Religionsfreiheit

Falsches Verständnis von persönlicher Freiheit

Papst Franziskus hat vor falsch verstandener persönlicher Freiheit gewarnt. Diese zeige sich dann, wenn Menschen dazu ermutigt würden, Kontrolle statt Verantwortung über Wirtschaftsgüter, natürliche Ressourcen oder gar über andere Menschen zu übernehmen, sagte der Papst am Samstag vor christlichen Politikern im Vatikan. Solch eine Objektifizierung wirke sich schlussendlich negativ auf die Ärmsten und Verletzlichsten in der Gesellschaft aus

Quelle
ICLN – International Catholic Legislators Network

Trends der Entmenschlichung gebe es auch in den sozialen Netzwerken, sagte Franziskus weiter. Er nannte beispielhaft die Verbreitung von Falschinformationen, Hass und Spaltung sowie die Reduzierung menschlicher Beziehungen auf Algorithmen, was zu Einsamkeit führen könne. Der Papst forderte eine „Kultur der authentischen Begegnung“, die Respekt und gegenseitiges Zuhören beinhalte.

Er äußerte sich vor dem International Catholic Legislators Network (ICLN), einem internationalen Netzwerk für Christen in der Politik, dessen Mitglieder er am Samstag in Audienz empfing. Die Organisation wurde 2010 von dem niederländischen Rechtswissenschaftler Christiaan Alting von Geusau gegründet und bis heute geleitet, der bis vor Kurzem unter anderem Rektor der Katholischen Hochschule ITI in Trumau war.

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6 wichtige Fakten über die Lage der Katholischen Kirche in Nicaragua

Die Lage der katholische Kirche in Nicaragua ist seit Jahren problematisch, aber die Situation ist in den letzten Jahren durch das Vorgehen der linksgerichteten Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo dramatisch eskaliert  *UPDATE

Quelle
Was hat Präsident Daniel Ortega gegen die Kirche in Nicaragua? Eine Juristin antwortet (catholicnewsagency.com)
In schwerer Zeit: drei Jahre Madrugadores in Nicaragua – Schoenstatt.org
US-Außenministerium verhängt Visa-Restriktionen gegen nicaraguanische Beamte
*Nicaragua entzieht Jesuiten Rechtsstatus, beschlagnahmt gesamtes Vermögen (catholicnewsagency.com)

Von Eduardo Berdejo

Managua – Mittwoch, 23. August 2023

Die Lage der katholische Kirche in Nicaragua ist seit Jahren problematisch, aber die Situation ist in den letzten Jahren durch das Vorgehen der linksgerichteten Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo dramatisch eskaliert.

Als Mitglied der ehemaligen Guerilla Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) regierte Ortega das Land von 1985 bis 1990 und kam 2007 zum zweiten Mal an die Macht. Seitdem hat er sich mit umstrittenen, angefochtenen Wahlen und mit allen Mitteln, wie der Verfolgung Oppositioneller und Druck auf die Kirche, an der Macht gehalten.

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Bedrohte Religionsfreiheit

Interview des Tages – Über Religionsfreiheit sprechen wir mit Frank Schwabe

Quelle.
Radio Horeb – Neuste Meldungen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
„Hochproblematische Richtung“: Bundesbeauftragter für Religionsfreiheit zur Lage in Israel (catholicnewsagency.com)

Bedrohte Religionsfreiheit

Interview des Tages – Über Religionsfreiheit sprechen wir mit Frank Schwabe. Er ist Bundestagsabgeordneter (SPD) und Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

Heute ist der „Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens“. Mit dem Gedenktag soll die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl der Menschen gerichtet werden, die unter religiöser Verfolgung leiden. Denn um die Religionsfreiheit in der Welt ist es nicht gut bestellt: Diskriminierung, Verfolgung und Gewalt sind in einem Drittel aller Länder der Welt an der Tagesordnung. Besonders im nahen Osten, in Afrika sowie großen asiatischen Ländern wie Indien und China sind fast zwei Drittel der Weltbevölkerung (4,9 Mrd.) davon betroffen.

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Saudi-Arabien: Horror-Szenen an der Grenze

Die UNO ist schockiert über den Bericht der Organisation Human Rights Watch, wonach Hunderte von Migranten vom saudi-arabischen Grenzschutz getötet worden seien. Dieses Vorgehen sei nicht hinnehmbar, so die UNO an diesem Dienstag

Quelle
Human Rights Watch | Weltweite Verteidigung der Menschenrechte (hrw.org)
Human Rights Watch – Bericht: Saudi-Arabien lässt Migranten an Grenze erschiessen – News – SRF
„Kirche in Not“ verweist auf „neue Eskalation der Verfolgung“ von Christen an UN-Gedenktag (catholicnewsagency.com)

Stéphane Dujarric, Sprecher von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, nannte den Bericht „sehr beunruhigend“. Er erhebe „sehr ernste Anschuldigungen“, und es sei „nicht hinnehmbar, die Migration mit dem Lauf einer Waffe zu stoppen“. Das UNO-Menschenrechtbüro habe Kenntnis von den Vorwürfen gehabt, allerdings sei es schwierig gewesen, diese zu überprüfen.

Die Welt habe schon viele Fälle gesehen, bei denen sich Gewalt gegen Migranten und Schutzsuchende richtete, so Dujarric. Sie alle müssten mit Würde behandelt werden, und ihre Rechte gemäß internationalen Bestimmungen seien zu achten.

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Abt Nikodemus Schnabel: „Entscheidende Zeit für die Zukunft Israels“

Die Situation der Christen im Heiligen Land wird inmitten einer unruhigen politischen Situation zusehends schwieriger. Doch andererseits erlebe er als Christ auch zahlreiche Solidaritätsbekundungen, die ihn hoffnungsfroh stimmten. Das sagte der Abt der Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio, Nikodemus Schnabel, im Gespräch mit Radio Vatikan

Beitrag Nr. 25776

Quelle
Nikodemus Schnabel

Christine Seuss – Vatikanstadt

Schlagzeilen hatte am Mittwoch ein Vorfall gemacht, bei dem der Benediktiner beim Besuch der Klagemauer in Jerusalem zum Abdecken seines Brustkreuzes aufgefordert wurde. Der Vorfall sei eine „Peinlichkeit für Israel“, kommentierte die israelische Nachrichtenseite Ynet. Die zuständige Stiftung für das Erbe der Klagemauer hatte am Freitag für das Vorgehen um Entschuldigung gebeten – mit dem Hinweis, dass die Klagemauer für alle offenstehe und es keine diesbezüglichen Vorschriften gebe.

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Kirche ist laut Umfrage glaubwürdigste Institution in Nicaragua

Eine neue Umfrage, die von der nicaraguanischen Mediengruppe Confidencial bei CID Gallup aus Costa Rica in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass die katholische Kirche die glaubwürdigste Institution in Nicaragua ist – trotz der harten Verfolgung, der sie seit mehreren Jahren durch die Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo ausgesetzt ist  *UPDATE

Quelle
Nicaragua: Kirche ist die Stimme des Widerstands | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nicaragua: Regierung verbietet Kreuzweggebete und Prozessionen in der Karwoche – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Nicaragua: Neue Schikanen gegen die Kirche – Vatican News
Nicaragua
*Erneut ein katholischer Priester in Nicaragua verhaftet | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Von Walter Sánchez Silva

Managua – Mittwoch, 12. Juli 2023

Eine neue Umfrage, die von der nicaraguanischen Mediengruppe Confidencial bei CID Gallup aus Costa Rica in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass die katholische Kirche die glaubwürdigste Institution in Nicaragua ist – trotz der harten Verfolgung, der sie seit mehreren Jahren durch die Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo ausgesetzt ist.

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Heiliger Stuhl verurteilt Schändung religiöser Objekte

Der Heilige Stuhl verurteilt die Schändung, Zerstörung sowie die Respektlosigkeit gegenüber religiösen Objekten, Symbolen und Kultstätten „aufs Schärfste“. Das hat der Vatikanvertreter bei der UNO in Genf mit Verweis auf die jüngste Koran-Verbrennung in Stockholm bekräftigt

Quelle
UN-Hochkommissar für Menschenrechte verurteilt Koranverbrennung – Vatican News
Papst: „Empört über Koranverbrennung in Schweden“ – Vatican News
Pakistan: Sorge um Sicherheit der Christen nach Koranverbrennung in Schweden (catholicnewsagency.com)
“Kirche in Not” schlägt Alarm (2014)
Heiliger Stuhl ruft zu Dialog-Lösung in Afghanistan auf – Vatican News
UNO/Vatikan: Wenn Menschen vor der Hitze fliehen – Vatican News

Der US-amerikanische Priester John Putzer äußerte sich als Gesandter der Ständigen Vertretung des Heiligen Stuhles am Dienstag bei einer Dringlichkeitsdebatte des Menschenrechtsrates, bei der es um die „alarmierende Zunahme von vorsätzlichen und öffentlichen Handlungen des religiösen Hasses“ in verschiedenen Ländern der Welt ging. Diese äußerten sich in wiederholten Koranschändungen wie beim jüngsten Vorfall im schwedischen Stockholm.

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