Öffentlicher Diskurs – Anti-Wokeness vs. Wokeness
Beide Seiten betrachten die Öffentlichkeit als Kampfraum: Benjamin Leven beschreibt, was passiert, wenn die Wahrheitsfrage durch die Machtfrage ersetzt wird
Quelle
Gott, der “Herr der Logik” | Die Tagespost
Jürgen Habermas
Woke | Gender Glossar
Cancel Culture – Wikipedia
Wokeness
23.05.2025
Benjamin Leven
Wie verheerend die Tendenz ist, die seit einigen Jahren unter dem Begriff “Cancel Culture” firmiert, war zuletzt wieder zu beobachten. Studentenvertreter der Universität Würzburg traten eine Kampagne gegen den Historiker Peter Hoeres und seinen Mitarbeiter Benjamin Hasselhorn los. Der ebenso diffuse wie unbelegte Vorwurf: Hoeres und Hasselhorn pflegten Kontakte zu “neurechten Netzwerken” und betrieben eine “neurechte Diskursverschiebung”. Was am skandalösesten war: Die Würzburger Universitätsleitung war offenbar vorab im Bilde, soll schon an einem “alternativen Lehrangebot” gearbeitet haben. Hoeres gelang es – dank guter Kontakte zu den Medien – die Vorwürfe überzeugend zu widerlegen.
Am Schöpfungstag um Frieden beten
“Samen des Friedens und der Hoffnung”: Dieses Motto hat Papst Franziskus für den nächsten Gebetstag um die Bewahrung der Schöpfung ausgesucht
Quelle
ACK: Bildmotiv für Ökumenischen Tag der Schöpfung 2025 präsentiert
Der Vatikan teilte das Motto, das sich auf Jesaja (32,14-18) stützt, an diesem Montag mit. Der Papst wird zu diesem Thema auch noch eine Botschaft verfassen.
Vom Sonnengesang bis Laudato si’
Der weltweite Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung wird in der katholischen Kirche jährlich am 1. September begangen. Er markiert den Auftakt zu einer sogenannten Schöpfungszeit, die christliche Kirchen vom 1. September bis zum 4. Oktober durchführen.
Vatikan/UNO Abtreibung gehört nicht zur Fortpflanzungsmedizin
Bei der Weltgesundheitskonferenz der Vereinten Nationen in Genf hat sich der Vatikan besorgt über Pläne für eine sogenannte „gefahrlose Abtreibung” geäussert *UPDATE
Quelle
Vatikan: Abtreibung gehört nicht zur Fortpflanzungsmedizin
3,6 Millionen Argentinier bei Pro-Life-Märschen
Kanadischer Erzbischof – Pro-Abtreibungsattest ist ‚Regierungsschikane’
‘U2 sollte sich schämen’
*Pro-leben.de
UNO
US-Regierung gegen Abtreibungs-Agenda der Vereinten Nationen
Bei der Weltgesundheitskonferenz der Vereinten Nationen in Genf hat sich der Vatikan besorgt über Pläne für eine sogenannte „gefahrlose Abtreibung” geäussert.
„Der Heilige Stuhl betrachtet Abtreibung nicht als Bestandteil der Fortpflanzungsmedizin”, heisst es in einem am Freitag veröffentlichten Schreiben des Ständigen Beobachters des Vatikans bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Ivan Jurkovic.
Menschenrechtler in Myanmar: “Kein Gebiet wurde verschont”
In einem Land, das seit Jahren unter politischer Instabilität und Bürgerkrieg leidet, wo Millionen von Menschen in Flüchtlingslagern leben und durch anhaltende Konflikte vertrieben wurden, stellt die jüngste Naturkatastrophe eine unermessliche Tragödie dar. Mark Farmaner, Direktor der Menschenrechtsorganisation Burma Campaign UK, beschreibt in einem Interview mit Vatican News die Komplexität der Lage
Quelle
Nach Erdbeben in Myanmar: Kardinal mahnt zu Waffenruhe – Vatican News
Thailand verbietet Züchtigung Minderjähriger – Vatican News
Myanmar
Mario Galgano und Francesca Merlo – Vatikanstadt
Die Bilder, die aus Myanmar und Thailand nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 vom Freitag auftauchen, zeigen eine Landschaft der Verwüstung. Die Erdstöße, gefolgt von vier Nachbeben, erschütterten das Land von den zentralen Regionen Mandalay und Naypyidaw bis hin zum südlichen Bundesstaat Sagaing. Der Einsturz von Krankenhäusern, die Zerstörung von Infrastruktur und die massiven Schäden an Wohnhäusern haben ganze Gemeinden ins Chaos gestürzt.
“Earth Hour”: Peterskuppel bleibt dunkel
Auch die Dombauhütte von St. Peter im Vatikan beteiligt sich an der Initiative “Earth Hour – eine Stunde für den Planeten”
Anlässlich der WWF-Initiative wird die Beleuchtung der Kuppel des Petersdoms an diesem Samstag, 22. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr ausgeschaltet. Ähnlich hatte es der Vatikan schon in den letzten Jahren gehalten.
“In seiner Enzyklika Laudato si’ erinnert uns Papst Franziskus daran, dass die ökologische Frage in den Mittelpunkt von Ethik und sozialer Gerechtigkeit gestellt werden muss”, heißt es in einer Erklärung der St.-Peter-Dombauhütte”. Die Enzyklika wurde vor zehn Jahren veröffentlicht und ist die erste eines Papstes zum Thema Schöpfung und Umwelt.
22. März – Weltwassertag
Unicef warnt vor verheerender Wasserkrise in Konfliktgebieten
Quelle
Weltwassertag 2025 am 22. März
Weltwassertag: 663 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser – Tagesschau – Play SRF
Welt-Gletschertag: Warum schmelzende Gletscher auch uns betreffen | Oberpfalz TV
Weltwassertag 2025: Erhalt der Gletscher – Universität Freiburg
Die Wasserversorgung in Kriegs- und Konfliktgebieten bleibt eine der drängendsten humanitären Herausforderungen. Darauf hat Unicef Deutschland am Freitag in Köln vor dem Weltwassertag am Samstag aufmerksam gemacht.
Verunreinigte Quellen, fehlende Entsalzungsanlagen und zerstörte Infrastruktur sorgen dafür, dass Millionen Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser haben. Unicef fordert Konfliktparteien weltweit auf, Angriffe auf essenzielle Einrichtungen wie Wasserversorgung, Gesundheitseinrichtungen und Schulen zu unterlassen und den Zugang für humanitäre Hilfe zu gewährleisten.
Teufels Werk und höchstrichterlicher Beitrag
Kommentar zur Suizidhilfe – Vor fünf Jahren postulierte das Bundesverfassungsgericht ein “Recht auf selbstbestimmtes Sterben”. Heute zeigt sich: Es hat der Fremdbestimmung Tür und Tor geöffnet
25.02.2025
Rund 800 begleitete Suizide melden die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und der Verein Sterbehilfe für das Jahr 2024. Vereine, deren Treiben der deutsche Gesetzgeber wehren wollte, als er im Herbst 2015 mit breiter Mehrheit das “Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung” beschloss. Ein Schritt in die richtige Richtung, aus dem nichts wurde, weil der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts unter Vorsitz des damaligen Präsidenten Andreas Voßkuhle, vier Monate vor dessen Amtszeitsende, ein “Recht auf selbstbestimmtes Sterben” erfand.
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