eindrucksvolle Persönlichkeit“.
Das geteilte Aleppo, ein neues Berlin *UPDATE
Ganz Syrien bittet um Frieden: In dieser Woche sind es die Kinder, die sich in einer Petition an die EU und die UNO wenden
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Afrika/Naher Oster (1048)
*UPDATE – YouTube: Im Bürgerkrieg: Christenverfolgung in Syrien
„Peace for Children“, so der Name der Initiative, sammelt in Schulen Unterschriften und wird auch von den Christen im Land mit getragen. Teil der Initiative ist auch ein Gebets- und Begegnungstag an diesem Sonntag, der trotz des jüngsten Selbstmordattentates im Norden des Landes mit über 20 Toten stattfinden wird.
Joseph Tobji ist maronitischer Bischof von Aleppo, der in diesen Monaten am meisten umkämpften und leidenden Stadt. „Die Menschen leben mit dem Tod“, berichtet er aus seinem Bistum. „Man weiss nie, wann und ob man von einer Bombe oder einer Kugel getroffen wird.“ Und dann zieht er einen Vergleich mit der Geschichte Deutschlands: „Aleppo ist in zwei Teile geteilt, es ist leider wie ein neues Berlin. Der Ostteil wird von den Terroristen und der Westteil von der Regierung kontrolliert. Die meisten Menschen, etwa eineinhalb Millionen, leben im Westteil, auch die meisten von uns Christen. Im Ostteil leben noch 250-300.000 Menschen.
Brasilien: Kardinal fordert Reformen
Die Kirche Brasiliens will abwarten, wie sich die frisch eingesetzte Regierung im Land verhält
QuelleDie Kirche Brasiliens will abwarten, wie sich die frisch eingesetzte Regierung im Land verhält. Politische Überzeugungen seien zweitrangig, sagt der brasilianische Kardinal Claudio Hummes. Wichtig seien Taten. „Ich habe oft gesagt, dass die Ideologien nicht so entscheidend sind, denn Regierungen müssen pragmatisch sein. Es ist egal, welche Überzeugung, wichtig sind die Entscheidungen, Projekte, die notwendigen Reformen, die gemacht werden müssen.“
Ende August hatte Michel Temer das Präsidentenamt übernommen – er war zuvor Dilma Rousseffs Vizepräsident, seine Partei hatte aber die Koalition gebrochen und so die Mehrheiten zur umstrittenen Absetzung Rousseffs wegen angeblicher Haushaltstricksereien zustande gebracht.
Vatikan-Reform
Vatikan-Reform: Neue Institution für Entwicklung und Migration
Papst Franziskus richtet am Heiligen Stuhl eine neue Behörde für Gerechtigkeit und Frieden ein. Das „Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen“ – so der offizielle Titel – ist für ein dichtes Bündel an Menschenrechts- und sozialen Fragen zuständig: Migration, Umwelt, Armut, Kranke und Ausgeschlossene, Gefangene, Arbeitslose, Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen, von Sklaverei, Menschenhandel und Folter. Die neue Behörde nimmt am 1. Januar 2017 ihre Tätigkeit auf. Zu ihrem Präfekten ernannte Franziskus den aus Ghana stammenden Kurienkardinal Peter Kodwo Appiah Turkson, der bisher als Präsident des päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden wirkte.





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