Soziale Kommunikation

In der Fremde – kirchliche Themen in den Medien

Vortrag von Peter Winnemöller beim Kongress „Freude am Glauben“ im WORTLAUT

Die Bergpredigt Carl Heinrich Bloch ca. 1890Quelle

Fulda, kath.net, 26. Juli 2014

KATH.NET dokumentiert den Vortrag von Peter Winnemöller beim Kongress „Freude am Glauben“ im WORTLAUT:

Meine Damen und Herren, als das Thema so festgelegt wurde, fiel mir sofort der französische Existentialist Albert Camus ein. Der Fremde heisst ein berühmter Roman des Franzosen, der die Absurdität des Sein thematisiert. In der Fremde, in einem absurden Sein kann sich empfinden, wer Berichte und Kommentare zu kirchlichen Themen in den Medien liesst.

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Ist die Kirche ein Skandal?

Über die Berichterstattung zu kirchlichen Themen in den Medien

Quelle
KathTube: Kirchenkrise und kein Ende?
KathTube: Teil 2               UPDATE

Nach den Skandalen der letzten Jahre haben viele Deutsche den Eindruck, dass die katholische Kirche am Boden liegt.

Dennoch gehen Sonntag für Sonntag mehr Menschen in die Kirche als ins Fussballstadion und ohne die Caritas als einem der grössten Arbeitgeber im Land sowie die kirchliche Trägerschaft von Kinderbetreuungseinrichtungen, Krankenhäusern und Altenheimen hätte der deutsche Sozialstaat ein Problem.

Das wirft die Frage auf, ob die deutschen Medien überhaupt noch korrekt über Kirchenthemen berichten. Die Geschäftsführerin von Kirche in Not Deutschland, Karin Maria Fenbert, sieht Handlungsbedarf auch für die Kirche.

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Revolutionen brauchen Zeit

„Eine arme Kirche für die Armen“

Die Tagespost, 21. Juli 2014, von Guido Horst

Einem Papst, der „eine arme Kirche für die Armen“ will, vorzurechnen, über wie viel Immobilien, Kapital, ja wahre Schätze der Vatikan verfügt, ist ein süffisantes Geschäft. Das italienische Wochenblatt „l’Espresso“ hat das jetzt getan. Eine Euro-Münze mit Franziskus als Prägemal prangt auf der Titelseite. Dass solche – nie vollständigen und bisher vom Vatikan nicht kommentierten – Berichte jetzt immer wieder erscheinen werden, ist einsichtig. In den heiligen Hallen findet eine Revolution statt. Experten-Kommissionen, neue Gesichter in neuen Ämtern und externe Prüfgesellschaften geben sich die Klinke in die Hand. Plötzlich gibt es einen „Finanzminister“ des Papstes. Alles, was Vermögen und Kapital angeht, wird durchforstet und neu geordnet. „L’Espresso“ beruft sich auf ein Papier der COSEA, der von Franziskus per Motu proprio eingesetzten und inzwischen wieder aufgelösten Kommission von externen Fachleuten, die die Immobilien- und Vermögensverwaltung des Vatikans zu durchleuchten hatte. Dass da Teile der Akten an die Medien wandern, ist – zumal in Italien – fast selbstverständlich.

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Der Kollaps der Information

Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Angeblich

Die Tagespost, 21. Juli 2014

Tatsächlich werden wir überflutet von Informationen und Desinformationen, von mit Fakten getarnten Meinungen und Manipulationen. Aus welcher Küche welches Gerücht stammt, lässt sich rasch nicht mehr nachvollziehen: von Nachrichtenagenturen oder Nachrichtendiensten, Publizisten oder Politikern, Spin-Docs oder Spinnern? Wir leben in der Blütezeit der Verschwörungstheorien: weil wir wissen wollen, möglichst alles sofort – und weil wir zu wissen glauben wollen. Die Katastrophe des MH17-Absturzes ist nur ein Beispiel dafür: Wer Putin die Schuld für die Eskalation in der Ukraine gab, fand im Agieren der pro-russischen Separatisten und ihrer militärischen Ausrüstung die fehlenden Puzzleteile zum Kriegstreiberbild.

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Wehe, du sagst die Wahrheit!

Martin Lohmann: Wehe, du sagst die Wahrheit!

Ein neues MenschenrechtQuelle

Medien und Angst vor Aufklärung – Leseprobe aus dem Buch „Abtreibung. Ein neues Menschenrecht?“, herausgegeben von Bernward Büchner, Claudia Kaminski und Mechthild Löhr.

Köln, kath.net, 17. Juli 2014

Sie klären auf. Sie geben sich angstfrei. Sie zeigen Mut vor Mächtigen. Vieles spricht dafür, dass die Verantwortlichen in den Medien ihrer Aufgabe nachkommen und den Auftrag zur Aufklärung ernst nehmen. Minister und Präsidenten werden gekippt, und es scheint so, als gebe es nichts Unabhängigeres als Medien in einer freiheitlichen Gesellschaft. Vor ihnen zittern Mächtige, vor ihnen gibt man sich freundlich. Nur einer scheint nicht vor ihnen zu zittern, hat keinen Grund, entlarvt zu werden: der Tod. Genauer: der Tod, der jährlich weit mehr als 100.000 noch nicht geborene Menschen allein in Deutschland trifft. Er hat wenig zu befürchten. Jedenfalls von den meisten einer angeblich so freien und unabhängigen Zunft, die sich mit dem Nimbus der Unerschrockenheit umgibt und ansonsten gerne unbequem ist. Beim Thema Lebensschutz ist das in der Regel anders. Hier gelten die Gebote der Aufklärung und des Nonkonformismus offenbar nicht. Warum?

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Die Sommerreise 2014

Ab Montag im Programm: Die Sommerreise 2014

Folge 1

In der kommenden Woche beginnen wir wieder mit der Ausstrahlung unserer Sommerserie. In den vergangenen Jahren war Pater Bernd Hagenkord erst in Österreich, dann in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen unterwegs. Pater Hagenkord, wohin geht es denn in diesem Jahr?

„In die Schweiz. Ich habe in Fribourg begonnen und bin dann Richtung Bern, Luzern, Sankt Gallen und Zürich gefahren. Das sind aber nur die grösseren Städte, natürlich war ich nicht nur in der Stadt unterwegs. Entstanden sind über 20 Beiträge über eine sehr lebendige Kirche in der Schweiz.“

Die Sommerserie ist zum dritten Mal teil des Programms von Radio Vatikan, ganz einfach gefragt: Warum machen Sie das?

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Bischof Oster zur WM

Bischof Oster zur WM: „Unsere Mannschaft hat einfach einen Lauf“ 

Dass im Finale ausgerechnet Argentinien und Deutschland aufeinandertreffen, sorgt für humorvolle Bilder im InternetQuelle: Bilder

Ausserdem hofft der Passauer Bischof, dass Thomas Müller Torschützenkönig wird.

Passau, kath.net/KNA, 12. Juli 2014

Der Passauer Bischof Stefan Oster glaubt fest an einen Finalsieg der Deutschen bei der Fussballweltmeisterschaft. „Unsere Mannschaft hat einfach einen Lauf“, sagte Oster am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). „Den Schwung wird sie mitnehmen.“ Bereits vor Turnierbeginn hatte sich der Bischof in einem Tipp auf den vierten WM-Titel für Deutschland festgelegt.

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