Für eine ‘neue Wirtschaft’
News Analysis – Für eine “neue Wirtschaft”: Steueroasen müssen abgeschafft werden
Rom, Fidesdienst, 16. Januar 2021
“Die Abschaffung von Steueroasen hat absolute Priorität, da sie ein Instrument der Ungleichheit darstellen, bei dem die schwächsten Länder immer zahlen. 2013 veröffentlichte die Credit Suisse Bank ein Diagramm, das als „Pyramide der Ungleichheit“ bekannt ist und zeigt, dass 91,7% der Weltbevölkerung in diesem Jahr nur Zugang zu 17% des Vermögens hatten, während 0,7% der Bevölkerung erreichte 41%. Dieses Bild, das bereits ziemlich gnadenlos erscheint, ist tatsächlich zu einer fast wohlwollenden Darstellung geworden, denn von 2013 bis heute hat sich die Ungleichheit zwischen Arm und Reich, zwischen denen, die keine Steuern zahlen, und denen, die belästigt werden, sogar vergrössert. Es ist daher klar, wie notwendig ein Fiskalpakt ist: Er würde die Umverteilung des Reichtums und die Schaffung eines Systems zur Rückführung des Geldumlaufs beinhalten.
Stellt Gott an seinen Platz *UPDATE
Erzbischof Crepaldi: „Caritas in veritate“ stellt Gott an seinen Platz
Quelle
Liebe zu Christus – Hingabe an die Kirche
*‚Sozialenzyklika’ und die Aktualität der sogenannten ‚Pandemie“
Caritas in veritate
Kommentar zur Sozialenzyklika Benedikts XVI.
Verona, Italien, 18. Juli 2009, zenit.org
„Die Enzyklika Papst Benedikts XVI. stellt Gott in das Zentrum der sozialen Fragen.“ Das erklärt der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Erzbischof Giampaolo Crepaldi, in einem Beitrag für das italienische Wochenmagazins „Tempi“. Sein Artikel trägt den Titel: „Der Papst weiss, wohin wir gehen müssen“.
„Achtung, Soldaten – da ist Papst Franziskus!”
Am Tag der Unbefleckten Empfängnis Mariens hat Papst Franziskus die italienischen Soldaten persönlich gegrüsst, die vor den vatikanischen Mauern für Sicherheit und Ordnung sorgen
Quelle
Frühbesuch trotz Corona: Papst Franziskus betet an Mariensäule
Papst Franziskus – Vatikan
„Achtung, Soldaten – da ist Papst Franziskus!”
Am Tag der Unbefleckten Empfängnis Mariens hat Papst Franziskus die italienischen Soldaten persönlich gegrüsst, die vor den vatikanischen Mauern für Sicherheit und Ordnung sorgen.
„Soldaten, Achtung! Da ist Papst Franziskus“, schreit der Militär-Oberst, als Papst Franziskus sich ihnen nähert. Bei seiner Rückkehr
Economy of Francesco: Startschuss für das „vatikanische Davos“
Economy of Francesco: Startschuss für das „vatikanische Davos“ *UPDATE
Quelle
„Nicht auf Profit, sondern auf den Menschen setzen”
Economy of Francesco: Bessere weltweite Wirtschaft möglich
*Economy of Francesco
“Economy of Francesco”: Ein vatikanisches “Davos” mit Jeffrey Sachs?
Vatikan – Videobotschaft des Heiligen Vaters an die Teilnehmer der Online-Tagung “The Economy of Francesco” [Franziskus-Basilika in Assisi, 19-21. November 2020]
Papst über gerechte Wirtschaft: „Das sind keine Träume: Das ist der Weg“
Economy of Francesco: Startschuss für das „vatikanische Davos“
Die mehrtägige Veranstaltung Economy of Francesco, bei sich junge Unternehmer und Wirtschaftsexperten mit hochrangigen Vertretern aus der Wirtschaft und Wissenschaft darüber austauschen, wie nachhaltiges Unternehmertum aussehen kann, wird ab diesem Samstagnachmittag, ab 14 Uhr live und in verschiedenen Übersetzungen auf der Webseite von Vatican News übertragen. Auf der deutschen Homepage wird der englischsprachige Stream zu sehen sein.
Stellungnahme des Bistums Chur ‘Konzernverantwortungsinitiative’
Stellungnahme des Bistums Chur zur ‘Konzernverantwortungsinitiative’
Im Communiqué der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) vom 19. September 2019 heisst es, dass die Mitglieder der SBK die «Sorge der Initianten der Konzernverantwortungsinitiative» teilen. Die Sorge um den gerechten Einsatz wirtschaftlicher Güter und um die Bewahrung der Schöpfung sind für die katholische Kirche in der Tat wichtige Grundsätze.
Die katholische Kirche unterscheidet jedoch zwischen den Grundsätzen, die sie hochhält, und den konkreten tagespolitischen Massnahmen zur Verwirklichung derselben. Politisch engagierte Christen können im Dienst christlicher Grundsätze verschiedene Wege der Umsetzung für geeignet halten und stehen in einer mehrstimmigen Demokratie oft auch im tagespolitischen Wettbewerb miteinander. Diese Mehrstimmigkeit und dieser Wettbewerb sind legitim und sollen, wie das II. Vatikanische Konzil betont hat, anerkannt werden: «Die gerechte Freiheit, die allen im irdischen bürgerlichen Bereich zusteht, sollen die Hirten sorgfältig anerkennen» («Lumen Gentium», Nr. 37). Denn während die Grundsätze meist einfach und klar sind, ist die konkrete Umsetzung gewöhnlich komplex. Das II. Vatikanische Konzil hat deshalb betont: «Oftmals wird gerade eine christliche Schau der Dinge ihnen [den Laien] eine bestimmte Lösung in einer konkreten Situation nahelegen. Aber andere Christen werden vielleicht, wie es häufiger, und zwar legitim, der Fall ist, bei gleicher Gewissenhaftigkeit in der gleichen Frage zu einem anderen Urteil kommen.
Die soziale Sorge der Kirche – Johannes Paul II.
Die soziale Sorge der Kirche. Die Enzyklika ‘Sollicitudo Rei Socialis’ vom 30.12.1987
Vatikan Enzyklika ‘Sollicitudo Rei Socialis’/Vollständiges Dokument
Enzyklika ‘Populorum Progressio’ – Über die Entwicklung der Völker
Von den Armen aus
Kompendium der Soziallehre der Kirche
Johannes Paul II.
Sollicitudo Rei Socialis
An die Bischöfe und Priester
An die Ordensgemeinschaften
An alle Söhne und Töchter der Kirche
An alle Menschen guten Willens
Zwanzig Jahre nach der Enzyklika ‘Populorum Progressio’
Enzyklika Rerum Novarum, 15. Mai 1891
Seine Heiligkeit Papst Leo XIII. (1891) UPDATE
Quelltext: Mit Fussnoten
Rerum-Novarum: Vatikan englisches Original
Centesimus annus
An die Ehrwürdigen Brüder, die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe und die sonstigen Ortsordinarien, die in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhle stehen
Über die Arbeiterfrage
Ehrwürdige Brüder, Gruss und Apostolischen Segen!
1. Der Geist der Neuerung, welcher seit langem durch die Völker geht, musste, nachdem er auf dem politischen Gebiete seine verderblichen Wirkungen entfaltet hatte, folgerichtig auch das volkswirtschaftliche Gebiet ergreifen. Viele Umstände begünstigten diese Entwicklung; die Industrie hat durch die Vervollkommnung der technischen Hilfsmittel und eine neue Produktionsweise mächtigen Aufschwung genommen; das gegenseitige Verhältnis der besitzenden Klasse und der Arbeiter hat sich wesentlich umgestaltet; das Kapital ist in den Händen einer geringen Zahl angehäuft, während die grosse Menge verarmt; es wächst in den Arbeitern das Selbstbewusstsein, ihre Organisation erstarkt; dazu gesellt sich der Niedergang der Sitten.




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