Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Aachen

Guido Rodheudt erstattet Strafanzeige gegen David Berger

Der Aachener Priester Guido Rodheudt hat am heutigen Mittwoch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen gegen David Berger wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung eingereicht.

Aachen, kath.net, 19. Dezember 2012

Der Aachener Priester Guido Rodheudt hat am heutigen Mittwoch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Aachen gegen David Berger wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung eingereicht. Dies teilte Rodheudt am Mittwoch nach Beratung mit mehreren Juristen in einer Presseaussendung mit. Gegenstand der Strafanzeige sind die Äusserungen von Berger in dem Interview, das die Aachener Zeitung am vergangenen Samstag, dem 15.12.2012, veröffentlicht hat.

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Im Mittleren Osten sieht die Zukunft der Christen düster aus

Im Nahen Osten könnten Christen bald zu einer aussterbenden Art werden

Washington, kath.net/idea, 17. Dezember 2012

Im Nahen Osten könnten Christen bald zu einer aussterbenden Art werden. Diese Prognose stellt der US-amerikanische Schriftsteller Noah Beck. Gerade in der Wiege der Christenheit – etwa in Syrien, dem Libanon, Irak und Ägypten – seien die Nachfolger Jesu Christi besonders bedroht. Die einzige Ausnahme bilde Israel, wo die Freiheit der Religionsausübung gesichert sei, schreibt der Autor des Romans „The Last Israelis“ (Die letzten Israelis) in einer Kolumne für die Internet-Zeitung Christian Post (Washington). Trotz der muslimischen Vorherrschaft seit dem siebten Jahrhundert hätten die Christen im Nahen Osten bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein rund 20 Prozent der Bevölkerung ausgemacht. Heute seien es noch etwa fünf Prozent, und ihre Zahl gehe stark zurück. Bis 2020 könnte sie sich halbieren – wegen sinkender Geburtenzahlen und zunehmender Verfolgung, die zur Auswanderung führe.

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Pastoralarbeiter – Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien

Aufstellung der Pastoralarbeiter – Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien – die 2010 ermordet wurden

Vatikanstadt, Fidesdienst, 2011.01.03

Zum Jahresende veröffentlicht der Fidesdienst wie jedes Jahr die Aufstellung der Pastoralarbeiter, die im Laufe der vergangenen 12 Monate gewaltsam ums Leben kamen. Wie aus Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, wurden 2010 insgesamt 23 Mitarbeiter der Kirche ermordet: darunter 1 Bischof, 15 Priester, 2 Ordensleute, 2 Seminaristen und 3 Laien.

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Bischof Ma Daqin, weiterhin Weihbischof von Schanghai

Anmerkungen von Erzbischof Savio Hon Tai-Fai (sdb)

– Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker

Vatikanstadt, Fidesdienst, 13. Dezember 2012

Im Hinblick auf den Beschluss der so genannten „Bischofskonferenz der katholischen Kirche Chinas“ und der „Patriotischen Vereinigung chinesischer Katholiken in China“ die Ernennung von  Weihbischof von Schanghai, Thaddeus Ma Daquin, zu „widerrufen“ sagt der Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Erzbischof Savio Hon Tai-Fai:

1) In der katholischen Kirche haben die Bischofskonferenzen nicht die Zuständigkeit für die Ernennung und Billigung eines Bischofs, oder für die Widerrufung eines Mandats und die Verhängung von Strafen gegen ihn.

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Gewalt gegen Christen wächst weltweit

„Ich plädiere für die Freiheit, die ich im christlichen Glauben gefunden habe“

Die Tagespost, 10.12.2012

Die pakistanische Konvertitin Sabatina James berichtet in Wien unter Polizeischutz von ihrer Bekehrung und von Menschenrechtsverletzungen im Islam.  Von Stephan Baier

Wie es zu ihrer Konversion kam? Sie habe Mohammed mit Jesus verglichen, erzählt die aus Pakistan stammende Konvertitin Sabatina James auf eine Frage dieser Zeitung. In ihrer islamisch geprägten Heimat habe sie viel Gewalt erlebt, vor allem Gewalt gegen Frauen und Andersgläubige. Da waren Jesus und seine Botschaft ein Kontrastprogramm. Gerade weil im Islam das Zeugnis der Frauen weniger gelte, war sie fasziniert davon, dass sich Jesus eine Frau als erste Zeugin seiner Auferstehung auserwählte, und das „in einer Zeit, in der Frauen als Zeugen nicht anerkannt waren“.

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Der Kardinal hält nichts vom Wörtchen „neutral“

Der Mailänder Kardinal Angelo Scola gilt als einer der scharfsinnigsten Denker in Italiens Kirche

Seine Predigt gegen einen in Religionsdingen angeblich „neutralen Staat“ vor ein paar Tagen hat einige Beachtung gefunden. Scola hatte mit der Anti-Laizitäts-Predigt in Mailand die Feiern zu 1.700 Jahren Mailänder Edikt eröffnet; mit dem Text hatte Kaiser Konstantin den Christen Religionsfreiheit zugestanden. Radio-Vatikan fragte Kardinal Scola: Darf ein Staat in Religionsfragen neutral sein?
„Das Wort neutral ist in diesem Zusammenhang problematisch, weil eine Gesellschaft gar nicht neutral sein kann. Jeder tritt immer automatisch für eine bestimmte Sicht des Lebens ein. Auch wenn ich sage: „Mir ist alles gleichgültig, ich bin Agnostike“‘, stehe ich damit auch für eine bestimmte Sicht des Lebens. Ich würde eher sagen, der Staat sollte ,akonfessionell‘ sein.

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Kurienkardinal lobt Kampagne der US-Bischöfe

„Sie haben ihren Einsatz für den Respekt vor katholischen Überzeugungen sehr autonom vorangebracht“

Der aus Kanada stammende Kurienkardinal Marc Ouellet lobt das Engagement der US-Bischöfe für Religionsfreiheit.

„Sie haben ihren Einsatz für den Respekt vor katholischen Überzeugungen sehr autonom vorangebracht“, sagte der Präfekt der vatikanischen Bischofskongregation bei einer Pressekonferenz im Vatikan. Er sei „froh darüber, dass diese Debatte mit Entschiedenheit und starker öffentlicher Präsenz der Kirche abgelaufen ist“. Das sei ein „wichtiges Zeugnis der Kirche in der gegenwärtigen Kultur“.

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