Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Afrikamissionar Hans-Joachim Lohre wieder frei

Vor einem Jahr wurde der Pater aus dem Erzbischof Paderborn in Mali entführt. Nun berichten mehrere Medien über seine Freilassung

Quelle
Auch 2022 wurden zahlreiche Priester und Ordensleute entführt und getötet
Mali: Entführter Pater Hans-Joachim Lohre ist frei
D: Erleichterung über Freilassung von Missionar in Mali – Vatican News

27.11.2023

Meldung

Der am 20. November 2022 in Malis Hauptstadt Bamako entführte Afrikamissionar (Weiße Väter) Pater Hans-Joachim Lohre ist nach übereinstimmenden Medienberichten wieder frei. Lohre hatte rund 30 Jahre in Mali gelebt und stammt aus dem Erzbistum Paderborn. Die Pressestelle des Erzbistums konnte auf Anfrage der “Tagespost” die Freilassung weder bestätigen noch dementieren. “Bisher liegen uns keine gesicherten Informationen vor. Wir recherchieren auf verschiedenen Kanälen” hieß es.

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‘Red Wednesday’ – Rückblick auf Aktionswoche 2023

Rückblick auf Aktionswoche 2023: “Red Wednesday” setzt Zeichen für verfolgte Christen

Quelle
Hünfelder Oblaten verlassen „Klösterchen“ in Gelsenkirchen nach 103 Jahren
Red Wednesday 2023 | radio horeb Leben mit Gott …

Von Kirche in Not

München – Dienstag, 28. November 2023

Die Aktion “Red Wednesday 2023” des weltweiten katholischen Hilfswerks “Kirche in Not” (ACN) in Deutschland ist am Sonntag (26. November) mit einem Gebetsnachmittag im Paderborner Dom zu Ende gegangen. Deutschlandweit haben in diesem Jahr knapp 160 katholische und evangelische Pfarreien ihre Kirchen als Zeichen der Solidarität mit weltweit verfolgten und diskriminierten Christen rot angestrahlt sowie Gebets- und Informationsabende zum Thema Religionsfreiheit veranstaltet.

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Belarus: Priester festgenommen

Die Behörden im autoritär regierten Belarus beschuldigen nach Angaben von Menschenrechtlern einen römisch-katholischen Priester des Landesverrats

Quelle
Vatikan: Podcast über die Kirche des Schweigens in Belarus – Vatican News
Römisch-katholische Kirche in Belarus – Wikipedia

Wie die Organisation “Christian Vision for Belarus” am Wochenende berichtete, soll sich der Vorwurf gegen Pfarrer Henryk Akalatowitsch aus der Kreisstadt Waloschyn in der Region Minsk richten. Er sei festgenommen worden.

Auf Landesverrat stehen laut belarussischem Strafgesetzbuch 7 bis 15 Jahre Haft. Einzelheiten zu den Vorwürfen nannte “Christian Vision” nicht. Die Organisation beruft sich in ihrem Bericht über den Fall auf anonyme Quellen. Akalatowitsch sei in schlechter gesundheitlicher Verfassung. Er habe vor kurzem einen Herzinfarkt erlitten und sei wegen einer Krebserkrankung am Magen operiert worden.

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‘Red Wednesday’ 2023

‘Kirche in Not’ Deutschland – YouTube

Red Wednesday 2023 | radio horeb Leben mit Gott …
Red Wednesday 2023 | Bistum Regensburg (bistum-regensburg.de)

Pier Luigi Maccalli: Gefangener von Islamisten

Zwei Jahre Gefangenschaft. Pier Luigi Maccalli schaut ohne Bitterkeit auf seine Zeit als Gefangener von Islamisten. Ein lebendiges Zeugnis

Quelle
Italien – Pater Maccalli: “In der Geiselhaft habe ich verstanden, dass Frieden nicht mit Waffen gemacht wird” – Agenzia Fides
“Ich habe in meiner Verzweiflung zu Gott geschrien” – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Sahelzone: Pater Maccalli betet für Freilassung zu Weihnachten – Vatican News
Neueste Nachrichten: Kirche in Not (catholicnewsagency.com)
Erzbistum Niamey – Wikipedia

06.12.2021

Stefanie Müller

Pater Pier Luigi Maccalli ist für das päpstliche Hilfswerk “Kirche in Not” nach Düsseldorf gekommen. Dort spricht er auf dem “Abend der Zeugen” während der Solidaritätsaktion “Red Wednesday” für verfolgte und diskriminierte Christen. Verfolgt und diskriminiert wurde Pater Maccalli in der Tat. Am Eingang der für diesen Abend blutrot angestrahlten Kirche St. Suitbertus in Düsseldorf-Kaiserswerth sagt er verschmitzt: “Ich weiß, ich bin viel kleiner als auf den Fotos”. Auch unter der FFP-2-Maske erkennt man sein herzliches Lächeln, die Augen strahlen umkränzt von Lachfältchen. Er sieht viel jünger aus als auf jenen Fotos, die direkt nach seiner Freilassung gemacht worden waren. Und gesünder. “Ich habe jetzt wieder zehn Kilo zugenommen, nachdem ich in der Sahara 20 Kilo abgenommen hatte”, bestätigt er.

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Christen in Syrien: Krise ohne Ende?

 

Hassverbrechen gegen Christen nehmen zu in Europa

Jahresbericht 2022 – Um 44 Prozent sind Hassverbrechen gegen Christen 2022 gestiegen. Das geht aus einem Bericht der Wiener Beobachtungsstelle OIDAC hervor

Quelle
Religionsfreiheit “mit den Füßen getreten”
intoleranceagainstchristians.eu

16.11.2023

Carl-Heinz Pierk

Hassverbrechen gegen Christen haben in Europa deutlich zugenommen. Das geht aus dem am Donnerstag vom “Observatory on Intolerance and Discrimination against Christians in Europe” (OIDAC Europe) vorgelegten Bericht für das Jahr 2022 hervor. Demnach gab es für das Jahr 2022 einen Anstieg von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders deutlich sei mit 75 Prozent der Anstieg von Brandstiftungen an Kirchen. Die “Beobachtungsstelle der Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen” mit Sitz in Wien dokumentiert und veröffentlicht europaweite Fälle von Hassverbrechen gegen Christen.

Im Jahr 2022 dokumentierte OIDAC Europe 748 antichristliche Hassverbrechen in 30 verschiedenen Ländern, die von Brandanschlägen, Graffiti, Schändungen und Diebstählen bis hin zu körperlichen Angriffen, Beleidigungen und Drohungen reichten. Diese Zahlen stimmen mit den Daten des OSZE-Berichts über Hassverbrechen überein, der ebenfalls am 16. November veröffentlicht wurde. Die OSZE stellte 792 antichristliche Hassverbrechen in 34 europäischen Ländern fest, womit Christen nach jüdischen Gläubigen die am meisten angegriffene religiöse Gruppe sind.

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